Der Gol­den Retrie­ver im Ras­se­por­trät

Der Gol­den Retrie­ver, auch lie­be­voll als „Gol­die“ bezeich­net, ist nicht nur außer­ge­wöhn­lich freund­lich, son­dern erweist sich auch als her­vor­ra­gen­der Beglei­ter für Fami­li­en, Sin­gles und akti­ve Men­schen. Egal, ob Du bereits stol­zer Besit­zer oder stol­ze Besit­ze­rin eines Gol­den Retrie­vers bist oder dar­über nach­denkst, einen die­ser zau­ber­haf­ten Hun­de in Dein Leben zu holen: Die­ser Bei­trag lie­fert Dir alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen, über die­se belieb­te Hun­de­ras­se im Über­blick. Wir stel­len Dir in die­sem Arti­kel nicht nur die wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten die­ser Hun­de­ras­se vor, son­dern erkun­den gemein­sam Her­kunft und Geschich­te des Gol­den Retrie­vers und geben Dir Tipps zur art­ge­rech­ten Hal­tung und Füt­te­rung an die Hand. Des Wei­te­ren erfährst Du, für wel­che Krank­hei­ten der Gol­den Retrie­ver beson­ders anfäl­lig ist und was ein Gol­die-Wel­pe und sei­ne Hal­tung kos­tet. Los geht’s!

Golden Retriever im Rasseporträt
Gol­den Retrie­ver im Ras­se­por­trät

Steck­brief: Gol­den Retrie­ver

Bevor wir uns aus­führ­lich mit dem Gol­den Retrie­ver beschäf­ti­gen, begin­nen wir mit einem Steck­brief, der die grund­le­gen­den Infor­ma­tio­nen über die­se zau­ber­haf­te Hun­de­ras­se zusam­men­fasst:

Name der Ras­seGol­den Retrie­ver
Grö­ßeMit­tel­groß
Schul­ter­hö­heRüden: 56–62 cm, Hün­din­nen: 51–56 cm
GewichtRüden: 30–40 kg, Hün­din­nen: 25–30 kg
Fell­far­benGold bis creme­far­ben, glatt oder wel­lig
Lebens­er­war­tung10 bis 14 Jah­re
Typi­sche Eigenschaften/Besonderheiten der Ras­seFreund­lich, intel­li­gent, sanft­mü­tig, aus­ge­zeich­ne­te Appor­tier­fä­hig­kei­ten, gedul­dig, aktiv, kin­der­lieb
Für Anfän­ger geeig­net?Ja, aber erfor­dert trotz­dem kon­se­quen­te Erzie­hung
Jagd­triebMäßig
Aktivitätslevel/BewegungsbedarfHoch
Erzieh­bar­keitRela­tiv leicht, sehr lern­freu­dig und gehor­sam

Her­kunft, Abstam­mung & Geschich­te des Gol­den Retrie­vers

Die Geschich­te des Gol­den Retrie­vers beginnt im 19. Jahr­hun­dert in den schot­ti­schen High­lands. Dort ver­such­ten adli­ge Land­be­sit­zer, den per­fek­ten Jagd­be­gleit­hund zu züch­ten, der in der Lage war, abge­schos­se­nes Wild aus dem Was­ser und ande­rem unweg­sa­men Gelän­de zuver­läs­sig zu appor­tie­ren.

Der Ursprung des Gol­den Retrie­vers wird oft Lord Tweed­mouth, auch bekannt als Dud­ley Mar­jo­ri­banks, zuge­schrie­ben, der zwi­schen 1840 und 1890 in der Regi­on leb­te. Er kreuz­te Yel­low Retrie­ver mit Was­ser­hun­den. Das Ergeb­nis die­ser Kreu­zung war eine Grup­pe von Hun­den, die als die ers­ten Vor­läu­fer des heu­ti­gen Gol­den Retrie­vers gel­ten.

Im Lau­fe der Jah­re wur­den die­se Hun­de gezielt mit ande­ren Ras­sen, dar­un­ter dem Blood­hound, dem Irish Set­ter und wei­te­ren Was­ser­hun­den ver­paart, um die gewünsch­ten Merk­ma­le zu ver­stär­ken. Das Ergeb­nis die­ser Zucht war ein leis­tungs­fä­hi­ger, intel­li­gen­ter und zuver­läs­si­ger Appor­tier­hund, der sowohl im Was­ser als auch an Land her­vor­ra­gend arbei­ten konn­te: Der Gol­den Retrie­ver.

1913 wur­de der Gol­den Retrie­ver offi­zi­ell als Ras­se aner­kannt, und zwar vom bri­ti­schen Ken­nel Club. Die Aner­ken­nung des Ame­ri­can Ken­nel Club (AKC) folg­te kur­ze Zeit spä­ter. Die Fédé­ra­ti­on Cyno­lo­gi­que Inter­na­tio­na­le (FCI), der welt­wei­te Dach­ver­band für Hun­de­zucht, führt den Gol­den Retrie­ver mitt­ler­wei­le in der Grup­pe 8, wel­che Apportier‑, Stö­ber- und Was­ser­hun­de beinhal­tet. Inner­halb die­ser Grup­pe wird er unter den Appor­tier­hun­den gelis­tet, was sei­ner ursprüng­li­chen Auf­ga­be als Appor­tier­hund für Jäger ent­spricht.

Der Name „Retrie­ver“ lei­tet sich vom eng­li­schen Verb „to retrie­ve“ ab, was „zurück­ho­len“ oder „wie­der­erlan­gen“ bedeu­tet. Dies bezieht sich auf die Haupt­auf­ga­be die­ser Hun­de­ras­se, näm­lich abge­schos­se­nes Wild zu suchen, zu appor­tie­ren und unbe­schä­digt zum Jäger zurück­zu­brin­gen. Das „Gol­den“ im Namen bezieht sich — wer hät­te das Gedacht — auf die gol­de­ne Fell­far­be, die cha­rak­te­ris­tisch für die­se Ras­se ist. Optisch wird der Gol­den Retrie­ver manch­mal mit dem gel­ben Labra­dor Retrie­ver oder dem Hower­wart ver­wech­selt.

Heu­te steht der Gol­den Retrie­ver sehr oft im Ram­pen­licht, sei es in Fil­men, im Fern­se­hen oder bei Hun­de­aus­stel­lun­gen. Sei­ne freund­li­che Art, sei­ne Intel­li­genz und sei­ne Schön­heit haben ihm einen fes­ten Platz in den Her­zen von vie­len Hun­de­freun­den auf der gan­zen Welt gesi­chert.

Der Golden Retriever ist eine mittelgroße Hunderasse
Der Gol­den Retrie­ver ist eine mit­tel­gro­ße Hun­de­ras­se

Cha­rak­ter, Tem­pe­ra­ment & typi­sche Eigen­schaf­ten des Gol­dies

Eine der wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten des Gol­den Retrie­vers ist sei­ne Freund­lich­keit. Er geht in der Regel ohne Zögern auf Men­schen zu und zeigt nur in äußerst sel­ten Fäl­len Anzei­chen von Aggres­si­on oder Miss­trau­en. Sei­ne offe­ne und gesel­li­ge Natur macht ihn zu einem beson­ders belieb­ten Beglei­ter für Fami­li­en mit Kin­dern, da er sich in der Regel auch gut mit jün­ge­ren Fami­li­en­mit­glie­dern ver­steht.

Außer­dem gel­ten Gol­dies als hoch­in­tel­li­gent und lern­fä­hig. Die­se Intel­li­genz, gepaart mit ihrem Wunsch zu gefal­len, macht sie nicht nur zu idea­len Anfän­ger­hun­den, son­dern auch zu her­vor­ra­gen­den Kan­di­da­ten für Hun­de­sport­ar­ten wie Obe­dience, Agi­li­ty, THS und Zug­hun­de­sport. Sie wer­den zudem oft als Such- und Ret­tungs­hun­de, The­ra­pie­hun­de und Assis­tenz­hun­de ein­ge­setzt.

Gol­den Retrie­ver sind meist extrem loy­al gegen­über ihren Fami­li­en und bau­en oft tie­fe Bin­dun­gen zu ihren Besit­ze­rin­nen und Besit­zern auf. Ihr anhäng­li­ches Wesen kann aller­dings auch dazu füh­ren, dass sie Tren­nungs­angst ent­wi­ckeln, wenn sie für län­ge­re Zeit allein gelas­sen wer­den.

Trotz ihres ruhi­gen und sanf­ten Tem­pe­ra­ments haben Gol­den Retrie­ver einen aus­ge­präg­ten Bewe­gungs- und Spiel­trieb. Sie lie­ben es, Bäl­le oder Fris­bees zu appor­tie­ren und genie­ßen gene­rell jede Form von Spiel und Inter­ak­ti­on mit Men­schen und ande­ren Hun­den.

Auch wenn die­se Ras­se einen gewis­sen Platz zum Spie­len und Lau­fen braucht, sind Gol­den Retrie­ver erstaun­lich anpas­sungs­fä­hig. Sie kön­nen sowohl in städ­ti­schen als auch in länd­li­chen Umge­bun­gen leben, solan­ge sie regel­mä­ßi­ge Bewe­gung und genü­gend sozia­le Inter­ak­ti­on bekom­men.

Des Wei­te­ren gel­ten Gol­den Retrie­ver als emp­find­sa­me Hun­de, die sen­si­bel auf die Stim­mung ihrer Besit­ze­rin­nen und Besit­zer reagie­ren kön­nen. Ein stren­ges Wort kann sie oft genau­so stark beein­flus­sen wie Lob und Aner­ken­nung. Daher ist es wich­tig, einen posi­ti­ven Erzie­hungs­an­satz zu wäh­len, der auf Ver­stär­kung und Beloh­nung basiert.

Zusam­men­ge­fasst ver­kör­pern Gol­den Retrie­ver vie­le der Eigen­schaf­ten, die Men­schen in einem idea­len Haus­tier suchen. Ihre Mischung aus Intel­li­genz, Freund­lich­keit und Loya­li­tät machen sie zu einer Ras­se, die leicht zu lie­ben ist.

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Was kos­tet ein Gol­den Retrie­ver?

Die Anschaf­fungs­kos­ten für einen Gol­den Retrie­ver kön­nen je nach Her­kunft, Stamm­baum und Züch­ter vari­ie­ren. In der Regel soll­test Du mit 1000 bis 2000 € für einen Gol­die-Wel­pen rech­nen.

Neben den Anschaf­fungs­kos­ten soll­test Du aber auch die lau­fen­den Kos­ten der Hun­de­hal­tung berück­sich­ti­gen. Dazu gehö­ren neben Fut­ter­kos­ten auch Tier­arzt­kos­ten (ein­schließ­lich Imp­fun­gen, regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len und uner­war­te­ten Gesund­heits­pro­ble­men) sowie Kos­ten für ver­schie­de­nes Hun­de­zu­be­hör, Hun­de­steu­er, Ver­si­che­run­gen und Betreu­ungs­kos­ten, falls Du in den Urlaub fährst oder aus ande­ren Grün­den Dei­nen Hund mal nicht betreu­en kannst.

Es ist wich­tig zu beto­nen, dass ein Hund, unab­hän­gig von der Ras­se, eine lang­fris­ti­ge Ver­pflich­tung ist. Es ist rat­sam, alle damit ver­bun­de­nen Kos­ten im Vor­aus sorg­fäl­tig zu prü­fen, um sicher­zu­stel­len, dass Du bereit bist, die finan­zi­el­le Ver­ant­wor­tung für die gan­ze Lebens­dau­er des Hun­des zu über­neh­men.

Was kostet ein Golden Retriever Welpe
Was kos­tet ein Gol­den Retrie­ver Wel­pe?

Hal­tung & Art­ge­rech­te Füt­te­rung

Eine art­ge­rech­te Hal­tung und Füt­te­rung ist essen­ti­ell, um den Bedürf­nis­sen die­ser belieb­ten Hun­de­ras­se gerecht zu wer­den und Dei­nem Hund ein lan­ges, gesun­des Leben zu ermög­li­chen.

Gol­den Retrie­ver sind — wie bereits erwähnt — akti­ve Hun­de, die täg­li­che Bewe­gung und geis­ti­ge Beschäf­ti­gung benö­ti­gen. Meh­re­re Stun­den kör­per­li­che Akti­vi­tät pro Tag, ein­schließ­lich abwechs­lungs­rei­cher Spa­zier­gän­ge, ver­schie­de­ner Denk­spie­le und diver­ser Trai­nings­übun­gen, sind ide­al. Wegen ihres Ursprungs als Appor­tier­hun­de lie­ben sie Was­ser und sind aus­ge­zeich­ne­te Schwim­mer. Gele­gent­li­ches Schwim­men kann also eine will­kom­me­ne Abwechs­lung für sie sein.

Ein Gar­ten oder ein ande­rer siche­rer Ort zum Spie­len ist von Vor­teil für Dei­nen Gol­die, aber nicht unbe­dingt not­wen­dig, solan­ge er regel­mä­ßig aus­ge­führt und aus­ge­las­tet wird. Es ist jedoch wich­tig, dar­auf zu ach­ten, dass beson­ders Gol­den Retrie­ver Wel­pen nicht über­mä­ßig bean­sprucht wer­den, da ihre Kno­chen und Gelen­ke sich noch ent­wi­ckeln.

Die Füt­te­rung Dei­nes Gol­den Retrie­vers soll­te auf sei­ne indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se wie zum Bei­spiel Alter, Akti­vi­täts­le­vel und Gesund­heits­zu­stand zuge­schnit­ten sein. Es ist rat­sam, hoch­wer­ti­ges Fut­ter (wie zum Bei­spiel das Hun­de­fut­ter von Ani­fit) zu wäh­len und Dei­nen Hund regel­mä­ßig zu wie­gen. So kannst Du sicher­zu­stel­len, dass er ein gesun­des Gewicht bei­be­hält. Über­ge­wicht — zu dem die­se Hun­de­ras­se lei­der neigt — kann näm­lich zu vie­len ver­schie­de­nen gesund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren.

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Gesund­heit & ras­se­ty­pi­sche Erkran­kun­gen des Gol­den Retrie­vers

Gol­den Retrie­ver gel­ten all­ge­mein als robus­te und gesun­de Hun­de. Wie bei jeder ande­res Ras­se auch, gibt es aller­dings eini­ge gesund­heit­li­che Pro­ble­me, die bei ihnen häu­fi­ger auf­tre­ten kön­nen. Ein Bewusst­sein für die­se Pro­ble­me und regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Unter­su­chun­gen kön­nen dazu bei­tra­gen, die­se Pro­ble­me früh­zei­tig zu erken­nen und ent­spre­chend zu behan­deln.

  • Hüft­dys­pla­sie: Dies ist eine Erb­krank­heit, bei der das Hüft­ge­lenk nicht rich­tig aus­ge­bil­det ist, was zu Arthri­tis und Schmer­zen füh­ren kann. Eine früh­zei­ti­ge Dia­gno­se und Behand­lung, ein­schließ­lich Gewichts­ma­nage­ment und mög­li­cher­wei­se einer Ope­ra­ti­on, kön­nen hel­fen, die Beschwer­den zu lin­dern.
  • Ell­bo­gen­dys­pla­sie: Ähn­lich wie die Hüft­dys­pla­sie ist dies eine Fehl­bil­dung des Ell­bo­gen­ge­lenks, die Schmer­zen ver­ur­sa­chen kann.
  • Herz­er­kran­kun­gen: Eini­ge Gol­den Retrie­ver nei­gen zu ver­schie­de­nen Herz­er­kran­kun­gen.
  • Augen­er­kran­kun­gen: Kata­rak­te und pro­gres­si­ve Netz­haut­atro­phie sind zwei häu­fi­ge Augen­er­kran­kun­gen bei die­ser Ras­se. Regel­mä­ßi­ge Augen­un­ter­su­chun­gen sind daher beson­ders wich­tig.
  • Krebs: Lei­der sind Gol­den Retrie­ver auch für ver­schie­de­ne Krebs­ar­ten anfäl­li­ger als eini­ge ande­re Ras­sen. Eine früh­zei­ti­ge Erken­nung kann auch hier die Behand­lungs­mög­lich­kei­ten und die Pro­gno­se ver­bes­sern.

Es ist wich­tig, bei der Aus­wahl eines Gol­den Retrie­ver-Wel­pen auf Züch­ter zu ach­ten, die gesund­heit­li­che Unter­su­chun­gen ihrer Eltern­tie­re durch­füh­ren und bestrebt sind, die Gesund­heit der Ras­se zu ver­bes­sern. Kei­nes­falls soll­test Du einen Gol­die-Wel­pen bei einem unse­riö­sen Hun­de­händ­ler aus dem Kof­fer­raum oder über das Inter­net kau­fen — auch nicht aus Mit­leid. Hun­de von sol­chen Ver­meh­ren sind sehr oft schwer Krank und die Eltern­tie­re (die soge­nann­ten „Ver­meh­rerhun­de“) leben in erbärm­li­chen Ver­hält­nis­sen.

Der Goldie gehört zu den beliebtesten Hunden weltweit
Der Gol­die gehört zu den belieb­tes­ten Hun­den welt­weit

Für wen eig­net sich die­se Hun­de­ras­se?

Gol­den Retrie­ver sind bekannt für ihre lie­be­vol­le und gedul­di­ge Natur, was sie zu idea­len Fami­li­en­hun­den macht. Sie kom­men in der Regel gut mit Kin­dern jeden Alters aus und sind oft sehr tole­rant gegen­über dem etwas grö­be­ren Spiel, das manch­mal von jün­ge­ren Kin­dern aus­geht.

Für akti­ve Ein­zel­per­so­nen oder Paa­re, die ger­ne wan­dern, lau­fen oder ande­re Out­door-Akti­vi­tä­ten mit Hund unter­neh­men, kann der Gol­den Retrie­ver eben­falls ein idea­ler Beglei­ter sein.

Gera­de etwas älte­re Gol­den Retrie­ver sind in der Regel sehr ruhig und sanft. Dies kann sie zu guten Hun­den für Senio­ren machen, die einen lie­be­vol­len Gefähr­ten suchen. Es ist jedoch wich­tig sicher­zu­stel­len, dass der Hund trotz­dem sei­ne not­wen­di­ge Bewe­gung und Pfle­ge bekommt.

Weni­ger geeig­net sind Gol­den Retrie­ver für Per­so­nen, die lan­ge Arbeits­zei­ten haben und den Hund oft allei­ne las­sen müs­sen. Wegen ihrem sozia­len und anhäng­li­chen Wesen soll­ten sie am bes­ten in einem Haus­halt leben, in dem immer jemand anwe­send ist.

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Wie schwer ist die Erzie­hung eines Gol­den Retrie­vers?

Gol­den Retrie­ver gel­ten im All­ge­mei­nen als eine der leich­ter zu erzie­hen­den Hun­de­ras­sen, vor allem wegen ihrer intel­li­gen­ten und lern­wil­li­gen Natur. Sie sind bemüht ihren Men­schen zu gefal­len und reagie­ren gut auf posi­ti­ve Ver­stär­kungs­me­tho­den wie Lob, Lecke­rei­en und Spiel­zeug.

Den­noch ist es wich­tig, kla­re Gren­zen zu set­zen und die­se kon­se­quent durch­zu­set­zen. Der Besuch einer Hun­de­schu­le oder eines Hun­de­ver­eins kann sehr nütz­lich sein, nicht nur um dem Hund die Grund­la­gen bei­zu­brin­gen, son­dern auch um eine star­ke Bin­dung zwi­schen Hund und Besit­zer bzw. Besit­ze­rin zu för­dern.

Obwohl sie all­ge­mein gut­mü­tig sind, kön­nen Gol­den Retrie­ver manch­mal ein wenig stur sein, beson­ders wenn sie sich lang­wei­len. Daher ist es wich­tig, den Hund sowohl kör­per­lich als auch geis­tig zu beschäf­ti­gen.

Mit der rich­ti­gen Her­an­ge­hens­wei­se und Kon­se­quenz ist die Erzie­hung eines Gol­den Retrie­vers eine erfül­len­de Erfah­rung, die auch gut von enga­gier­ten Neu­lin­gen in der Hun­de­hal­tung bewäl­tigt wer­den kann.

Der Golden Retriever gilt als Anfängerhund
Der Gol­den Retrie­ver gilt als Anfän­ger­hund

Fazit zu die­ser belieb­ten Hun­de­ras­se

Der Gol­den Retrie­ver ist mehr als nur ein schö­ner Hund mit glän­zen­dem, gol­de­nen Fell. Er ist ein treu­er, lie­be­vol­ler und intel­li­gen­ter Beglei­ter, der sich in zahl­rei­chen Rol­len bewährt hat — vom Fami­li­en­hund bis hin zum The­ra­pie- und Assis­tenz­hund für Senio­ren. Sein freund­li­ches Wesen, kom­bi­niert mit sei­ner Intel­li­genz und Anpas­sungs­fä­hig­keit, macht ihn zu einer der belieb­tes­ten Hun­de­ras­sen welt­weit.

Den­noch hat der Gol­den Retrie­ver — wie jeder ande­re Hund auch — bestimm­te Anfor­de­run­gen und Bedürf­nis­se. Die Ver­pflich­tung zur regel­mä­ßi­gen Bewe­gung, Trai­ning und gesund­heit­li­chen Über­wa­chung soll­te — genau wie die Kos­ten der Hun­de­hal­tung — nicht auf die leich­te Schul­ter genom­men wer­den. Wer aber bereit ist, die Zeit und Ener­gie in die rich­ti­ge Pfle­ge und Erzie­hung zu inves­tie­ren, wird in der Regel mit einem beson­ders loya­len und lie­be­vol­len Gefähr­ten belohnt, der über Jah­re hin­weg der gan­zen Fami­lie viel Freun­de berei­ten kann.

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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Gründerin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.