Schon­kost für Hun­de: Tipps & Rezep­te für Vier­bei­ner

Bei eini­gen Sym­pto­men oder Erkran­kun­gen ist es sinn­voll, für eine bestimm­te Zeit auf eine leich­te­re Ernäh­rung für den Vier­bei­ner zu set­zen. Die­se Schon­kost für den Hund soll­te immer ein gut bekömm­li­ches Fut­ter sein, dass den Magen-Darm-Trakt des Hun­des nicht belas­tet.

In die­sem Bei­trag erfährst Du, was es in punc­to magen­scho­nen­des Hun­de­fut­ter zu beach­ten gibt, wel­che Zuta­ten sich für Hun­de-Schon­kost eig­nen und außer­dem bekommst Du 3 tol­le Rezep­te an die Hand, mit denen Du die Schon­kost für Dei­nen Hund ganz ein­fach selbst zube­rei­ten kannst.

Was ist eigent­lich eine Schon­kost für den Hund?

Unter einer Schon­kost ver­steht sich ein leicht ver­dau­li­ches Hun­de­fut­ter, das den Magen sowie den Darm Dei­nes Hun­des schont. Eine sol­che leich­te Kost emp­fiehlt sich vor allem dann, wenn der Ver­dau­ungs­trakt des Vier­bei­ners gereizt ist.

Das gut bekömm­li­che und zugleich nähr­stoff­rei­che Fut­ter ver­sorgt Dei­nen Hund mit allem, was er braucht, um schnell wie­der zu Kräf­ten zu kom­men. In den meis­ten Fäl­len ist es rat­sam, die magen­scho­nen­de Kost selbst zuzu­be­rei­ten, denn auf die­se Wei­se kann tat­säch­lich sicher­ge­stellt wer­den, dass das Fut­ter kei­ne unnö­ti­gen Zusät­ze ent­hält, die den Ver­dau­ungs­trakt noch mehr belas­ten könn­ten.

Schonkost Hund
Schon­kost für Hun­de

Bei wel­chen Beschwer­den ist eine Schon­kost für Hun­de sinn­voll?

Es gibt ver­schie­de­ne Grün­de, wes­halb für einen bestimm­ten Zeit­raum eine Umstel­lung auf Schon­kost sinn­voll ist.

Grund­sätz­lich soll die Schon­kost dem Ver­dau­ungs­sys­tem Dei­nes Hun­des Zeit geben, sich zu beru­hi­gen. Eine sol­che Ernäh­rung wird daher häu­fig bei Magen-Darm-Erkran­kun­gen ver­ord­net. So ist bei­spiels­wei­se eine Schon­kost für den Hund bei Gas­tri­tis rat­sam, einer Magen­schleim­haut­ent­zün­dung, die sich durch Sym­pto­me wie Bauch­schmer­zen, Erbre­chen, Appe­tit­lo­sig­keit, Sod­bren­nen und Antriebs­lo­sig­keit äußert.

Schon­kost ist aber auch bei Ver­dau­ungs­stö­run­gen wie Durch­fall sehr rat­sam, denn dadurch kann sich der Magen-Darm-Trakt des Vier­bei­ners nor­ma­li­sie­ren und die Darm­flo­ra wie­der in eine aus­ge­wo­ge­ne Balan­ce fin­den.

Auf einen Blick — Schon­kost für Hun­de ist rat­sam bei Pro­ble­men und Beschwer­den wie:

  • Schon­kost für den Hund bei Magen-Darm-Pro­ble­men, wie bei­spiels­wei­se bei einer Dick­darm-Ent­zün­dung, einer Bauch­spei­chel­drü­sen­ent­zün­dung oder einer Magen­schleim­haut­ent­zün­dung (Gas­tri­tis).
  • Leich­te Fut­ter­kost bei einer erwei­ter­ten Spei­se­röh­re (Mega­öso­pha­gus)
  • Harn­stei­nen oder Harn­grieß
  • Schon­kost nach einer Ope­ra­ti­on oder einer län­ge­ren Krank­heits­pha­se
  • Hun­de Schon­kost bei Durch­fall und bei Erbre­chen
  • Appe­tit­lo­sig­keit
  • Sod­bren­nen
  • Über­ge­wicht
  • Giar­dien: Die­se ein­zelli­gen Darm­pa­ra­si­ten hef­ten sich an die Wand des Dünn­darms und beein­träch­ti­gen dort die nor­ma­len Ver­dau­ungs­vor­gän­ge des Hun­des.
  • Nah­rungs­mit­tel­in­to­le­ran­zen und All­er­gien
  • Stress­si­tua­tio­nen, die über eine län­ge­re Zeit­span­ne andau­ern, bei­spiels­wei­se nach einem Umzug.

Stress kann ein wich­ti­ger Aus­lö­ser für Magen­be­schwer­den beim Hund sein und eine ange­pass­te, leich­te Ernäh­rung kann vor allem auch in sol­chen for­dern­den Zei­ten die Gesund­heit des Vier­bei­ners gezielt för­dern.

Schonkost ist sinnvoll bei Hunden mit Magen-Darm-Problemen
Schon­kost ist sinn­voll bei Hun­den mit Magen-Darm-Pro­ble­men

Wie lan­ge soll­te Schon­kost ver­füt­tert wer­den?

Wie lan­ge Schon­kost ver­füt­tert wer­den soll­te, hängt von den Beschwer­den oder Erkran­kun­gen des Hun­des ab.

Muss sich der Vier­bei­ner bei­spiels­wei­se nach einer aku­ten Krank­heit oder einem ope­ra­ti­ven Ein­griff erho­len, sind eini­ge Tage Schon­kost meis­tens aus­rei­chend. Um den Ver­dau­ungs­trakt nicht zu über­for­dern, soll­te auch nach der Gene­sung lang­sam und schritt­wei­se auf das gewohn­te Fut­ter umge­stellt wer­den. Hier emp­fiehlt es sich, das her­kömm­li­che Fut­ter nach und nach in die Schon­kost unter­zu­men­gen.

Bei Nah­rungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten, All­er­gien oder chro­ni­schen Krank­hei­ten kann hin­ge­gen auch eine lebens­lan­ge magen- und darm­scho­nen­de Ernäh­rung not­wen­dig sein.

Wie soll­te Schon­kost dem Hund rich­tig ver­füt­tert wer­den?

In punc­to Schon­kost soll­te beach­tet wer­den, dass der Hund im All­ge­mei­nen einen gereiz­ten Magen-Darm-Trakt hat, der sich erst noch erho­len muss.

Aus die­sem Grund lau­tet die Grund­re­gel, dass die Schon­kost-Por­tio­nen klein sein soll­ten, um das Ver­dau­ungs­sys­tem nicht zu über­for­dern. Bekommt der Hund also in der Regel eine Fut­ter­por­ti­on von 400 Gramm, so heißt das nicht auto­ma­tisch, dass auch 400 Gramm Schon­kost ver­füt­tert wer­den. Hat der Hund Appe­tit, kön­nen auch meh­re­re klei­ne Fut­ter­por­tio­nen über den Tag ver­teilt wer­den. So hat der Magen des Vier­bei­ners zwi­schen­durch aus­rei­chend Zeit, um alles gut ver­dau­en zu kön­nen.

Die Lebens­mit­tel soll­ten zudem immer schön weich gekocht sein. Auf die­se Wei­se kann der Hun­de­ma­gen die Nah­rung ide­al ver­dau­en und es kommt nicht zu unan­ge­neh­men Bauch­schmer­zen.

Rezeptbuch Hundekekse aus der Backmatte
Wer­bung*

Wie wird Schon­kost für Hun­de rich­tig zube­rei­tet?

Beim The­ma Schon­kost kommt es also nicht nur auf das „Wie“ und „Wann“ an, son­dern auch auf die rich­ti­ge Wahl der Zuta­ten sowie die pas­sen­de Zube­rei­tungs­art.

Ver­zicht auf Milch­pro­duk­te

Vie­le Vier­bei­ner sind lak­to­se­into­le­rant und bekom­men vom Milch­zu­cker (Lak­to­se) schnell Durch­fall.

Der Magen-Darm-Trakt kommt mit der Ver­dau­ungs­tä­tig­keit oft nicht mehr schnell genug hin­ter­her und infol­ge­des­sen wird auf­ge­nom­me­ne Nah­rung unmit­tel­bar wie­der aus­ge­schie­den.

Aus die­sem Grund ist es rat­sam, auf lak­to­se­hal­ti­ge Pro­duk­te kom­plett zu ver­zich­ten oder den Ver­zehr von Milch­pro­duk­ten auf ein Mini­mum zu beschrän­ken. Milch­pro­duk­te soll­ten nur rund 5 % der gesam­ten Hun­de­er­näh­rung aus­ma­chen.

Opti­mal geeig­net sind Lebens­mit­tel wie Hüt­ten­kä­se oder Mager­quark, denn sie ent­hal­ten viel wert­vol­les Pro­te­in, aber kaum Fett und Lak­to­se.

Schon­kost­zu­be­rei­tung ohne Gewür­ze

Ver­zich­te auf Gewür­ze bei der Zube­rei­tung der Schon­kost, denn die­se rei­zen den Hun­de­ma­gen nur noch mehr. Ein wenig Salz kann bei der Fleisch- oder Reis­zu­be­rei­tung ver­wen­det wer­den, doch schar­fe Gewür­ze sind in jedem Fall tabu!

Schon­kost nicht zu kalt oder zu warm ser­vie­ren

Um den Ver­dau­ungs­trakt des Vier­bei­ners nicht zu über­for­dern, soll­te Schon­kost auf Zim­mer­tem­pe­ra­tur ver­füt­tert wer­den. Wenn Du fer­ti­ge Schon­kost ver­füt­terst, dann bit­te nicht direkt aus dem Kühl­schrank. Auch bei selbst­ge­koch­ter Schon­kost soll­test Du die Fut­ter­tem­pe­ra­tur über­prü­fen.

Kei­ne schwer ver­dau­li­chen Nah­rungs­kom­po­nen­ten in Hun­de-Schon­kost

Schon­kost soll­te nicht aus schwer ver­dau­li­chen, har­ten oder sehr fett­rei­chen Zuta­ten bestehen. Die Gerich­te soll­ten immer sehr gut weich gekocht wer­den. Bei star­ken Durch­fall­be­schwer­den oder Erbre­chen kann es auch hilf­reich sein, die Nah­rung vor dem Ver­füt­tern zu pürie­ren.

Hunde-Schonkost ist sinnvoll bei Durchfall und Erbrechen
Hun­de-Schon­kost ist sinn­voll bei Durch­fall und Erbre­chen

Die Flüs­sig­keits­zu­fuhr nicht aus dem Blick ver­lie­ren

Neben der rich­ti­gen Schon­kost ist es sehr wich­tig, auf eine aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­ver­sor­gung zu ach­ten. Vor allem bei Erkran­kun­gen wie Durch­fall oder Erbre­chen ver­liert der Hund viel Was­ser und muss die­sen Ver­lust wie­der ange­mes­sen kom­pen­sie­ren.

Ach­te daher unbe­dingt dar­auf, dass Dein Vier­bei­ner genug trinkt oder mische ihm bei Bedarf noch ein wenig Was­ser unter die Schon­kost.

Tipp: Du kannst Dei­nem Hund auch eine Hun­de-Tee kochen.

Schritt­wei­se von der Hun­de­kost zur nor­ma­len Ernäh­rung

Wenn die Schon­kost­zeit für Dei­nen Hund vor­über ist, soll­test Du die Umstel­lung auf die gewohn­te Ernäh­rung lang­sam und schritt­wei­se voll­zie­hen. Mische im Ide­al­fall mit jeder Fut­ter­mahl­zeit ein wenig mehr des regu­lä­ren Fut­ters unter die Schon­kost. Auf die­se Wei­se erhöhst Du schritt­wei­se die Akzep­tanz des Magen-Darm-Trak­tes für die her­kömm­li­che Kost.

Personalisierte Hundeschilder
Wer­bung*

Wel­che Lebens­mit­tel eig­nen sich am bes­ten für die Zube­rei­tung der Schon­kost?

Nicht alle Zuta­ten eig­nen sich für die Zube­rei­tung einer guten Hun­de­schon­kost. Im Fokus ste­hen vor allem Zuta­ten, die leicht ver­dau­lich und fett­arm sind.

Geeig­ne­te Lebens­mit­tel für Hun­de-Schon­kost

  • Reis: Reis ist eine idea­le, sät­ti­gen­de Bei­la­ge. Zudem schützt Reis die Magen­schleim­haut. Wich­tig ist bei der Zube­rei­tung, aber dar­auf zu ach­ten, dass der Reis lan­ge genug und mit viel Was­ser gekocht wird. Ansons­ten ent­zieht der Reis dem Hun­de­kör­per zu viel Was­ser. Vier­bei­ner dür­fen alle Reis­sor­ten essen. Voll­korn­reis hat den höchs­ten Bal­last­stoff­ge­halt und muss somit ent­spre­chend por­tio­niert wer­den.
  • Gekoch­te Kar­tof­feln und Süß­kar­tof­feln: Kar­tof­feln lie­fern dem Hun­de­or­ga­nis­mus durch die lang­ket­ti­gen Koh­len­hy­dra­te aus­rei­chend Kraft. Vor allem bei geschwäch­ten Tie­ren sind gekoch­te Kar­tof­feln daher ein wich­ti­ger Fut­ter­be­stand­teil. Auch die­ses Lebens­mit­tel sorgt dafür, dass die Magen­schleim­haut geschont und geschützt wird.
  • Lein­sa­men: Lein­sa­men kön­nen für die Darm­rei­ni­gung ver­wen­det wer­den. Vor dem Ver­füt­tern soll­ten Lein­sa­men min­des­tens 15 Minu­ten im Was­ser quel­len. Sie quel­len dann im Rah­men des Ver­dau­ungs­pro­zes­ses wei­ter auf und säu­bern somit den Darm von innen her­aus.
  • Geflü­gel­fleisch: Hühn­chen und Puten­fleisch sind beson­ders gut für die Schon­kost­zu­be­rei­tung geeig­net, denn Geflü­gel ist sehr fett­arm und magen­scho­nend. Zudem lie­fert Geflü­gel vie­le wich­ti­ge Pro­te­ine und ist leicht bekömm­lich.
  • Äpfel: Äpfel sind vor allem bei Durch­fall sehr gut geeig­net, denn das ent­hal­te­ne Pek­tin ver­dickt den Darm­in­halt. Schä­le die Äpfel aber immer vor der Zube­rei­tung und rei­be sie (zum Bei­spiel mit einer Rei­be oder im Mixer) schön klein.
  • Karot­ten: Karot­ten schüt­zen die Darm­flo­ra vor krank­ma­chen­den Bak­te­ri­en und haben einen anti­bio­ti­schen Effekt. Wich­tig ist jedoch, Karot­ten gut zu kochen, bis sie schön weich sind. Emp­foh­len wird eine Koch­zeit von min­des­tens einer hal­ben Stun­de.

Tipp: Moro­sche Karot­ten­sup­pe ist ein tol­les Haus­mit­tel bei Durch­fall. Das Rezept fin­det Du in unse­rem Bei­trag über Karot­ten für Hun­de.

Karotten eignen sich als Zutat für Hunde-Schonkost
Karot­ten eig­nen sich als Zutat für Hun­de-Schon­kost

Wei­te­re geeig­ne­te Lebens­mit­tel für die Hun­de­schon­kost sind:

  • Hafer­flo­cken (ins­be­son­de­re Hafer­schleim)
  • Hüt­ten­kä­se
  • Mager­quark
  • Zuc­chi­ni (gekocht)
  • Kür­bis (gekocht)
  • Fisch (gekocht)
  • Bier­he­fe
  • Honig

Die Men­ge der ein­zel­nen Zuta­ten für die Schon­kost­zu­be­rei­tung soll­ten am bes­ten mit dem Tier­arzt bespro­chen wer­den.

Tipp gegen Sod­bren­nen beim Hund

Wenn Dein Hund unter Sod­bren­nen lei­det, kann Heil­erde* sehr hilf­reich sein. Sprich aber im Vor­feld bit­te unbe­dingt mit der behan­deln­den Tier­ärz­tin oder dem Tier­arzt, wenn Dein Hund Medi­ka­men­te bekommt. Heil­erde kann die Wir­kung bestimm­ter Medi­ka­men­te neu­tra­li­sie­ren.

Übri­gens: Ein Medi­ka­ment das bei Hun­den häu­fig gegen Sod­bren­nen ein­ge­setzt wird ist Ome­pra­zol.

Hun­de­schon­kost selbst kochen oder kau­fen?

Wenn Du kei­ne Zeit hast, um Schon­kost für den Hund zu Hau­se selbst zu kochen oder Du Dir die Zube­rei­tung nicht zutraust, kannst Du die­se natür­lich auch fer­tig im Han­del kau­fen.

Es gibt spe­zi­el­le Schon­kost­mi­schun­gen, die bei Magen-Darm-Erkran­kun­gen, Durch­fall oder sons­ti­gen Beschwer­den ver­füt­tert wer­den kön­nen. Auch Dein Tier­arzt kann Dir ein geeig­ne­tes Spe­zi­al­fut­ter zur Ver­fü­gung stel­len.

Das Sel­ber­ko­chen bie­tet aber auch einen sehr gro­ßen Vor­teil: Du weißt genau, was in der Nah­rung Dei­nes Schütz­lings ent­hal­ten ist und dass garan­tiert kei­ne unnö­ti­gen Zusät­ze den Ver­dau­ungs­trakt belas­ten. Wenn Du die Schon­kost also selbst zube­rei­test, kannst Du die Nah­rung exakt auf die Bedürf­nis­se Dei­nes Vier­bei­ners abstim­men.

Schon­kost-Rezep­te für Hund: Leich­tes, bekömm­li­ches Fut­ter für den Vier­bei­ner

An die­ser Stel­le fin­dest Du drei lecke­re und leicht ver­dau­li­che Rezep­te, die Dei­nen Hund opti­mal mit Nähr­stof­fen ver­sor­gen und ihm die nöti­ge Power geben.

Schon­kost-Rezept 1: Veggie-Food bei Magen-Darm-Beschwer­den

Zuta­ten

  • 1 gro­ße Tas­se Reis
  • 1 EL Lein­sa­men
  • 1 Karot­te
  • 2 EL Hüt­ten­kä­se, fett­arm
  • ½ Bio-Apfel

Zube­rei­tung

  1. Die Lein­sa­men zunächst ein­mal in einem Schäl­chen mit Was­ser gründ­lich quel­len las­sen.
  2. Den Reis mit viel Was­ser sehr weich kochen.
  3. In der Zwi­schen­zeit Karot­te und Apfel schä­len und klein rei­ben.
  4. Nimm nun den Reis vom Herd und lass ihn gut aus­küh­len. Ver­mi­sche ihn anschlie­ßend mit den Karot­ten- sowie den Apfel­ras­peln.
  5. Las­se dann alles gut auf Zim­mer­tem­pe­ra­tur aus­küh­len und mische vor dem Ver­füt­tern den Hüt­ten­kä­se sowie die Lein­sa­men unter die Schon­kost.

Info: Die­ses Rezept ist ide­al für eine kurz­fris­ti­ge Schon­kost für Tie­re mit Magen­pro­ble­men. Je nach Grö­ße Dei­nes Hun­des reicht die­ses Rezept für meh­re­re klei­ne Por­tio­nen.

Schonkost-Rezepte die Deinem Hund auch schmecken
Schon­kost-Rezep­te zum Sel­ber­ko­chen, die Dei­nem Hund auch schme­cken

Schon­kost-Rezept 2: Reis mit See­lachs und Möhr­chen

Zuta­ten

  • 1 gro­ße Tas­se Reis
  • 1 Möh­re
  • 120 g See­lachs­fi­let, frisch

Zube­rei­tung

  1. Den Reis mit viel Was­ser sehr weich kochen.
  2. Den Fisch eben­falls kochen.
  3. Zer­tei­le anschlie­ßend den Fisch mög­lichst klein und ver­mi­sche ihn mit dem weich gekoch­ten Reis.
  4. Schä­le, wasche und rei­be nun die Möh­re. Rüh­re nun auch die Möh­ren­ras­peln unter die Fisch-Reis-Mischung.

Lass das Schon­kost­fut­ter gut abküh­len und ver­füt­te­re es lau­warm.

Info: Die­ses Rezept ist bes­tens bei Magen-Darm-Beschwer­den wie etwa Durch­fall geeig­net. Die Zube­rei­tung geht super schnell und schmeckt Dei­nem Hund bestimmt rich­tig gut. Je nach Grö­ße Dei­nes Hun­des reicht die­ses Rezept für meh­re­re klei­ne Por­tio­nen.

Wer­bung*

Schon­kost-Rezept 3: fleisch­lo­se Hun­de­schon­kost nach län­ge­rer Krank­heit oder Ope­ra­tio­nen

Zuta­ten

  • 1 EL Lein­sa­men
  • 100 g Zuc­chi­ni
  • 100 g Kar­tof­feln
  • ½ Fen­chel­knol­le
  • 1 Karot­te
  • 1 EL Hüt­ten­kä­se, fett­arm

Zube­rei­tung

  1. Lass die Lein­sa­men in einem Schäl­chen mit Was­ser erst ein­mal gründ­lich ein­wei­chen.
  2. Wasche und schä­le nun die Kar­tof­feln, die Karot­te, die Zuc­chi­ni sowie die Fen­chel­knol­le.
  3. Schnei­de alles in mög­lichst klei­ne Stü­cke und koche die Zuta­ten zusam­men mit aus­rei­chend Was­ser schön weich.
  4. Anschlie­ßend mit dem Stab­mi­xer alles fein pürie­ren und bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur abküh­len las­sen.
  5. Vor dem Ver­füt­tern die Lein­sa­men sowie den fett­ar­men Hüt­ten­kä­se unter­mi­schen.

Info: Die­ses Gericht ist sehr nähr­stoff- und vit­amin­reich. Es ist 100 % vege­ta­risch und im All­ge­mei­nen nicht für eine dau­er­haf­te Ernäh­rung geeig­net. Die­se Schon­kost ist aber ide­al, um den Ver­dau­ungs­trakt wie­der fit für eine nor­ma­le Ernäh­rung zu machen. Je nach Grö­ße Dei­nes Hun­des reicht die­ses Rezept für meh­re­re klei­ne Por­tio­nen.

Fazit: Mit Schon­kost die Gesund­heit des Hun­des gezielt för­dern

Eine geeig­ne­te Hun­de­schon­kost hilft Vier­bei­nern nach Ope­ra­tio­nen, lan­ger Krank­heit oder bei Magen-Darm-Erkran­kun­gen wie etwa Durch­fall, Gas­tri­tis oder Erbre­chen wie­der zu Kräf­ten zu kom­men, ohne jedoch die Ver­dau­ungs­or­ga­ne zu über­las­ten.

Grund­sätz­lich soll­te aber nicht aus dem Blick ver­lo­ren wer­den, dass Schon­kost nicht als Dau­er­ernäh­rung gedacht ist. Im All­ge­mei­nen reicht es aus, den Hund eine Woche, maxi­mal zwei damit zu füt­tern. Anschlie­ßend soll­te lang­sam wie­der der Umstieg auf eine nor­ma­le Kost vor­ge­nom­men wer­den.

Sprich bei Fra­gen, Zwei­feln oder Unklar­hei­ten bit­te auch immer mit Dei­ner Tier­ärz­tin bzw. Dei­nem Tier­arzt, denn die­ser kann Dir indi­vi­du­el­le Tipps für Dei­nen Schütz­ling geben.

Gefällt Dir unser Bei­trag? Dann tei­le ihn doch mit Dei­nen Freun­den!