Anfän­ger­hun­de: Wel­che Hun­de­ras­sen eig­nen sich für Anfän­ger?

Die Fra­ge, ob es Hun­de­ras­sen gibt, die bes­ser für Anfän­ger geeig­net sind als ande­re, lässt sich mit einem ein­deu­ti­gen JA beant­wor­ten. War­um das so ist und von wel­chen “Anfän­ger­hun­den” hier die Rede ist, erfährst Du, wenn Du wei­ter liest. 

Viel­leicht bist auch Du gera­de durch Dei­ne Suche nach einem Erst­hund auf die­sen Arti­kel gesto­ßen? 

Schön, dass Du hier bist und schön, dass Du Dich infor­mierst! Hun­de sind füh­len­de Lebe­we­sen und mit der Hal­tung von Haus­tie­ren tritt eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung in Dein Leben. Gera­de, wenn Du schon eine klei­ne Fami­lie Zuhau­se hast, ist es wich­tig, bei der Aus­wahl auf eine geeig­ne­te Hun­de­ras­se für Anfän­ger und Fami­li­en zu ach­ten — damit am Ende alle glück­lich sind! Bist Du bereit? Dann lass uns los­le­gen!

Hunderassen für Anfänger
Hun­de­ras­sen für Anfän­ger

Wel­che Hun­de­ras­sen eig­nen sich für Anfän­ger, wel­che nicht?

Anfän­ger ist nicht gleich Anfän­ger. Was bei der Aus­wahl Dei­nes Erst­hun­des eben­falls eine Rol­le spielt, sind Dei­ne per­sön­li­chen Ant­wor­ten auf die fol­gen­den Fra­gen:

  • Wer bist Du? Was ist dein Natu­rell? Was macht Dich aus? (z. B. extro­ver­tiert, intro­ver­tiert, laut, ruhig, schüch­tern, sen­si­bel, hib­be­lig, sou­ve­rän, ener­gisch…)
  • Wo lebst Du? (Stadt, Land, Haus mit Gar­ten, Woh­nung im 5. Stock…?)
  • Wie lebst Du? (Bist Du viel unter­wegs oder eher gemüt­lich Zuhau­se? Ist bei Dir viel Tru­bel? Hast Du oft Besuch? Bist Du sport­lich und der Hund soll mit? Wie sieht’s mit dei­nen Arbeits­zei­ten aus?…)
  • Was erwar­test Du? (Erwar­test Du etwas von Dei­nem Hund? Wenn ja was und war­um?… Füh­le hier ger­ne noch ein­mal ganz inten­siv in Dich hin­ein. Eine Ent­schei­dung für ein Haus­tier soll­te nicht aus Ego­is­mus getrof­fen wer­den!)

Um die Aus­gangs­fra­ge zu beant­wor­ten, wel­che Hun­de für Anfän­ger geeig­net sind und wel­che nicht, ist es wich­tig, ein jedes Indi­vi­du­um dar­in zu sehen. Es sind schon Men­schen auf den ver­rück­tes­ten Wegen zu noch ver­rück­te­ren Hun­den gelangt und waren von nun an unzer­trenn­lich. Das Wort “Anfän­ger­hund” trifft also auf jeden Hund zu und auf kei­nen. Auch wenn sie in unse­rer Auf­lis­tung gleich nicht vor­kom­men wer­den, kann auch ein Kau­ka­si­scher Owtschar­ka, ein Dober­mann, Hus­ky, Aus­tra­li­an Catt­le Dog, Ame­ri­can Pit­bull Ter­ri­er oder Basen­ji ein wun­der­vol­ler Erst­hund sein. 

Wie jetzt? Das ist nicht das, was Du hören woll­test? 

Okay. Es gibt Hun­de­ras­sen, die für Anfän­ger und Fami­li­en ein­fach emp­feh­lens­wert sind. Ihnen wur­de ein unkom­pli­zier­tes, freund­li­ches, auf­ge­schlos­se­nes, lie­be­vol­les und anhäng­li­ches Wesen qua­si ein­do­mes­ti­ziert. Das klappt auch in den meis­ten Fäl­len! Hun­de wie der Mal­te­ser, Hava­ne­ser, Papil­lon oder die noch recht jun­ge Hun­de­ras­se namens Krom­fohr­län­der sind belieb­te und bewähr­te Anfän­ger­hun­de. Auf­grund ihres “wohl­ge­züch­te­ten” Wesens, ent­schei­den sich vie­le Hun­de­an­fän­ger ver­trau­ens­voll für die­se Hun­de­ras­sen

Um das noch ein­mal klar und deut­lich zu schrei­ben: Das ist so auch voll­kom­men gut und rich­tig! 

Es gibt näm­lich wirk­lich Hun­de­ras­sen, die für Erst­hun­de­hal­ter eher nicht zu emp­feh­len sind. Das wie­der­um bedeu­tet nicht, dass es unmög­lich ist oder all die­se Hun­de kom­pli­ziert. Es ist ein­fach eine Emp­feh­lung auf­grund von Erfah­run­gen und Gen­for­schung.

Wor­auf muss ich bei der Aus­wahl mei­nes Erst­hun­des ach­ten? 

Wie Du bereits weißt, spie­len auch Fak­to­ren wie Dein Cha­rak­ter und Dei­ne Lebens­wei­se eine Rol­le bei der Ent­schei­dung für einen pas­sen­den vier­bei­ni­gen Beglei­ter. 

Leich­te Erzieh­bar­keit und wenig Jagd­trieb haben sich als anfän­ger­freund­lich erwie­sen. Hun­de sind eigen­stän­di­ge Lebe­we­sen mit Bedürf­nis­sen, Instink­ten und Trie­ben. Sie haben ihren eige­nen Kopf, den Mensch ver­ste­hen ler­nen darf. Zwi­schen den ein­zel­nen Hun­de­ras­sen (und auch inner­halb der Ras­sen) gibt es cha­rak­ter­lich gra­vie­ren­de Unter­schie­de. 

Ein pas­sen­des Tem­pe­ra­ment spielt eben­falls eine Rol­le bei der Ent­schei­dung für einen Erst­hund. Pas­send meint dabei, zu Dir pas­send. Schau Dir dazu noch ein­mal die Fra­gen in dem vor­he­ri­gen Abschnitt an. Sei bei der Beant­wor­tung ganz ehr­lich mit Dir selbst. Wie sieht es mit Dei­nem Bewe­gungs­drang aus? Eher mäßig oder immer auf Zack? 

Wie stehst Du zu Hun­de­haa­ren? Egal wel­cher Hund bei Dir ein­zie­hen wird, er wird haa­ren. Ob kur­ze Har­pu­nen-Haa­re oder dicke Fell­bü­schel, jeder Dei­ner Socken wird eine Spur von Hun­de­haa­ren ent­hal­ten. Wie eke­lig fin­dest Du Sab­ber­fä­den? Ja, Hun­de sab­bern. Die einen mehr (Bsp. Deut­sche Dog­ge), die ande­ren weni­ger (Bsp. Zwerg­spitz). Je mehr Du Dich mit dem The­ma Hun­de, Anfän­ger­hun­de, kei­ne Anfän­ger­hun­de etc. aus­ein­an­der­setzt, des­to genau­er wirst Du her­aus­fin­den, wel­cher Hund zu Dir passt. Des Wei­te­ren ent­schei­det Dei­ne Intui­ti­on und die Sym­pa­thie. Ver­las­se Dich auf Dein Bauch­ge­fühl und Du wirst spü­ren, ob dort Dein ers­ter Hund vor Dir sitzt — Vor­aus­ge­setzt, Du hältst Dich an ein paar unse­rer Tipps und ent­schei­dest nicht blind oder rein nach Optik.

Noch ein wich­ti­ger Hin­weis: Kannst Du aus­schlie­ßen, dass Du eine Hun­de­haar­all­er­gie hast? Wenn Du einen Lebens­part­ner und/ oder Kin­der hast, wie sieht es mit ihnen aus? Es ist ein sehr böses Erwa­chen, einen Hund zu adop­tie­ren und ihn dann auf­grund einer Hun­de­all­er­gie wie­der abge­ben zu müs­sen.

Die Top 10 Hun­de­ras­sen für Anfän­ger 

Hier kom­men 3 klei­ne, 3 mit­tel­gro­ße und 3 gro­ße Hun­de­ras­sen für Anfän­ger. Unser Favo­rit ver­birgt sich am Ende der Auf­lis­tung auf Platz Num­mer 10.

Mal­te­ser als klei­ne Hun­de­ras­se für Anfän­ger

Der fröh­li­che Wat­te­bausch ist bei Hun­de­an­fän­gern sehr beliebt! Er gilt als unkom­pli­ziert, kon­takt­freu­dig, lus­tig und ver­spielt. Sein Bewe­gungs­drang ist anpas­sungs­fä­hig. Auf jeden Fall ist der quir­li­ge Zwerg ger­ne bei aller­lei Unter­neh­mun­gen mit sei­nen Men­schen dabei.

Malteser gelten als kleine Anfängerhunde
Mal­te­ser gel­ten als klei­ne Anfän­ger­hun­de

Hava­ne­ser als klei­ne Hun­de für Ein­stei­ger

Kaum merk­lich grö­ßer als der Mal­te­ser, gilt auch der Hava­ne­ser als drol­li­ger Anfän­ger- und Fami­li­en­hund. Sei­ne Erzie­hung macht er den Men­schen leicht. Er bringt ein auf­ge­weck­tes, lebens­fro­hes, sanft­mü­ti­ges und ver­spiel­tes Wesen mit. Auch wenn der Hava­ne­ser durch­aus aktiv und lauf­freu­dig ist, muss man natür­lich beden­ken, dass die­ser Mini-Hund nur maxi­mal 27 Zen­ti­me­ter groß wird. Mit aus­gie­bi­gen Jog­ging­run­den wird das nix.

Havaneser eignen sich als Anfängerhund
Hava­ne­ser eig­nen sich als Anfän­ger­hund

Papil­lon als anfän­ger­freund­li­che klei­ne Hun­de­ras­se

Hier kommt ein akti­ver, intel­li­gen­ter und freund­li­cher Spaß­vo­gel. Der Papil­lon ist für vie­le Hun­de­sport­ar­ten, Action und Aben­teu­er zu haben. Aber auch Zuhau­se und inner­halb der Fami­lie, gibt der klei­ne Fran­zo­se einen ange­neh­men Erst­hund ab.

Der Papillon gilt als kleine Hunderasse für Anfänger
Der Papil­lon gilt als klei­ne Hun­de­ras­se für Anfän­ger

Elo als mit­tel­gro­ßer Anfän­ger­hun­de­ras­se

Den Elo gibt es in zwei Grö­ßen, 35 — 45 Zen­ti­me­ter und 46 — 60 Zen­ti­me­ter. Es ist also für jeden Hun­de­an­fän­ger ein pas­sen­der Elo dabei! Die­se recht unbe­kann­te Hun­de­ras­se ist DER Anfän­ger­hund schlecht­hin. Er gilt als leicht erzieh­bar mit einem mäßi­gen Tem­pe­ra­ment, besitzt kei­nen Jagd­trieb und ver­hält sich treu, ruhig und kin­der­lieb.

Der Elo ist ein mittegroßer Einsteigerhund
Der Elo ist ein mit­te­gro­ßer Ein­stei­ger­hund

Krom­fohr­län­der als mit­tel­gro­ße Anfän­ger­hun­de

Der Krom­fohr­län­der ist eine seit 2012 offi­zi­ell vom FCI aner­kann­te, deut­sche Hun­de­ras­se. Sein kame­rad­schaft­li­ches, anpas­sungs­fä­hi­ges, füg­sa­mes und freund­li­ches Wesen lockt immer mehr Men­schen in die Welt der Hun­de­hal­ter. Zurecht, denn die Erzie­hung und das Zusam­men­le­ben mit dem mit­tel­gro­ßen, bun­ten Hund wird Dein Leben berei­chern!

Kromfohrländer gelten als anfängerfreundliche Hunde
Krom­fohr­län­der gel­ten als anfän­ger­freund­li­che Hun­de

Eura­si­er als mit­tel­gro­ße Ein­stei­ger­hun­de

Einen wun­der­schö­nen und aus­ge­fal­le­nen Erst­hund gibt der Eura­si­er ab. Er ver­eint die bes­ten Eigen­schaf­ten aus Chow-Chow, Samo­je­de und Wolfs­spitz. Eura­si­er sind akti­ve, intel­li­gen­te und wach­sa­me Hun­de. Sie sind cha­rak­ter­stark, kon­zen­triert und ruhig. Mit lie­be­vol­ler Kon­se­quenz und einem erfah­re­nen Hun­de­trai­ner an der Sei­te, gibt der Eura­si­er eine spit­zen­mä­ßi­gen Erst­hund ab.

Eurasier sind mittelgroße Anfängerhunde
Eura­si­er sind mit­tel­gro­ße Anfän­ger­hun­de

Ber­ner Sen­nen­hund als gro­ßer Hund für Anfän­ger

Ein belieb­ter Haus- und Hof­hund ist auch der gro­ße Ber­ner Sen­nen­hund. Er hat ein aus­ge­gli­che­nes und sanf­tes Gemüt. Die­sen Hund bringt so schnell nichts aus der Ruhe, es sei denn sei­ne Men­schen wol­len etwas mit ihm unter­neh­men, denn er ist durch­aus begeis­te­rungs­fä­hig und unter­neh­mungs­lus­tig. Wer sich einen gro­ßen Hund in sei­nem Gar­ten wünscht, ist mit dem treu­en Ber­ner Sen­nen­hund als Erst­hund gut bera­ten.

Berner Sennenhunde sind tolle Einsteigerhunde
Ber­ner Sen­nen­hun­de sind tol­le Ein­stei­ger­hun­de

Gol­den Retrie­ver als gro­ße Erst­hun­de

Ein Klas­si­ker unter den Anfän­ger­hun­den ist der Gol­den Retrie­ver. Mit einer Kör­per­grö­ße von 51 — 61 Zen­ti­me­tern zählt er noch nicht zu den Rie­sen, ist aber auch nicht so platz­spa­rend wie ein Mal­te­ser. Der freund­li­che Gol­die ist ein aus­ge­zeich­ne­ter Fami­li­en- und Begleit­hund mit einem aus­ge­gli­che­nen und anpas­sungs­fä­hi­gen Wesen.

Golden Retriever sind große Anfängerhunde
Gol­den Retrie­ver sind gro­ße Anfän­ger­hun­de

Gol­den­dood­le als gro­ße Hun­de­ras­se für Anfän­ger

Die Dood­les die­ser Welt — ob Gol­den­dood­le, Labra­dood­le, Cocker- oder Mal­ti­poo, Pudel-Misch­lin­gen eilt der Ruf vor­aus, die per­fek­ten Anfän­ger­hun­de zu sein. Tat­säch­lich ver­eint der Gol­den­dood­le als Misch­ling aus Gol­den Retrie­ver und Pudel groß­ar­ti­ge und ein­fach zu hän­deln­de Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten bei­der Ras­sen. Zusätz­lich gel­ten die­se Misch­lin­ge als beson­ders all­er­gi­ker­freund­lich!

Goldendoodle sind anfängerfreundliche Hunde
Gol­den­dood­le sind anfän­ger­freund­li­che Hun­de

Noch nicht die pas­sen­de Ras­se dabei: Hier fin­dest Du noch mehr Hun­de­ras­sen für die Erst­hun­de­hal­tung.

Unser Favo­rit: Der Hun­de­mi­sch­ling als Anfän­ger­hund

Die meis­ten Hun­de­an­fän­ger wün­schen sich einen ver­läss­li­chen und sou­ve­rä­nen Hun­de­kum­pel, bei dem sie nicht so viel falsch machen kön­nen. 

Ein Über­ra­schungs­pa­ket wie ein Misch­ling aus dem Tier­heim oder — noch wil­der — ein Stra­ßen­hund, kommt für die meis­ten Hun­de­an­fän­ger erst ein­mal nicht in die Tüte. Wir fin­den es so schön, wenn sich jemand traut, solch einem Hund eine Chan­ce zu geben und dann gemein­sam zu wach­sen. Ist der Ent­schluss gefasst, ein Lebe­we­sen voll­kom­men zu lie­ben, so wie es ist, dann kann man auch die ein oder ande­re Her­aus­for­de­rung zusam­men meis­tern. 

Das ist kein Appell zur Selbst­über­schät­zung — es ist nur eine Denk­an­stoß: Auf die­ser Welt sit­zen unzäh­li­ge Hun­de­see­len hin­ter Git­tern oder füh­ren ein ande­res elen­des Leben. Sie sind hier auf die­ser Welt wegen uns. Sie kön­nen nichts dafür, dass sie in eini­gen Tei­len die­ser Erde dafür bestraft wer­den, dass sie da sind. Sie brau­chen uns. Gib Dir einen Ruck: Infor­mie­re Dich genau und plea­se adopt, don’t shop!

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Dar­über soll­test Du Dir vor der Anschaf­fung eines Hun­des bewusst sein 

Die Ant­wort auf die­se Fra­ge ver­birgt sich bereits in vie­len Zei­len unse­res Arti­kels. Wir fas­sen trotz­dem ger­ne noch­mal für Dich zusam­men, wor­auf Du unbe­dingt ach­ten soll­test, bevor Du Dir als Ein­stei­ger einen Hund zulegst:

  1. Passt ein Hund in Dein Leben?
  2. Wie ver­hält es sich mit Dei­nen Arbeits­zei­ten?
  3. Wel­cher Hund passt zu Dei­nem Lebens­stil?
  4. Was erwar­test Du von Dei­nem Hund?
  5. Möch­test Du einen Wel­pen vom Züch­ter oder viel­leicht einen Hund aus dem Tier­heim? — Was beein­flusst Dei­ne Ent­schei­dung?
  6. Aus wel­cher Inten­ti­on her­aus, möch­test Du einen Hund adop­tie­ren?
  7. Wer kann sich um den Hund küm­mern, wenn Du mal ver­hin­dert bist?
  8. Wer passt auf, wenn Du in den Urlaub flie­gen möch­test?
  9. Sind alle Fami­li­en­mit­glie­der mit der Anschaf­fung eines Hun­des ein­ver­stan­den?
  10. Gibt es bereits Tie­re im Haus und sind die­se kom­pa­ti­bel mit einem neu­en vier­bei­ni­gen Mit­be­woh­ner?
  11. Hast Du einen finan­zi­el­len Puf­fer für Tier­arzt­kos­ten?
  12. Mache Dir bewusst, dass ein gro­ßer Hund deut­lich mehr Fut­ter ver­schlingt als ein klei­ner Hund und damit auch mehr kos­tet.
  13. Bist Du bereit, die nächs­ten 15 Jah­re auf Dei­nen Vier­bei­ner acht zu geben? Je klei­ner die Hun­de­ras­se, des­to höher ist in der Regel die Lebens­er­war­tung des Hun­des.
  14. Bist Du Dir über den Zeit­auf­wand für 3 bis 4 Spa­zier­gän­ge TÄGLICH bewusst?

Hier fin­dest Du mehr Tipps zur Hun­de­wahl.

Fazit: Das soll­test Du als Erst­hun­de­hal­ter wis­sen

Hun­de berei­chern unser Leben immens. Wenn Du Dich vol­len Her­zens dar­auf ein­las­sen kannst, wirst Du nicht nur einen treu­en Freund dazu gewin­nen, son­dern auch einen vier­bei­ni­gen Leh­rer. Jeder Hun­de­an­fän­ger steht vor einem Berg an Fra­gen, das ist voll­kom­men nor­mal. Wich­tig, rich­tig und ver­ant­wor­tungs­be­wusst ist, sich inten­siv mit der Beant­wor­tung die­ser Fra­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen, bevor ein Hund bei Dir ein­zieht! 

Eini­ge Hun­de­ras­sen wie der eigen­sin­ni­ge Basen­ji, der Duracell-Mali­nois oder der kräf­ti­ge und selbst­si­che­re Tosa Inu, sind für Hun­de­an­fän­ger wohl eher zum Abge­wöh­nen. Bit­te nicht falsch ver­ste­hen, es han­delt sich um groß­ar­ti­ge Hun­de­ras­sen! Sie kön­nen einen uner­fah­re­nen Hun­de­hal­ter aber deut­lich mehr her­aus­for­dern, als die unkom­pli­zier­ten Anfän­ger­hun­de wie Pudel, Dood­le, Schnood­le, Krom­fohr­län­der, Mops, Fren­chie, Mal­te­ser und Co.

Wich­tig ist bei der Aus­wahl Dei­nes Erst­hun­des, dass Du Dich nicht von der Optik beein­flus­sen lässt, denn sie spielt eine sehr unter­ge­ord­ne­te Rol­le!

Höre auf Dein Herz und Dein Bauch­ge­fühl. Mache Dir bewusst, dass Du Dir ein Lebe­we­sen zulegst und kein Kuschel­tier. Die Che­mie muss pas­sen, dann spielt es auch kei­ne Rol­le, ob Dein Hund nur drei Bei­ne oder acht Augen hat.

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