Schleck­mat­te Hund: Leck­mat­ten als beru­hi­gen­de Beschäf­ti­gung für Hun­de

Du bist auf der Suche nach einer tol­len Beschäf­ti­gung für Dei­nen Hund? Du hast einen auf­ge­dreh­ten Hund und möch­test ihn beru­hi­gen? Dann soll­test Du Dei­nem Hund eine Schleck­mat­te besor­gen! In die­sem Bei­trag erfährst Du, was Leck­mat­ten für Hun­de sind und wie Du Dei­nen Hund damit art­ge­recht beschäf­ti­gen kannst. Außer­dem haben wir ein paar tol­le Ideen und Rezep­te für Dich, mit denen Du die Hun­de­schleck­mat­te fül­len kannst.

Was ist eine Schleck­mat­te für Hun­de?

Leck­mat­ten für Hun­de sind Mat­ten (meist aus Sili­kon oder TPR), die ver­schie­de­ne Ver­tie­fun­gen haben, in die Du Fut­ter für Dei­nen Vier­bei­ner hin­ein­fül­len kannst. Die­ses Fut­ter wird dann von Dei­nem Hund wie­der aus der Mat­te her­aus gele­schleckt. Die ver­schie­de­nen Ver­tie­fun­gen machen es Dei­nem Hund je nach Beschaf­fen­heit rela­tiv schwer das Fut­ter aus der Mat­te wie­der her­aus zu bekom­men. So ist Dein Hund eine Wei­le beschäf­tigt beim Her­aus­schle­cken. Übri­gens: Hun­de schle­cken für ihr Leben gern!

Schleckmatte Hund
Schleck­mat­ten sor­gen für art­ge­rech­te Beschäf­ti­gung

Schleck­mat­ten gibt es mitt­ler­wei­le in den ver­schie­dens­ten Aus­füh­run­gen. Von nor­ma­len Mat­ten, bis hin zu Schüs­seln. Man­che Mat­ten sind mit Saug­näp­fen auf der Rück­sei­te aus­ge­stat­tet mit deren Hil­fe Du sie zum Bei­spiel an der Wand, einer Glas­tür oder ande­ren glat­ten Ober­flä­chen befes­ti­gen kannst.

Unse­re Schleck­mat­ten-Emp­feh­lun­gen:

Was sind die Vor­tei­le von Leck­mat­ten für Hun­de?

Vie­le Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten für Hun­de sind mit Fres­sen ver­bun­den. Gera­de bei klei­nen Hun­den und Hun­den die zu Über­ge­wicht nei­gen, ist dies oft ein Pro­blem: Eigent­lich soll der Hund noch Beschäf­tigt wer­den, aber er hat sei­ne Tages­ra­ti­on an Kalo­rien bereits zu sich genom­men. Hier kom­men Schleck­mat­ten ins Spiel: Mit Leck­mat­ten kannst Du Dei­nen Hund für eine gan­ze Wei­le beschäf­ti­gen, ohne ihn dabei mit Fut­ter voll­zu­stop­fen. Denn schon mit sehr wenig Fut­ter bekommt man mit Schleck­mat­ten eine Beschäf­ti­gungs­zeit von 15–20 Minu­ten hin.

Vie­le ande­re Fut­ter­spie­le sind mit Action ver­bun­den, je nach Cha­rak­ter dre­hen Hun­de hier sehr stark auf. Im Gegen­satz hier­zu ist das Her­aus­schle­cken von Fut­ter aus einer Hun­de­schleck­mat­te eher eine beru­hi­gen­de Beschäf­ti­gung bei der Dein Hund ent­span­nen kann und die ihm auch bei der Stress­be­wäl­ti­gung hilft.

Leck­mat­ten kön­nen außer­dem wun­der­bar ein­ge­setzt wer­den, wenn Dein Hund abge­lenkt wer­den soll, zum Bei­spiel beim Kral­len schnei­den oder der Fell­pfle­ge.

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Mit was kann ich die Schleck­mat­te für Hun­de fül­len?

Die Schleck­mat­te kannst Du mit allem fül­len, was Dein Hund auch sonst fres­sen darf und eine rela­tiv wei­che / dick­flüs­si­ge Kon­sis­tenz hat:

Natür­lich kannst Du die­se Zuta­ten auch wun­der­bar mit­ein­an­der mischen.

Stü­cki­ges Fut­ter soll­test Du vor dem Ein­fül­len in die Mat­te unbe­dingt pürie­ren. Am leich­tes­ten las­sen sich Schleck­mat­ten mit einem Spa­tel oder einem Teigscha­ber befül­len.

Leckmatte Hund
Leck­mat­te für Hun­de

Du kannst die Schleck­mat­te nach dem Befül­len auch ein­frie­ren. So braucht Dein Hund etwas län­ger bis er das Fut­ter aus der Mat­te wie­der her­aus bekommt. Gera­de im Som­mer ist solch ein Hun­de­eis in der Leck­mat­te auch eine tol­le Abküh­lung!

Tipp: Du kannst die Schleck­mat­ten auch wun­der­bar mit Hun­de-Gum­mi­bär­chen fül­len. Hier­zu füllst Du den noch nicht fes­ten Teig ein­fach in die Leck­mat­te und lässt ihn dar­in abküh­len und aus­här­ten.

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Wor­auf muss ich beim Kauf einer Leck­mat­te ach­ten?

Beim Kauf einer Schleck­mat­te, soll­test Du unbe­dingt auf die Qua­li­tät der Mat­te ach­ten. Sie soll­te aus ungif­ti­gen, BPA-frei­en und lebens­mit­tel­taug­li­chen Mate­ria­li­en her­ge­stellt sein, damit sie beim Schle­cken kei­ne Gift­stof­fe an Dei­nen Hund abge­ben kann. Außer­dem darf das Mate­ri­al nicht zu fest sein, sonst könn­te sich Dein Hund sei­ne Zun­ge an der Mat­te wund schle­cken.

Die Ver­tie­fun­gen der Leck­mat­te soll­ten zur Grö­ße des Hun­des bzw. des­sen Zun­ge pas­sen. Ein Chi­hua­hua kann mit sei­ner klei­nen Zun­ge Fut­ter aus der kleins­ten Ver­tie­fung her­aus­le­cken. Ein gro­ßer Rho­de­si­an Rid­ge­back hät­te bei­spiels­wei­se bei extrem klei­nen fei­nen Ver­tie­fun­gen sei­ne Schwie­rig­kei­ten.

Mein Hund beißt in die Mat­te, was tun?

Dein Hund beißt lie­ber in die Mat­te anstatt das Fut­ter her­aus­zu­schle­cken? Kein Pro­blem, lege die Mat­te ein­fach in eine sta­bi­le Auf­lauf­form oder eine schwe­re Pfan­ne. So kommt Dein Hund nicht mehr an die Ecken der Mat­te her­an und kann nicht mehr hin­ein­bei­ßen.

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Wie rei­ni­ge ich eine Schleck­mat­te?

Die meis­ten Mat­ten wer­den aus TPR oder Sili­kon gefer­tigt. Schleck­mat­ten aus Sili­kon sind meist wei­cher als sol­che aus TPR und kön­nen in der Spül­ma­schi­ne gerei­nigt wer­den. Leck­mat­ten aus TPR sind hit­ze­emp­find­li­cher und kön­nen daher meist nicht in die Spül­ma­schi­ne. Die­se rei­nigst Du am bes­ten mit einer wei­chen Bürs­te, Spül­mit­tel und lau­war­mem Was­ser. Bit­te kei­ne har­ten und scharf­kan­ti­gen Bürs­ten oder Schwäm­me zur Rei­ni­gung ver­wen­den, die die Mat­te beschä­di­gen könn­ten.

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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Gründerin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.