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Hundefutter selber machen – Die besten Rezepte für Hunde

Du möchtest Hundefutter selber machen und bist auf der Suche nach Ideen, Inspiration und den besten Rezepten für Hunde? Dann bist Du hier genau richtig. Bei uns findest Du tolle Hunde-Rezepte, mit denen Dir das Backen und Kochen für Hunde garantiert gelingen wird.

Die besten Rezepte für Hunde im Überblick

Im den folgenden Abschnitten findest Du einen Überblick über die beliebtesten Rezepte für Hunde.

Hunde Rezepte

Hundekekse – Der absolute Trend

Hundekekse selber machen ist aktuell ein absoluter Trend unter Hundebesitzern. Hierzu werden vor allem spezielle Backmatten aus Silikon verwendet, mit denen sich schnell und einfach tolle Hundekekse backen lassen. Die Herstellung von Hundekeksen ist mit Hilfe dieser Matten so leicht, dass es sehr vielen Hundebesitzern eine Menge Freunde bereitet und zu einem richtigen Hobby geworden ist.

Natürlich können Hundekekse aber auch mit Hilfe von Ausstechformen hergestellt werden.

Alles, was Du über die Herstellung von Hundekeksen wissen solltest, findest Du in unserem Hundekeks-Beitrag. Dort findest Du auch tolle und vor allem kostenlose Hundekeks-Rezepte für die Backmatte und zum Ausstechen.

Backmatte für Hundekekse

Gummibärchen für Hunde als einfache Hunde-Rezepte

In den oben genannten Backmatten lassen sich neben Hundekeksen auch wunderbar Gummibärchen für Hunde herstellen. Diese sind eine willkommene Abwechslung zu normalen Leckerchen für viele Hunde. Die Basis für Hundegummibärchen bildet Gelatine (oder Agar Agar), die mit weiteren Zutaten vermischt in der Backmatte zu leckeren Hundegummibärchen wird.

Tolle kostenlose Hundegummibärchen-Rezepte findest Du in unserem Beitrag über Gummibärchen-Rezepte.

Eis für Hunde – Erfrischende Rezepte für den Hund

Hunde-Eis ist für viele Vierbeiner gerade im Sommer eine willkommene Abkühlung und das beste: Eis für Hunde lässt sich ganz einfach selber machen. Hierfür eigenen sich beispielsweise folgende Zutaten: Joghurt, Hüttenkäse, Quark, Pflanzenmilch, pürierte Früchte (Banane, Apfel, Beeren etc.), Leberwust, Thunfisch, Rinder- oder Hühnerbrühe, püriertes Gemüse (gekochte Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, etc.), püriertes gekochtes Fleisch etc.

Grundrezept für Hunde-Eis:

  • 3 Esslöffel Quark, Joghurt oder Hüttenkäse (gerne auch laktosefrei oder aus Pflanzenmilch)
  • 1 Teelöffel Öl (zum Beispiel Leinöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl)
  • 2 Esslöffel püriertes Obst oder gekochtes und püriertes Fleisch, Leberwurst, Thunfisch, Gemüse etc.

Die Zutaten kannst Du nach belieben mischen und in Joghurtbecher, Muffinformen, Eiswürfelformen, Backmatten für Hundekekse in einen Kong oder in eine Leckmatte füllen und für mindestens 2 Stunden in die Gefriertruhe legen.

Tipp: Für ein Eis am Stiel kannst Du in die Form einen Kauknochen oder einen Streifen getrocknete Rinderhaut mit einfrieren.

Beim Verfüttern von Hunde-Eis solltest Du unbedingt darauf achten, dass Dein Vierbeiner das Eis langsam leckt und nicht größere Eisstücke am Stück verschlingt. Das kann zu Bauchschmerzen führen.

Leberwurst für Hunde – Tolles Hundefutter-Rezept

Hunde lieben Leberwurst. In vielen Hunde-Rezepten kommt daher als Leberwurst als Zutat vor. Hierfür solltest Du aber keine Leberwurst für Menschen verwenden, sondern auf spezielle Hundeleberwurst zurückgreifen, oder die Leberwurst einfach selber machen.

Das hat den Vorteil, dass Du genau weißt, was in der Leberwurst enthalten ist. Gerade wenn Dein Hund unter Unverträglichkeiten und Allergien leidet, ist das von Vorteil. Außerdem kannst Du bei selbst gemachter Leberwurst auf fettärmere Zutaten zurückgreifen, falls Dein Hund unter Übergewicht leidet.

Ein tolles kostenloses Hunde-Rezept für Leberwurst findest Du in unserem Hundeleberwurst-Beitrag.

Leberwurst für Hunde selber machen

Füllungen für den Kong – Rezepte zur Beschäftigung

Du möchtest Deinen Hund artgerecht beschäftigen? Dann solltest Du unsere Rezepte für Kong-Füllungen testen. Je nach Konsistenz der Füllung ist ein Hund eine ganze Weile beschäftigt, die Füllung wieder aus diesem Hundespielzeug heraus zu bekommen.

Kostenlose Hunde-Rezepte für Kong-Füllungen findest Du in unserem Beitrag „Kong füllen“.

Hühnersuppe für Hunde als gesundes Hunde-Rezept

Egal ob Dein Hund erkältet ist, Durchfall hat oder einfach nur so: Hühnersuppe kommt bei Hunden immer gut an.

Zutaten für Hühnersuppe für Hunde:

  • ein ganzes Suppenhuhn (am besten frisch, gefroren geht aber auch)
  • Suppengemüse (Karotten, Pastinake, Sellerie, Fenchel, Petersilie)

Zubereitung:

Das Suppenhuhn abwaschen und mit reichlich Wasser in einen großen Topf geben und erhitzen. Je nachdem wie groß das Huhn ist, sollte es mindestens 2 Stunden kochen, ggf. auch länger. Das Huhn hat lange genug gekocht, wenn das Fleisch von den Knochen fällt.

Das Huhn aus der Brühe nehmen und das kleingeschnittene Gemüse in die Brühe geben und etwa 10-15 Minuten darin garen. Währenddessen das Fleisch von den Knochen trennen und in kleine Stücke teilen. Nachdem das Gemüse gar ist, das Fleisch wieder in die Brühe geben. Die Brühe leicht (!) salzen.

Die Hühnersuppe für den Hund sollte vor dem Verfüttern unbedingt komplett abkühlen, damit sich Dein Hund nicht verbrennen kann.

Dörrfleisch und andere Hundeleckerlies aus dem Dörrautomat

Dörrfleisch für Hunde (auch Trockenfleisch genannt) ist Fleisch, das durch Lufttrocknung konserviert wird und sich wunderbar als Leckerli oder Trainingssnack für Deinen Hund eignet. Dieses Trockenfleisch lässt sich ganz einfach im Dörrautomat oder auch im Backofen selbst herstellen.

Weitere Informationen mit Rezepten und Anleitungen findest Du hier: Hundeleckerlies aus dem Dörrautomat.

Morosche Karottensuppe kochen für Hunde

Die Morosche Karottensuppe ist ein sehr beliebtes Hausmittel gegen Durchfall und andere Verdauungsprobleme beim Hund und vielen Hundebesitzern daher wohlbekannt.

Ein einfaches Rezept für Morosche Karottensuppe findet Du hier.

Morosche Karottensuppe für Hunde

Hunde-Rezept: Schonkost mit Reis

Bei Durchfall und anderen Problemen mit dem Verdauungstrakt, eignet sich neben der oben genannten Karottensuppe auch folgendes Rezept wunderbar als Schonkost für den Hund.

Zutaten:

  • Karotte
  • Hüttenkäse
  • Reis

Die Mengen sollten je nach Größe des Hundes gewählt werden. Das Verhältnis zwischen Karotte, Hüttenkäse und Reise sollte etwa gleich sein. Die Schonkost setzt sich also aus 1/3 Karotte, 1/3 Hüttenkäse und 1/3 Reis zusammen.

Zubereitung:

Reis mit viel Wasser garen bis er eine matschige Konsistenz hat. Karotten klein schneiden und ebenfalls in reichlich Wasser garen. Nach dem Abkühlen den Reis, die Karotten und den Hüttenkäse mischen und an den kranken Hund verfüttern.

Hundefutter selber kochen: Grundrezept

Folgendes Grundrezept eignet sich als Hauptmahlzeit für Hunde. Die Mengen sollten an die Größe des Hundes angepasst werden.

Zutaten:

  • 500 g Fleisch, gewürfelt (zum Beispiel Hühnerbrust, Pute, Rind oder Schwein)
  • 200 g Reis
  • 2 Karotten, Kartoffeln oder Süßkartoffeln
  • 2 Esslöffel Öl (zum Beispiel Leinöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Lachsöl)
  • ggf. Nahrungsergänzungmittel nach berechnetem Bedarf

Zubereitung:

Den Reis kochen, bis er matschig ist. In der Zwischenzeit das gewürfelte Fleisch (mit etwas hitzebeständigem Öl) in einer Pfanne anbraten und das kleingeschnittene Gemüse in Wasser kochen bis es gar ist.

Fertigen Reis, Gemüse und Fleisch mischen und abkühlen lassen. Danach die 2 Esslöffel Öl untermischen.

Tipp: Du kannst zusätzlich auch einen geriebenen Apfel untermischen oder 2 Esslöffel gehackte Kräuter (zum Beispiel Petersilie, Basilikum, Minze etc.) dazu geben.

Hundefutter selber machen - Rezepte für Hunde

Rezepte für Hunde: Hunde-Smoothies

Hunde-Smoothies sind eine willkommene Abwechslung für Hunde und lassen sich wunderbar selbst herstellen. Du kannst sie als Topping für das normale Futter Deines Hundes verwenden oder als Snack zwischendurch. Smoothies lassen sich auch in Futtertuben oder Rollern als Trainingssnack verwenden und sind eine tolle Möglichkeit trinkfaule Hunde dazu zu bewegen, mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Auch kranke und alte Hunde, die nur noch schlecht fressen können, werden vom Hunde-Smoothie begeistert sein.

Tolle Hunde-Smoothie Rezepte findest Du in unserem Beitrag zu Thema Hunde-Smoothies.

Tipp: Selbst gemachte Hunde-Smoothies kannst Du wunderbar als Füllung für eine Leckmatte für Hunde verwenden!

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Torten für Hunde – Tolle Rezepte für den Hund

Dein Hund hat Geburtstag und soll eine Hunde-Torte bekommen? Oder möchtest Du Deinen Vierbeiner einfach so mit einem Hundekuchen verwöhnen? Kein Problem in unserem Beitrag zum Thema „Torten für Hunde“ findest Du tolle und einfache Rezepte für Hunde-Torten.

Waffel-Rezepte für den Hund

Du möchtest mal wieder Dein Waffelweisen benutzen und Deinen Hund mit Hundewaffeln verwöhnen? In unserem Beitrag zum Thema „Waffeln für Hunde“ findest Du tolle Rezepte für selbst gemachte Waffeln für Hunde.

Weitere Rezepte zum Thema „Hundefutter selber machen“

Natürlich gibt es noch viele weitere tolle Rezepte für Hunde. Mehr Rezepte für Hunde findest Du in diesen Büchern:

Warum Hundefutter selber machen?

Gründe warum Hundehalter ihr Hundefutter selber machen bzw. ihren Hund mit selbst zusammengestellten Rohfutter-Rationen füttern, gibt es viele. Dazu gehören unter anderem:

  • In den Medien immer wieder auftauchende Futtermittelskandale
  • Mangelnde Transparenz bei der Zusammensetzung und Herstellung von fertigem Hundefutter
  • Bestreben nach einer möglichst natürlichen und gesunden Ernährung des Hundes
  • Spaß am Backen und Kochen für den Hund

Stellt der Hundehalter das Hundefutter seines Hundes selbst zusammen, hast er natürlich viel bessere Kontrolle darüber was – und vor allem auch in welcher Qualität –  im Hundenapf landet. Gerade wenn Dein Hund gesundheitliche Probleme, Unverträglichkeiten oder Allergien hat, kann das besonders sinnvoll sein. 

Falls Du nicht nur Hundekekse und andere Leckerlies für Zwischendurch für Deinen Hund selber machen willst, sondern auch seine Hauptmahlzeiten – also Hundefutter als Alleinfutter selber kochen / zusammenstellen willst – solltest Du Dir unbedingt tiefergehende Kenntnisse im Bereich der Hundeernährung aneignen. Diese sorgen dafür, dass Du ein bedarfsgerechtes Futter für Deinen Hund selbst kochen bzw. zusammenstellen kannst. Nur so kannst Du Mangelerscheinungen oder Überversorgungen verhindern, die sich negativ auf die Gesundheit Deines Hundes auswirken können.

Wir können Dir folgende Bücher zum Thema „Hundeernährung“ empfehlen:

 

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Hunde-Rezepte: Der Hund als Allesfresser

Die Vorfahren unserer heutigen Haus-Hunde ernährten sich vor allem von (bei der Jagd erbeuteten) Tieren. Diese Beute wurde in der Regel (fast) komplett verspeist – inklusive Darminhalt und Knorpel, Teilweise wurden auch die Knochen gefressen. Damit nahmen sie also sowohl tierische Proteine aus dem (Muskel-)Fleisch der Beute, Vitamine und Spurenelemente aus den Innereien der Beutetiere, Kalzium aus den Knochen sowie pflanzliche Nähr- und Ballaststoffe aus dem Darminhalt der Beutetiere auf.

Die Verdauung der wilden Hundevorfahren war damit nicht nur auf tierische Nahrung ausgelegt, wovon viele Menschen bis heute ausgehen. Zusätzlich haben sich unsere Hunde im Verlaufe der Domestizierung durch uns Menschen auch an unsere Essgewohnheiten sowie an durch unsere Landwirtschaft verfügbares Futter, angepasst. Unsere Hunde gehören heute damit eher zu den Allesfressern als zu den Fleischfressern (ganz im Gegensatz zu Katzen).

Kochen für Hunde: Wie sollte eine Mahlzeit für den Hund aussehen?

Genau wie wir Menschen, braucht der Hund für eine ausgewogene und gesunde Ernährung eine ganze Palette von Nährstoffen, um seinen täglichen Bedarf zu decken. Genauer gesagt brauchen Hunde ProteineFetteKohlenhydrateVitamineMineralstoffe und natürlich Wasser im richtigen Mengenverhältnis zueinander.

Grundsätzlich können auf dem Speiseplan eines Hundes folgende Kompetenten stehen:

  • Fleisch und Innereien
  • Gemüse (kein Lauch, Zwiebeln oder Knoblauch)
  • Obst (keine Trauben und Avocados)
  • Getreide (Achtung bei Unverträglichkeiten gegen Gluten)
  • Milchprodukte wie Buttermilch, Joghurt, Hüttenkäse oder Quark (Achtung bei Unverträglichkeiten gegen Lactose)
  • Eier (gerne auch mit Eierschale)
  • kaltgepresste Öle (zum Beispiel Leinöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl)
  • Kräuter (zum Beispiel Basilikum, Rosmarin, Petersilie, Minze, etc.)
  • Futterzusätze (Mineralien und Vitamine)

Oft findet man in der Literatur als Faustformel, dass bei einem durchschnittlichen Hund etwa 70 bis 80% des Hundefutters aus tierischen Bestandteilen (Fleisch und Innereien) bestehen sollten. Weitere 2-3% der Ration sollten aus sonstigen Zutaten bestehen, wie zum Beispiel kaltgepressten Ölen, Kräutern, Kalzium und anderen Mineralien und Vitaminen. Den Rest der Ration sollten pflanzliche Bestandteile wie Obst, Gemüse und Getreide bilden.

Solange der individuelle Nährstoffbedarf des Hundes berücksichtigt wird und das Hundefutter aus hochwertigen Zutaten besteht, ist aber auch eine andere Zusammensetzung des Hundefutters möglich.

Die genaue Menge, die ein Hund von den jeweiligen Futterkomponenten benötigt, hängen von seinem individuellen Nährstoffbedarf ab. Wie wir Menschen auch, hat jeder Hund seinen ganz eigenen individuellen Nährstoffbedarf. Wird dieser nicht berücksichtigt, kann es bei Deinem Hund zu Krankheiten durch Fehlversorgungen kommen. Sowohl ein Mangel als auch eine Überversorgung mit bestimmten Nährstoffen können Deinem Hund schaden. Die genaue Menge an Futter, die Dein Hund am Tag benötigt, sollte also unbedingt individuell errechnet werden.

Der Nährstoffbedarf eines Hundes hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Größe und Gewicht des Hundes
  • Rasse des Hundes
  • Alter des Hundes (Welpe, Adult oder Senior)
  • Aktivitätsniveau des Hundes (Couchpotato, Durchschnittshund oder Sporthund)
  • Gesundheit des Hundes (Unverträglichkeiten, Allergien, Krankheiten)
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Was gehört nicht ins selbst gemachte Hundefutter?

Egal ob Du Hundekekse oder ganze Mahlzeiten für Deinen Liebling selber machen möchtest, verzichten solltest Du in jeden Fall auf für Hunde ungesunde und giftige Zutaten. Dazu gehören unter anderem:

  • Zucker
  • Gewürze
  • Backpulver
  • künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
  • Essensreste vom Tisch
  • Schokolade / Kakaopulver
  • Kaffee
  • rohe Kartoffeln
  • Trauben / Rosinen
  • Knoblauch / Lauch / Zwiebeln
  • Avocados
  • Macadamianüsse
  • rohes Schweinefleisch

Solltest Du das selbst gemachte Hundefutter kochen oder backen, solltest Du auf Zutaten (insbesondere Öle) verzichten, die nicht erhitzt werden dürfen. Hierzu gehören unter anderem Leinöl, Kürbiskernöl, Walnussöl und Hanföl. Auch Fertigprodukte, die diese Öle enthalten (zum Beispiel fertiges Hundefutter) sollten nicht zum Backen / Kochen verwendet werden.

 

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