Skip to main content

Hundehaltung: Diese Kosten werden besonders oft übersehen

Was genau ein Haustier kostet, ist gerade bei der Hundehaltung eine wichtige Frage. Schließlich gibt es im Zusammenhang mit Hunden viele laufende Kosten, die oft vergessen oder unterschätzt werden. Umso wichtiger ist es, dass Du diese „versteckten Kosten“ bereits vor der Anschaffung eines Hundes kennst und Dir überlegst, ob Du Dir einen Freund auf vier Pfoten wirklich leisten kannst.

Nicht nur die Anschaffung eines Hundes kostet

Entscheidest Du Dich dafür, einen Hund anzuschaffen, ist Dir sicherlich klar, dass bereits die Anschaffung des Tieres Kosten erzeugt. Dabei ist es fast gleichgültig, ob Du Dir einen Rassehund oder einen Gefährten aus dem Tierheim wünschst – in beiden Fällen musst Du einen Kaufpreis oder zumindest eine Schutzgebühr zahlen. Außerdem fallen selbstverständlich noch weitere Kosten für die Erstausstattung des Hundes an. Schließlich braucht das neue Familienmitglied nicht nur eine Leine und ein Halsband, sondern auch Näpfe, ein Körbchen, passendes Futter und etwas Spielzeug.

Allerdings sind das nicht alle Kosten, die für den neuen Freund auf vier Pfoten anfallen. Vielmehr kommen zu den Anschaffungs- auch noch weitere, laufende Kosten für die Hundehaltung hinzu. Das Problem dabei: Einige dieser Kosten werden von potenziellen Hundehaltern oft übersehen oder unterschätzt.

Hundehaltung Kosten

Diese Hundehaltungskosten müssen unbedingt bedacht werden

Neben den Anschaffungskosten für einen Hund müssen selbstverständlich auch die laufenden Kosten, die für die Hundehaltung anfallen, bedacht werden. Viele dieser wiederkehrenden Kosten sind angehenden Hundehalter zwar bekannt – werden nicht selten aber deutlich unterschätzt:

Kosten für Tierfutter

Die Kosten, die für die Fütterung Deines Hundes anfallen, können stark variieren. Schließlich sind sie davon abhängig, wie genau der Hund ernährt werden soll und wie viel Futter er benötigt. Pauschal lassen sich die Futterkosten darum nicht beziffern – sie können sowohl bei 10 als auch bei über 100 Euro im Monat liegen.

Was jedoch immer bedacht werden muss: Auch Hunde können – genau wie Menschen – unter Unverträglichkeiten oder einem empfindlichen Magen leiden. Du solltest Dir darum überlegen, ob Du zur Not auch finanziell dazu in der Lage wärst, teureres Spezialfutter für Deinen Hund zu kaufen.

Haftpflichtversicherung für den Hund

Was viele angehende Hundehalter nicht wissen: Eine Hundehaftpflichtversicherung ist nicht nur ein angenehmes Extra. Sie ist vielmehr in vielen Bundesländern sogar Pflicht. Auch für die Haftpflichtversicherung müssen darum monatliche Kosten zwischen 4 und 10 Euro unbedingt eingeplant werden.

Kosten für den Tierarzt

Bereits die Kosten für Impfungen, Entwurmungen und andere ganz selbstverständliche Routinebehandlungen eines Hundes können sich summieren. Noch höher fallen Tierarztrechnungen allerdings dann aus, wenn Dein Hund ernsthaft erkrankt oder sich verletzt. Dann können die Kosten für Behandlungen und Operationen schnell einmal mehrere Tausend Euro betragen.

Um in diesem Zusammenhang vor unüberschaubaren Kosten geschützt zu sein, empfiehlt es sich, in eine Hundekrankenversicherung zu investieren. Sie kann als Vollschutz oder als OP-Versicherung ausgestaltet sein und schützt Dich davor, von unüberschaubaren Kosten „überrollt“ zu werden. Allerdings musst Du aber die Kosten für die Krankenversicherung Deines Vierbeiners bei Deinen Kosten-Überlegungen beachten.

Hundesteuer

Wer einen Hund hält, muss für sein Tier auch Hundesteuer an die Wohngemeinde abführen. Es gibt nämlich nur sehr wenige Gemeinden in Deutschland, in denen keine Hundesteuer anfällt. Dementsprechend musst Du Dich darauf einstellen, jährlich einen gewissen Betrag an Hundesteuer an Deine Heimatgemeinde bezahlen zu müssen.

Wie hoch der Betrag dabei ist, richtet sich unter anderem nach der Rasse Deines Hundes und kann somit variieren. Durchschnittlich werden dabei jährlich zwischen 80 und 130 Euro an Hundesteuer fällig. Deutlich teurer wird es nur dann, wenn es sich bei Deinem Hund um einen sogenannten Listenhund handelt.

Sonstige laufende „Hundekosten“

Hast Du Deinen Hund einmal mit Leine, Halsband und Körbchen ausgestattet, musst Du dennoch bedenken, dass diese Gebrauchsgegenstände nicht ewig halten. Weitere „Hundekosten“ fallen darum regelmäßig für Halsbänder, Geschirr, Leine und ähnliches Hundezubehör an.

Hat Dein Hund außerdem besonders pflegeintensives Fell, kannst Du mit weiteren Ausgaben für den Hundefrisör rechnen. Besonders teuer wird es außerdem dann, wenn Du ohne Deinen Hund in den Urlaub fahren und Deinen Hund fachkundig betreut wissen möchtest. Können Freunde und Familie den Hund nicht während Deiner Abwesenheit betreuen, werden in einer Hundepension nämlich nicht selten mindestens 25 Euro pro Nacht fällig.

 

Gefällt Dir unser Beitrag? Dann teile ihn doch mit Deinen Freunden!


Ähnliche Beiträge