Eis für Hun­de: Die bes­ten Hun­de-Eis-Rezep­te

An hei­ßen Som­mer­ta­gen lie­ben nicht nur Frau­chen und Herr­chen ein erfri­schen­des Eis. Auch Vier­bei­ner freu­en sich über eine lecke­re Abküh­lung. Ins­be­son­de­re auf­grund des Fett- und Zucker­ge­halts ist nor­ma­les Spei­se­eis aber für Hun­de unge­eig­net, doch mit nur weni­gen Zuta­ten kannst Du im Nu für eine gesun­de, küh­le Erfri­schung sor­gen und Hun­de-Eis für Dei­ne Fell­na­se sel­ber machen. In die­sem Bei­trag fin­dest Du tol­le Rezep­te für Hun­de-Eis und vie­le wei­te­re hilf­rei­che Infor­ma­tio­nen und Tipps rund um das The­ma Eis für Hun­de.

Dür­fen Hun­de Eis essen?

Wenn in der hei­ßen Jah­res­zeit die Tem­pe­ra­tu­ren auf dem Ther­mo­me­ter nach oben klet­tern, ist Eis für Hun­de eine tol­le Sache, denn auch der Vier­bei­ner freut sich über eine Erfri­schung. Grund­sätz­lich ist gegen den Eis­ge­nuss auch nichts ein­zu­wen­den, aber man soll­te eini­ge Din­ge beim Ver­füt­tern beach­ten.

Im Unter­schied zu uns Men­schen kön­nen Hun­de ihre Kör­per­tem­pe­ra­tur nicht durch Schwit­zen regu­lie­ren. Nur über ihre Zun­ge gelingt es ihnen, einen Teil der über­schüs­si­gen Kör­per­wär­me abzu­ge­ben. Bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren sind Vier­bei­ner daher einer beson­de­ren kör­per­li­chen Belas­tung und auch bestimm­ten gesund­heit­li­chen Gefah­ren wie zum Bei­spiel einem Son­nen­stich oder einem Hitz­schlag aus­ge­setzt.

Gera­de da hilft Eis schle­cken Dei­nem Fell­lieb­ling schnel­ler abzu­küh­len, doch Du soll­test dem Vier­bei­ner nur Hun­de-Eis ser­vie­ren.

Hunde-Eis-Rezepte
Hund schleckt genüss­lich sein Hun­de-Eis

Nicht jeder Eis­ge­nuss ist pas­send für Hun­de

Grund­sätz­lich soll­te Hun­de-Eis nur gele­gent­lich und recht spar­sam ver­füt­tert wer­den, denn so kann es eine beson­de­re Lecke­rei blei­ben.

Her­kömm­li­ches Spei­se­eis für Men­schen kommt dabei abso­lut nicht in Fra­ge, den dar­in sind Zuta­ten ent­hal­ten, die Hun­de oft­mals nicht ver­tra­gen:

  • Beson­ders pro­ble­ma­tisch sind der hohe Zucker­an­teil sowie der Fett­ge­halt von Sah­ne und Milch.
  • Raf­fi­nier­ter Zucker ist schäd­lich für die Gelen­ke und die Kno­chen des Vier­bei­ners – und zudem genau wie bei uns Men­schen – auch schäd­lich für die Zahn­ge­sund­heit.
  • Vie­le Vier­bei­ner ver­tra­gen auch kei­nen Milch­zu­cker und reagie­ren dar­auf mit Durch­fall, Übel­keit und Erbre­chen. Damit der Kör­per Milch­zu­cker näm­lich auf­spal­ten kann, muss das Lak­ta­se-Enzym her­ge­stellt wer­den kön­nen und genau das ist bei vie­len Vier­bei­nern nicht der Fall. In der Regel wird die Lak­ta­se-Pro­duk­ti­on bei Hun­den ein­ge­stellt, nach­dem sich der Hund von der Mut­ter­milch ent­wöhnt hat.
  • Beson­ders kri­tisch ist auch Scho­ko­la­den­eis, denn Hun­de ver­tra­gen das ent­hal­te­ne Theo­bro­min nicht. Scho­ko­la­de kann zu Erbre­chen und Durch­fall­be­schwer­den füh­ren und im schlimms­ten Fall sogar zu lebens­be­droh­li­chen Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen! Tipp: Es gibt mitt­ler­wei­le auch spe­zi­el­le Hun­de­scho­ko­la­de, die Dein Vier­bei­ner beden­ken­los essen kann.

Nor­ma­les Spei­se­eis kann daher bei man­chen Fell­na­sen sehr unan­ge­neh­me Magen-Darm-Beschwer­den her­vor­ru­fen. Als gesun­de und ver­träg­li­che Alter­na­ti­ve kommt daher nur spe­zi­el­les Hun­de-Eis in Fra­ge.

Hun­de-Eis sel­ber machen – wie funk­tio­niert das?

Eis für Hun­de lässt sich ganz ein­fach selbst machen. Im Grun­de kannst Du alle Zuta­ten ver­wen­den, die sich gut ein­frie­ren las­sen, die Dei­nem Vier­bei­ner schme­cken und die er gut ver­trägt. Mit fri­schen Kräu­tern, lecke­rem Obst und Gemü­se kannst Du zudem auch noch die Gesund­heit Dei­nes Hun­des för­dern.

Als Eis­förm­chen ist bei­spiels­wei­se Kau­spiel­zeug sehr gut geeig­net wie etwa der KONG. Mit die­sem hat Dein Hund nicht nur eine ange­neh­me, fri­sche Abküh­lung, son­dern Du kannst auch sicher­stel­len, dass nicht zu viel Eis auf ein­mal gefres­sen wird. Der Vier­bei­ner leckt das Hun­de-Eis nach und nach aus dem KONG und hat damit auch noch eine super Beschäf­ti­gung für hei­ße Tage.

Tipp:

Lass Dei­nen Hund bit­te nie allein, wäh­rend er das selbst­ge­mach­te Hun­de-Eis aus dem KONG schleckt. Hier besteht näm­lich die Gefahr, dass sich die Zun­ge am KONG fest­saugen kann.

Außer dem KONG kannst Du für selbst­ge­mach­tes Eis für Hun­de noch fol­gen­de Förm­chen ver­wen­den:

  • lee­re Joghurt­be­cher (zum Bei­spiel Frucht­zwer­ge-Becher — als Stil eig­nen sich zum Bei­spiel fes­te lan­ge Lecker­lis oder ein Stück Rin­der­kopf­haut)
  • Eis­wür­fel­for­men
  • Spe­zi­el­le Eis­for­men (zum Bei­spiel für ein Eis am Stiel)
  • Back­mat­ten
Eis für Hunde im Joghurtbecher
Eis für Hun­de im Joghurt­be­cher mit Rin­der­kopf­haut als Stil

Eis für Hun­de: Wel­che Zuta­ten sind am bes­ten für Hun­de-Eis geeig­net?

Dei­ner Krea­ti­vi­tät sind bei der Hun­de­eis-Pro­duk­ti­on im Grun­de kei­ne Gren­zen gesetzt: Fri­sche Früch­te, Fleisch, regu­lä­res Nass­fut­ter, Gemü­se oder Kräu­ter? Du kennst Dei­nen Vier­bei­ner am bes­ten und weißt genau, wel­che Nah­rungs­mit­tel im Napf am bes­ten ankom­men.

Tipp:

Vie­le Hun­de­eis-Rezep­te zum Sel­ber­ma­chen nut­zen Joghurt oder Hüt­ten­kä­se als Basis. Sprich im Vor­feld am bes­ten mit Dei­nem Tier­arzt, ob Dein Vier­bei­ner Lak­to­se gut ver­trägt und pro­bie­re ansons­ten ein milch­frei­es Rezept aus oder ver­wen­de ein­fach lak­to­se­frei­es Joghurt oder lak­to­se­frei­en Hüt­ten­kä­se.

Am bes­ten geeig­net für die Hun­de­eis-Zube­rei­tung sind fol­gen­de Zuta­ten:

Gemü­se als Zutat für Hun­de-Eis – lecker und ein gesun­der Nähr­stoff­lie­fe­rant

Gemü­se schmeckt nicht nur gut, son­dern ver­sorgt Dei­nen Hund mit vie­len wich­ti­gen Nähr­stof­fen, die er für ein akti­ves und glück­li­ches Leben braucht. Aus die­sem Grund soll­te Gemü­se auch ein Bestand­teil des täg­li­chen Spei­se­plans sein.

Fol­gen­de Gemü­se­sor­ten mögen Hun­de sehr gern:

  • Blu­men­kohl (blä­hen­des Gemü­se: Bit­te vor dem Ver­zehr gut kochen und indi­vi­du­el­le Ver­träg­lich­keit tes­ten)
  • Brok­ko­li (blä­hend: Bit­te vor dem Ver­zehr gut kochen und indi­vi­du­el­le Ver­träg­lich­keit tes­ten)
  • Chi­co­rée
  • Gur­ke
  • Fen­chel
  • Chi­na­kohl (in klei­nen Men­gen oder püriert ver­füt­tern)
  • Grün­kohl (eben­falls sehr blä­hend, daher bit­te nur in sehr gerin­gen Men­gen ver­füt­tern und immer im Vor­feld die indi­vi­du­el­le Ver­träg­lich­keit aus­tes­ten).
  • Möh­ren
  • Rote Bee­te
  • Sel­le­rie
  • Spi­nat
  • Zuc­chi­ni (vor­her pro­bie­ren und bei extrem bit­te­rem Geschmack auf kei­nen Fall ver­füt­tern)
  • Kohl­ra­bi
  • Kar­tof­feln (nur gekocht, denn in rohen Kar­tof­feln steckt der Stoff Sola­nin, der für Hund gif­tig ist)
  • Spar­gel
  • Kür­bis (kei­ne wild­ge­wach­se­nen oder selbst gezüch­te­te Kür­bis­se)
Hund isst selbstgemachtes Hunde-Eis
Hund isst selbst­ge­mach­tes Hun­de-Eis

Früch­te: Vit­amin­bom­ben für Vier­bei­ner

Äpfel sind zum Bei­spiel ech­te Vit­amin-Boos­ter, denn sie ver­sor­gen Hun­de mit jeder Men­ge wert­vol­ler Bio­sub­stan­zen wie etwa Vit­amin A, B‑Vitamine, Magne­si­um, Kal­zi­um, Kali­um, Natri­um, Eisen, Phos­phor und Pek­tin. So hal­ten Äpfel den Cho­le­ste­rin­spie­gel in einer aus­ge­wo­ge­nen Balan­ce, min­dern das Ent­ste­hungs­ri­si­ko für Krank­hei­ten wie Demenz oder Alz­hei­mer, för­dern eine gesun­de Ver­dau­ung und stär­ken auch die Herz­ge­sund­heit.

Auch ande­re Früch­te sind jedoch ein wich­ti­ger Bestand­teil einer gesun­den Hun­de­er­näh­rung:

  • Ana­nas (in klei­nen Men­gen, denn Ana­nas hat einen hohen Säu­re­ge­halt. Vor allem bei Vier­bei­nern, die unter Magen­pro­ble­men lei­den, soll­te man hier vor­sich­tig sein)
  • Apri­ko­sen
  • Bir­nen (nur sehr reif ver­füt­tern und in gerin­gen Men­gen, da es ansons­ten zu Magen-Darm-Beschwer­den kom­men kann. Ker­ne vor­her unbe­dingt ent­fer­nen!)
  • Hei­del­bee­ren (nicht über­reif)
  • Bana­nen
  • Brom­bee­ren
  • Erd­bee­ren
  • Fei­gen (kön­nen eine abfüh­ren­de Wir­kung haben)
  • Johan­nis­bee­ren
  • Nek­ta­ri­nen
  • Pflau­men
  • Pfir­sich
  • Oran­gen (hoher Säu­re­ge­halt, daher nur in gerin­gen Men­gen)
  • Melo­nen (nur über­reif und in gerin­gen Men­gen ver­füt­tern, da es ansons­ten zu Magen-Darm-Beschwer­den kom­men kann)
  • Kir­schen (Stei­ne unbe­dingt vor dem Ver­füt­tern ent­fer­nen, denn der Stein ent­hält gif­ti­ge Blau­säu­re)
  • Kiwis (recht hoher Säu­re­ge­halt, daher nur in mode­ra­ten Men­gen ver­füt­tern).

Wich­tig:

Bei Stein­obst vor­her immer den Stein ent­fer­nen, denn dar­in ist gif­ti­ge Blau­säu­re ent­hal­ten!

Ach­te gene­rell bei Obst im Hun­de-Eis dar­auf, dass es reif und nicht zu sau­er ist und kei­ner­lei Ker­ne mehr ent­hal­ten sind.

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Fleisch­zu­ta­ten für das Hun­de-Eis

Wenn Dein Hund kei­ne All­er­gien hat, bist Du auch frei in der Wahl der Fleisch­sor­ten:

  • Ente
  • Lamm
  • Pute
  • Pferd
  • Schaf
  • Rind
  • Schwein (nicht roh ver­füt­tern!)
  • Wild
  • Huhn
  • Strauss
  • Zie­ge
  • Pute

Wenn Du Fleisch oder Inne­rei­en für das Hun­de-Eis ver­wen­dest, soll­test Du es sehr klein­schnei­den oder noch bes­ser pürie­ren. Gene­rell kannst Du rohes Fleisch ver­wen­den, gegar­tes Fleisch lässt sich aller­dings viel leich­ter pürie­ren und ent­hält weni­ger Kei­me.

Natür­lich kannst Du auch Fisch (zum Bei­spiel Thun­fisch oder Lachs) oder Hun­de­le­ber­wurst als Zuta­ten für Hun­de-Eis ver­wen­den.

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Wel­che Milch­pro­duk­te dür­fen ver­wen­det wer­den?

Milch­pro­duk­te wie zum Bei­spiel Quark, Frisch­kä­se, Hüt­ten­kä­se, But­ter­milch oder Joghurt sind gut für Vier­bei­ner geeig­net, vor­aus­ge­setzt, dass der gerin­ge, aber den­noch vor­han­de­ne Lak­to­se­ge­halt (Milch­zu­cker) gut ver­tra­gen wird. Mitt­ler­wei­le gibt es die­se Pro­duk­te auch alle als lak­to­se­freie Vari­an­ten zu kau­fen.

Du siehst also, dass bei der Eigen­her­stel­lung von Hun­de-Eis sehr viel Abwechs­lung gebo­ten ist. Zuge­ge­ben, wir Men­schen kön­nen uns wohl kaum für ein Thun­fisch- oder ein Leber­wurst-Eis begeis­tern, doch Dein Vier­bei­ner wird es lie­ben!

Ach­te beson­ders bei der Ver­wen­dung von Kräu­tern im Eis dar­auf, dass sie für Dei­nen Hund bekömm­lich sind. Im Zwei­fel kannst Du im Vor­feld auch immer Dei­ne Tier­ärz­tin bzw. Dei­nen Tier­arzt fra­gen, was am gesün­des­ten und bekömm­lichs­ten für Dei­nen Hund ist.

Ganz egal, wel­che Zuta­ten Du für die Hun­de­eis-Zube­rei­tung wählst, pürie­re sie mög­lichst fein, denn auf die­se Wei­se wird Dein Hund beim Schle­cken viel mehr Freu­de haben und es auch leich­ter ver­dau­en kön­nen.

Wie viel Eis dür­fen Vier­bei­ner essen?

Eis für Hun­de soll­te nur sehr spar­sam und gele­gent­lich ver­füt­tert wer­den.

Grund­sätz­lich soll­ten Vier­bei­ner kei­ne gro­ßen Men­gen Eis­kal­tes essen, da ansons­ten Magen­be­schwer­den vor­pro­gram­miert sind. Ver­füt­te­re daher nur Mini-Eispor­tio­nen an Dei­nen Hund. Emp­find­li­che Vier­bei­ner soll­ten es nur in „leicht ange­tau­ter“ Form essen.

Wenn es Eis nicht jeden Tag zu schle­cken gibt, dann bleibt das auch eine ganz beson­de­re Lecke­rei für die Fell­na­se, eben wie bei uns Men­schen auch.

Es ist auch rat­sam, Hun­de-Eis zunächst ein­mal in einer klei­nen Eis­wür­fel­form oder einer Back­mat­te zuzu­be­rei­ten. So kannst Du Dei­nem Hund hin und wie­der ein Wür­fel­chen geben, vor­aus­ge­setzt, dass er es gut ver­trägt und kei­ne Bauch­schmer­zen oder Durch­fall davon bekommt.

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Dür­fen Hun­de eigent­lich Eis­wür­fel essen?

Eis­wür­fel sind nichts ande­res als gefro­re­nes Was­ser, kom­plett frei von irgend­wel­chen Zusät­zen. Wenn Dein Hund ger­ne Eis­wür­fel isst, dann ist grund­sätz­lich dage­gen auch nichts ein­zu­wen­den. Den­noch gibt es auch hier eini­ges zu beach­ten:

  • Hun­de mit einem emp­find­li­chen Magen: Wenn der Magen Dei­nes Vier­bei­ners gene­rell sen­si­bel reagiert, kann die Käl­te der Eis­wür­fel die Magen­schleim­haut zusätz­lich rei­zen.
  • Ste­chen­der Kopf­schmerz – „Brain Free­ze“: Kennst Du das Gefühl, dass Du einen kur­zen, ste­chen­den Kopf­schmerz ver­spürst, wenn Du etwas Eis­kal­tes zu schnell isst? Die­ses Phä­no­men wird „Brain Free­ze“ genannt. Nicht alle Men­schen emp­fin­den das und so ähn­lich ist das auch bei den Vier­bei­nern. Falls Dein Hund aber bei­spiels­wei­se dazu neigt, Fut­ter has­tig hin­un­ter­zu­schlin­gen, könn­ten Eis­wür­fel für ihn unan­ge­nehm wer­den.
  • Crus­hed Ice statt gro­ße Eis­wür­fel: Eis­wür­fel soll­ten gene­rell nicht zu groß sein, damit sich Dein Hund nicht dar­an ver­schlu­cken kann.
Dürfen Hunde Eiswürfel essen
Dür­fen Hun­de Eis­wür­fel essen?

Dür­fen Vier­bei­ner Vanil­le­eis essen?

Wie bereits gesagt, ist her­kömm­li­ches Spei­se­eis für Hun­de auf­grund des Milch‑, Zucker- und Fett­ge­halts nicht geeig­net.

Kei­ne der Zuta­ten ist unge­nieß­bar für Vier­bei­ner, doch lei­der oft­mals unver­träg­lich, so vor allem Milch­zu­cker (Lak­to­se). Die­ser ruft bei den meis­ten Hun­den Durch­fall, Magen­be­schwer­den und Erbre­chen her­vor. Viel Zucker oder künst­li­che Aro­men – wie in man­chen Vanil­le­eis-Sor­ten – gehö­ren eben­falls nicht zu einer pas­sen­den Hun­de­er­näh­rung und kön­nen unter ande­rem zu Über­ge­wicht füh­ren.

Noch gefähr­li­cher ist im Übri­gen Diät-Eis. Die­ses hat zwar einen ver­min­der­ten Fett­ge­halt, doch das Süßungs­mit­tel Xylit kann für den Vier­bei­ner lebens­ge­fähr­lich sein. Der Ver­zehr kann zu einem dras­ti­schen Blut­zu­cker­ab­fall (Hypo­glyk­ämie) füh­ren und dar­über hin­aus zu schwe­ren Leber­schä­den.

Hun­de-Eis Rezep­te: Abwechs­lungs­rei­che und gesun­de Erfri­schung zum Schle­cken

Es gibt so vie­le gesun­de, lecke­re und ein­fa­che Eis­krea­tio­nen zum Sel­ber­ma­chen! Hier fin­dest Du nun eini­ge Inspi­ra­tio­nen: Pro­bie­re ger­ne aus, was Dei­nem Vier­bei­ner am bes­ten schmeckt und fin­de so das belieb­tes­te Hun­de-Eis-Rezept für den Som­mer.

Rezept 1: Joghurt-Eis für Hun­de

Zuta­ten

  • 80 g Natur­jo­ghurt, fett­arm (ggf. lak­to­se­frei)
  • 20 g rei­fe Erd­bee­ren (oder ande­re Früch­te)

Zube­rei­tung

  1. Gib zunächst ein­mal den Natur­jo­ghurt in eine Schüs­sel.
  2. Schnei­de nun die Erd­bee­re in klei­ne Stü­cke und zer­drü­cke sie mit­hil­fe einer Gabel oder pürie­re sie. Ver­mi­sche sie dann mit dem Natur­jo­ghurt.
  3. Gib die Erd­beer-Joghurt-Mischung in eine Eis­wür­fel­form, in Joghurt­be­cher oder in eine Back­mat­te und stel­le sie für eini­ge Stun­den ins Gefrier­fach.

Rezept 2: Leber­wurst-Eis für Hun­de

Zuta­ten

  • 2–3 EL kör­ni­ger Frisch­kä­se, fett­arm (ggf. lak­to­se­frei)
  • 2 EL Leber­wurst für Hun­de (die­se ist nicht ganz so fett­reich wie her­kömm­li­che Leber­wurst und auch nicht gewürzt)
  • 1 Sprit­zer Raps­öl zum Glat­trüh­ren

Zube­rei­tung

  1. Gib den kör­ni­gen Frisch­kä­se zusam­men mit der Leber­wurst in eine Scha­le und ver­mi­sche bei­des gut mit­ein­an­der.
  2. Gib nun einen Sprit­zer Raps­öl hin­zu, damit die Mas­se schön gleich­mä­ßig und glatt­ge­rührt wer­den kann.
  3. Soll­te die Mas­se noch zu stü­ckig sein, kannst Du sie mit­hil­fe einer Gabel noch etwas zer­drü­cken oder pürie­ren.
  4. Fül­le alles in eine Eis­wür­fel­form, in Joghurt­be­cher oder in eine Back­mat­te und stel­le die­se für eini­ge Stun­den ins Eis­fach.

Rezept 3: fruch­ti­ges Was­ser­me­lo­nen-Eis für Hun­de

Zuta­ten

  • 3 EL Natur­jo­ghurt, fett­arm
  • 20–30 g Was­ser­me­lo­ne, reif

Zube­rei­tung

  1. Zer­drü­cke die Was­ser­me­lo­ne mit einer Gabel und ver­mi­sche Sie mit dem Natur­jo­ghurt.
  2. Fül­le alles in eine Eis­wür­fel­form, in Joghurt­be­cher oder in eine Back­mat­te und stel­le sie für eini­ge Stun­den ins Gefrier­fach.

Rezept 4: Thun­fisch-Eis für Hun­de für hei­ße Son­nen­ta­ge

Zuta­ten

  • 200 g rei­fe Was­ser­me­lo­ne
  • 2 TL Thun­fisch (aus der Dose, im eige­nen Saft)

Zube­rei­tung

  1. Gib bei­de Zuta­ten in eine Schüs­sel und pürie­re alles mit­hil­fe eines Stab­mi­xers schön fein.
  2. Die Mas­se nun in eine Eis­wür­fel­form, in Joghurt­be­cher oder in eine Back­mat­te fül­len und in die Tief­kühl­tru­he stel­len.
Die meisten Hunde lieben Hunde-Eis
Die meis­ten Hun­de lie­ben Hun­de-Eis

Rezept 5: Erd­nuss­but­ter-Bana­nen-Eis

Zuta­ten

  • 2 EL Natur­jo­ghurt, fett­arm
  • 1 EL unge­süß­te Erd­nuss­but­ter
  • ½ Bio-Bana­ne

Zube­rei­tung

  1. Gib alle drei Zuta­ten in eine Küchen­schüs­sel und pürie­re alles zu einer glat­ten Mas­se.
  2. Fül­le die­se dann in klei­ne Eis­förm­chen oder in einen Eis­wür­fel­be­häl­ter, in Joghurt­be­cher oder in eine Back­mat­te. Stel­le die Form für eini­ge Stun­den in die Tief­kühl­tru­he und rei­che Dei­nem Vier­bei­ner bei hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren hin und wie­der einen Eis­wür­fel.

Rezept 6: Rüb­li-Eis für Hun­de

Zuta­ten

  • 2 EL fett­ar­mer Quark
  • 1 TL flüs­si­ger Blü­ten­ho­nig
  • 1 gro­ße Bio-Möh­re

Zube­rei­tung

  1. Die Möh­re in einem ers­ten Schritt put­zen, waschen und schön weich­ko­chen. Anschlie­ßend mit­hil­fe einer Gabel zer­drü­cken. Es dür­fen ruhig noch ein paar gan­ze Stü­cke übrig­blei­ben.
  2. Ver­mi­sche das Möh­ren-Mus nun mit den rest­li­chen Zuta­ten und fül­le alles in eine Eis­wür­fel­form. Anschlie­ßend im Eis­fach schön fest wer­den las­sen.
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Rezept 7: Iced Ber­ry Smoothie aus dem KONG

Zuta­ten

  • 4–5 mit­tel­gro­ße Erd­bee­ren
  • 1 Hand­voll Hei­del­bee­ren
  • 250 g fett­ar­mer Natur­jo­ghurt

Zube­rei­tung

  1. Ver­mi­sche den Natur­jo­ghurt in einem hohen Rühr­be­cher mit den Bee­ren. Pürie­re nun alles mit dem Stab­mi­xer zu einer fein-glat­ten Mischung.
  2. Fül­le die Mischung in einen KONG und stel­le die­sen für eini­ge Stun­den in den Kühl­schrank oder in die Tief­kühl­tru­he.

Das Eis aus dem KONG schmeckt nicht nur gut, son­dern ist auch eine lang­an­hal­ten­de Beschäf­ti­gung für Dei­ne Fell­na­se.

Rezept 8: herz­haf­te KONG-Eis­krea­ti­on

Zuta­ten

  • 150 g Puten­fi­let, gekocht
  • 1 gerie­be­ne Bio-Möh­re, mit­tel­groß
  • 120 g Hüt­ten­kä­se

Zube­rei­tung

  1. Schnei­de das Puten­fi­let in sehr fei­ne Strei­fen (oder pürie­re es) und ver­mi­sche es mit den rest­li­chen Zuta­ten.
  2. Befül­le den KONG mit der Mischung und stel­le sie für eini­ge Stun­den ins Tief­kühl­fach.

Tipp: Wei­te­re tol­le Rezep­te für Hun­de fin­dest Du in unse­rem Bei­trag Hun­de­fut­ter sel­ber machen und in unse­rem Bei­trag Hun­de­kek­se backen.

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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Gründerin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.