Hun­de­hals­band: Ver­schie­de­ne Arten von Hals­bän­dern für Hun­de

Ein Hun­de­hals­band (oder ein Hun­de­ge­schirr) gehört neben einer Hun­de­lei­ne zur Grund­aus­stat­tung eines Hun­de­be­sit­zers. Im Han­del gibt eine fast unüber­schau­ba­re Aus­wahl an den ver­schie­dens­ten Grö­ßen, For­men, Far­ben und Arten von Hals­bän­dern für Hun­de. Wir hel­fen Dir dabei, das rich­ti­ge Hals­band für Dei­nen Lieb­ling zu fin­den und zei­gen Dir was Du bei der Aus­wahl beach­ten musst.

Hundehalsband
Ver­schie­de­ne Arten von Hals­bän­dern für Hun­de im Über­blick

War­um brau­che ich über­haupt ein Hals­band?

Hun­de­hals­bän­der (oder Hun­de­ge­schir­re) die­nen dazu Dei­nen Hund zu kon­trol­lie­ren und zu füh­ren. Sie geben Dir durch ver­schie­de­ne Ösen die Mög­lich­keit die Hun­de­lei­ne an Dei­nem Hund zu befes­ti­gen. Hals­band und Lei­ne bil­den so das Ver­bin­dungs­stück zwi­schen Dei­nem Hund und Dir.

Außer­dem die­nen sie auch als Schmuck des Hun­des und wer­den daher oft eher nach Aus­se­hen als nach Funk­tio­na­li­tät aus­ge­wählt.

Hals­band oder Geschirr?

Um eine Lei­ne an Dei­nem Hund zu befes­ti­gen, eig­nen sich sowohl Hals­bän­der als auch Geschir­re. Ob Du für Dei­nen Hund lie­ber ein Hals­band oder ein Geschirr neh­men soll­test, oder ob sogar bei­des Sinn macht, erfährst Du in unse­rem Bei­trag: Hals­band oder Geschirr.

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Die rich­ti­ge Brei­te des Hals­ban­des

Auf den ers­ten Blick könn­te man anneh­men dass ein dün­ne­res Hals­band ange­neh­mer für Dei­nen Hund ist, da es ihn weni­ger stört.

Aller­dings ver­teilt sich beim dün­nen Hals­band die Kraft, die durch Lei­nen­zug auf den Hun­de­hals wirkt, nur auf eine sehr klei­ne Auf­la­ge­flä­che. Dies ist nicht nur schmerz­haft für Dei­nen Hund, son­dern kann zu ernst­haf­ten Gesund­heits­schä­den füh­ren. Neben der emp­find­li­chen Hals­wir­bel­säu­le, befin­den sich am Hals des Hun­des näm­lich emp­find­li­che Orga­ne, wie bei­spiels­wei­se die Schild­drü­se und der Kehl­kopf, auf die das Hals­band drü­cken kann.

Bei einem brei­ten Hals­band ver­teilt sich die Kraft, die durch Lei­nen­zug auf den Hals des Hun­des wirkt, viel bes­ser. Ein brei­te­res Hals­band berei­tet Dei­nem Hund also weni­ger Schmer­zen und weni­ger gesund­heit­li­che Risi­ken, wenn er an der Hun­de­lei­ne zieht.

Für die Ermitt­lung der rich­ti­gen Brei­te des Hals­ban­des gibt es eine Faust­re­gel:

Das Hals­band soll­te nicht schma­ler sein als der Nasen­schwamm des jewei­li­gen Hun­des (Der Nasen­schwamm ist der nas­se haar­lo­se Teil der Hun­de­na­se, sie­he Bild).

Breite des Halsbandes bestimmen
Brei­te des Hals­ban­des ermit­teln

Hat Dein Hund einen extrem kur­zen Hals, kann ein brei­tes Hals­band even­tu­ell sei­ne Bewe­gungs­frei­heit ein­schrän­ken. Hier macht es Sinn ein Geschirr oder even­tu­ell ein geschweif­tes Hals­band (ein soge­nann­tes Wind­hund­hals­band) ein­zu­set­zen. Die­se Form bie­tet oft auch kurz­häl­si­gen Hun­den genug Bewe­gungs­frei­heit bei genü­gend Auf­la­ge­flä­che.

Um den Tra­ge­kom­fort für Dei­nen Hund wei­ter zu erhö­hen, bie­tet sich auch die Ver­wen­dung von (bei­spiels­wei­se mit Neo­pren) gepols­ter­ten Hun­de­hals­bän­dern an.

Die rich­ti­ge Län­ge des Hals­ban­des

Um die rich­ti­ge Hals­band­län­ge für Dei­nen Hund zu ermit­teln, soll­test Du sei­nen Hals­um­fang aus­mes­sen. Dies macht Du am bes­ten mit einem Maß­band oder einer Schnur und Line­al.

Ein Hals­band soll nicht zu fest sit­zen, damit Dei­nem Hund die Luft nicht abschnürt wird. Das Hals­band soll­te sich auf jeden Fall leicht um den Hals Dei­nes Hun­des dre­hen las­sen.

Es darf aber auch nicht so locker sit­zen, dass er ein­fach aus dem Hals­band her­aus­schlüp­fen kann.

Als Faust­re­gel gilt: Bei einem gut sit­zen­den Hals­band pas­sen 2 Fin­ger über­ein­an­der zwi­schen Hals­band und Nacken des Hun­des.

Länge des Halsbandes messen
Die rich­ti­ge Län­ge des Hals­ban­des ermit­teln

Wenn Dein Hund sehr klein ist, reicht viel­leicht 1 Fin­ger, wenn er sehr groß ist und viel Fell hat, machen viel­leicht auch 3 Fin­ger Sinn.

Gene­rell ist es sinn­voll ein ver­stell­ba­res Hals­band aus­zu­wäh­len. Gera­de bei Hun­den die noch wach­sen, soll­te dann die aktu­ell gemes­se­ne Län­ge die kleins­te Ein­stell­mög­lich­keit sein. Bei aus­ge­wach­se­nen Hun­den ist es sinn­voll, dass die gemes­se­ne Län­ge in etwa der mitt­le­ren Ein­stell­län­ge ent­spricht, so hast Du beim Ver­stel­len des Hals­ban­des in der Län­ge Luft nach unten und oben.

Hun­de­hals­bän­der aus ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en

Das Mate­ri­al aus dem ein Hun­de­hals­band gemacht ist, soll­te ange­nehm für Dei­nen Hund (weich und geschmei­dig), reiß­fest und am bes­ten auch pfle­ge­leicht sein.

Hun­de­hals­bän­der sind teil­wei­se gro­ßen Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Daher soll­test Du beim Kauf vor allem auf die Qua­li­tät des Mate­ri­als ach­ten.

Je nach Gewicht Dei­nes Hun­des bie­tet sich die Ver­wen­dung von ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en, bzw. Mate­ri­al­stär­ken an. Du soll­test also beim Kauf eines Hun­de­hals­bands das Gewicht Dei­nes Hun­de ken­nen. Das maxi­ma­le Gewicht mit dem das jewei­li­ge Hals­band belas­tet wer­den darf, ist oft ange­ge­ben und soll­te von Dei­nem Hund auf kei­nen Fall über­schrit­ten wer­den. Ansons­ten könn­te das Band oder der Ver­schluss kaputt gehen.

Farb- oder Gerb­stof­fe in Hun­de­hals­bän­dern kön­nen All­er­gien und Haut­ir­ri­ta­tio­nen aus­lö­sen. Reagiert Dein Hund auf irgend­wel­che Mate­ria­len all­er­gisch, soll­test Du sie natür­lich beim Kauf eines Hals­bands mei­den.

Für die Her­stel­lung von Hals­bän­dern kom­men ver­schie­de­ne Mate­ria­li­en in Betracht:

  • Leder
  • Nylon / Gurt­band / Para­cord
  • Tau
  • BioTha­ne / Trio­flex
  • Metall / Ket­te
Beim Hals­band kommt es auf das Mate­ri­al an

Leder­hals­band für Hun­de

Hun­de­hals­bän­der aus Leder sind meist ele­gant und schlicht, und haben ein beson­de­res Fee­ling und Geruch. Sie zeich­nen sich in der Regel durch hohe Lebens­dau­er und Halt­bar­keit aus. Aller­dings soll­ten sie regel­mä­ßig gefet­tet wer­den. Wird das Leder­hals­band nass und nicht ordent­lich getrock­net, kann es starr und ris­sig wer­den und anfan­gen zu stin­ken. Leder­hals­bän­der gehö­ren in der Regel in die obe­re Preis­klas­se.

Nylon­hals­band für Hun­de

Hals­bän­der aus Nylon oder Gurt­band zeich­nen sich durch ihre Robust­heit, ihr abwech­lungs­rei­ches Design sowie eine gewis­se Wet­ter­fes­tig­keit aus. Sie sind in der Regel deut­lich güns­ti­ger als bei­spiels­wei­se Leder­hals­bän­der. Aller­dings sau­gen sich bei Regen mit Was­ser voll.

Tau­hals­band für Hun­de

Tau­hals­bän­der bestehen aus zusam­men­ge­dreh­ten oder gefloch­te­nen Natur– oder Kunst­fa­ser­sei­len. Meist wer­den beson­ders sta­bi­le Klet­ter­sei­le oder Segel­taue zur Her­stel­lung von Hun­de­hals­bän­dern benutzt. Da Taue rund sind, ist die Auf­la­ge­flä­che am Hun­de­hals bei die­ser Art von Hals­band oft sehr klein, was zu Pro­ble­men füh­ren kann (sie­he oben).

Hals­band aus BioTha­ne

BioTha­ne ist ein Poly­es­ter­ge­we­be mit Kunst­stoff­über­zug (ähn­lich wie Trio­flex). BioTha­ne-Hals­bän­der sehen Leder­hals­bän­dern zum Ver­wech­seln ähn­lich, sind sehr robust, sau­gen kein Was­ser auf, neh­men kei­ne Gerü­che an, sind fle­xi­bel und las­sen sich ein­fach rei­ni­gen. Es gibt sie in den ver­schie­dens­ten Designs. Sie eige­nen sich beson­ders gut, wenn Dein Hund oft mit Hals­band ins Was­ser geht.

Ket­ten­hals­band für Hun­de

Ket­ten­hal­be­än­der sind oft sehr dünn,bieten Dei­nem Hund einen schlech­ten Tra­ge­kom­fort und schnei­den ein. Außer­dem kann sich das Fell Dei­nes Hun­des in den Glie­dern ver­hed­dern. Daher raten wir von der Ver­wen­dung von Ket­ten­hals­bän­dern ab.

Der rich­ti­ge Ver­schluss des Hals­bands

Zum ein­fa­chen Anle­gen des Hals­ban­des haben die meis­ten Hals­bän­der einen Ver­schluss zum Öff­nen des Ban­des. Übli­cher­wei­se wer­den als Ver­schluss für Hals­bän­der Dorn­schlie­ßen oder Klick­ver­schlüs­se (ent­we­der aus Plas­tik oder aus Metall) ver­wen­det.

Klick­ver­schlüs­se las­sen sich in der Regel schnel­ler öff­nen als Dorn­ver­schlüs­se.

Ver­schlüs­se aus Metall sind natür­lich deut­lich sta­bi­ler und lang­le­bi­ger als Plas­tik­ver­schlüs­se, dafür sind sie aber natür­lich auch deut­lich schwe­rer. Für einen gro­ßen, schwe­ren Hund, eig­net sich also eher ein Ver­schluss aus Metall, für klei­ne Hun­de eher ein Ver­schluss aus Plas­tik.

Bei Klick­ver­schlüs­sen gibt es spe­zi­el­le Hals­bän­der, die den Ver­schluss ent­las­ten und den Zug auf das gan­ze Hals­band ver­tei­len. Bei die­sen Hals­bän­dern wird der Ste­cker­teil erst durch den Ring geführt, an dem spä­ter die Hun­de­lei­ne befes­tigt wird, bevor er ins Gegen­stück ein­ras­tet.

Der Ring für die Befes­ti­gung der Lei­ne soll­te unbe­dingt in der Nähe des Ver­schlus­ses ange­bracht sein. Ist der Ver­schluss näm­lich gegen­über vom Ring für die Lei­ne ange­bracht, drückt er beim Zug an der Lei­ne genau auf den Kehl­kopf. Das ist sehr schmerz­haft für Dei­nen Hund!

Halsbänder mitverschiedenen Verschlüssen
Ver­schie­de­ne Ver­schluss­ar­ten bei Hun­de­hals­bän­dern

Zug­stopp-Hals­bän­der

Es gibt auch Hals­bän­der (soge­nann­te Zug­stopp-Hals­bän­der) die kei­ne Mög­lich­keit zum Öff­nen haben. Die­se wer­den dann über den Kopf des Hun­des gezo­gen. Läuft der Hund locker an der Lei­ne wei­tet sich die­ses Hals­band. Bei Zug am Hals­band zieht es sich bis zum tat­säch­li­chen Hals­um­fang des Hun­des zu. Die Maße für ein Zug­stopp-Hals­band müs­sen unbe­dingt genau aus­ge­mes­sen wer­den, ansons­ten wird Dein Hund gewürgt!

Zur Bestim­mung der rich­ti­gen Maße ermit­telst Du den Hals­um­fang Dei­nes Hun­des (so groß soll­te das Hals­band sein, wenn Zug auf der Lei­ne ist) und den Kopf­um­fang an der brei­tes­ten Stel­le (so groß soll­te in etwa das Zug­stopp-Hals­band sein, wenn kein Zug auf der Lei­ne ist). Es gibt auch Zug­stopp-Hals­bän­der, die mit Hil­fe eines Stop­pers stu­fen­los ver­stellt wer­den kön­nen.

Durch den Zug­stopp­me­cha­nis­mus kön­nen sich Hun­de weni­ger leicht aus dem Hals­band befrei­en oder her­aus­win­den, als aus einem nor­ma­len Hals­band.

Für Hun­de deren Kopf nicht brei­ter ist als deren Hals, sind auch Zug­stopp-Hals­bän­der eher weni­ger geeig­net, da hier die Stopp­funk­ti­on schlecht greift und sich die­se Hun­de trotz­dem schnell aus dem Hals­band befrei­en kön­nen. Für die­se Hun­de soll­test Du lie­ber ein Geschirr ver­wen­den.

Die ver­schie­de­nen Arten von Hals­bän­dern für Hun­de

Neben unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en und Grö­ßen, gibt es im Fach­han­del die unter­schied­lichs­ten Aus­füh­run­gen von Hun­de­hals­bän­dern, die wir Dir im Fol­gen­den vor­stel­len wer­den:

  • Klas­si­sches Hun­de­hals­band
  • Wind­hund­hals­band
  • Erzie­hungs­hals­band
  • Leucht­hals­band
  • Schwimm­hals­band
  • Floh­hals­band
  • Kühl­hals­band

Klas­si­sche Hun­de­hals­bän­der

Die­se Hals­bän­der eig­nen sich für den All­tag und auch fürs Hun­de­trai­ning. Es gibt sie in ver­schie­de­nen Designs, mit ver­schie­de­nen Ver­schlüs­sen und aus ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en.

Unse­re Emp­feh­lun­gen für klas­si­sche Hun­de­hals­bän­der mit Ver­schluss:

Unse­re Emp­feh­lun­gen für klas­si­sche Hun­de­hals­bän­der mit Zug­stopp:

Wind­hund­hals­bän­der

Wind­hun­de haben auf Grund ihrer Ras­se einen beson­de­ren Kör­per­bau. Sie sind sehr schmal, haben einen lan­gen Hals und der Kopf­um­fang ist meist nur weni­ge Zen­ti­me­ter grö­ßer als der Hals­um­fang. Daher gibt es für Wind­hun­de beson­de­re geschweif­te Hals­bän­der. Die­se Hals­bän­der sol­len das leich­te Her­aus­schlüp­fen ver­hin­dern und durch die grö­ße­re Auf­la­ge­flä­che den Druck der Lei­ne auf den emp­find­li­chen Kehl­kopf der Wind­hun­de ver­rin­gern.

Unse­re Emp­feh­lun­gen für Wind­hund­hals­bän­der:

Erzie­hungs­hals­bän­der

Für das Hun­de­trai­ning gibt es ver­schie­de­ne Erzie­hungs­hals­bän­der (oder auch und Funk­ti­ons­hals­bän­der genannt) mit ver­schie­de­nen Mecha­nis­men. Es gibt bei­spiels­wei­se spe­zi­el­le Anti­bell­hals­bän­der mit Duft, Was­ser oder Sound, Wür­ge­hals­bän­der gegen Zie­hen an der Lei­ne, Elek­tro­hals­bän­der, Sta­chel­hals­bän­der und vie­le mehr.

Die­se Hals­bän­der sol­len den Hund durch Schmerz- oder Straf­rei­ze davon abhal­ten bestimm­ten Ver­hal­tens­wei­sen nach­zu­ge­hen.

Die Anwen­dung vie­le die­ser Hals­bän­der ist mitt­ler­wei­le sowohl in Deutsch­land als auch in ande­ren Län­dern gesetz­lich ver­bo­ten (vor allem Elek­tro­reiz­ge­rä­te wie Tele­takt­ge­rä­te) und schon der Besitz kann mit mit hohen Geld­bu­ßen bestraft wer­den!

Auch wenn es Model­le gibt, die (noch) nicht ver­bo­ten sind, sind sie meist aus Tier­schutz­sicht mehr als bedenk­lich. Wir raten Dir aus Lie­be zu Dei­nem Hund auf sol­che Hilfs­mit­tel bei der Erzie­hung zu ver­zich­ten. Soll­ten trotz­dem sol­che Hilfs­mit­tel zum Ein­satz kom­men, gehö­ren sie unbe­dingt in die Hän­de von pro­fes­sio­nel­len Hun­de­trai­nern! Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­dest Du in unse­rem Bei­trag über die Sinn­haf­tig­keit von Erzie­hungs­hals­bän­dern.

Leucht­hals­bän­der

Ein Leucht­hals­band (auch LED-Hun­de­hals­band genannt) ist ein Hals­band mit ein­ge­bau­tem Licht.

Im Dunk­len und in der Däm­me­rung sorgt ein Leucht­hals­band auch bei schlech­ter Sicht für Sicher­heit. Im Stra­ßen­ver­kehr sehen die ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer Dei­nen Hund bes­ser und frü­her und auf dem Feld kannst Du Dei­nen Hund beim Frei­lauf bes­ser im Blick behal­ten.

Leuchthalsband für Hunde
Leucht­hals­bän­der machen Dei­nen Hund im Dun­keln sicht­bar

Leucht­hals­bän­der sind vor allem bei dunk­len Hun­den extrem sinn­voll. Es gibt Leucht­hals­bän­der an denen die Lei­ne direkt befes­tigt wird und Leucht­hals­bän­der die Dei­nem Hund zusätz­lich zu sei­nem nor­ma­len Hals­band umge­legt wer­den.

Unse­re Emp­feh­lun­gen für Leucht­hals­bän­der:

Schwimm­hals­bän­der

Geht Dein Hund ger­ne ins Was­ser? Hals­bän­der die sich mit Was­ser voll­sau­gen, kön­nen nach einer Zeit anfan­gen zu müf­feln. Daher eige­nen sich für einen Hund, der ger­ne schwim­men geht, am bes­ten was­ser­fes­te Schwimm­hals­bän­der. Ihnen macht auch häu­fi­ger Besuch im Was­ser nichts aus.

Vor­sicht ist jedoch trotz­dem gebo­ten bei Salz­was­ser. Vor allem die Metall­tei­le der Hals­bän­der kön­nen hier durch das Salz beschä­digt wer­den. Nach einem Besuch im Meer soll­test Du das Salz gründ­lich vom Hals­band abwa­schen.

Unse­re Emp­feh­lun­gen für Schwimm­hals­bän­der:

Floh­hals­bän­der

Es gibt spe­zi­el­le Hals­bän­der die Dei­nen Hund vor Zecken, Flö­hen und ande­re Para­si­ten schüt­zen kön­nen. Die­se wer­den zusätz­lich zum nor­ma­len Hals­band getra­gen und ver­blei­ben für die ange­ge­be­ne Wirk­dau­er dau­er­haft am Hund.

Es gibt Hals­bän­der gegen Para­si­ten auf che­mi­scher und auf natür­li­cher Basis. Hun­de­hals­bän­der auf che­mi­scher Basis kön­nen ins­be­son­de­re bei fal­scher Anwen­dung zu Haut­ir­ri­ta­tio­nen oder ande­ren gesund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren. Im Zwei­fel soll­test Du bei der Aus­wahl des Hals­ban­des gegen Para­si­ten Dei­nen Tier­arzt zu Rate zie­hen.

Auf natür­li­cher Basis gibt es bei­spiels­wei­se Hals­bän­der aus Bern­stein. Ein Bern­stein­hals­band soll, wenn es dau­er­haft getra­gen wird, eine dop­pel­te Wir­kung gegen Flö­he und Zecken haben. Sowohl der har­zi­ge Duft soll die Para­si­ten abhal­ten, als auch die elek­tro­sta­ti­sche Auf­la­dung des Fells, die durchs Tra­gen des Hals­ban­des ent­steht. Die Wir­kung ist aller­dings nicht wis­sen­schaft­lich belegt, nichts­des­to­trotz berich­ten vie­le Hun­de­hal­ter von einer posi­ti­ven Wir­kung.

Unse­re Emp­feh­lun­gen für Floh­hals­bän­der:

Kühl­hals­bän­der

Für beson­ders hei­ße Tage emp­fiehlt sich die Ver­wen­dung eines Kühl­hals­ban­des. Die­ses ist mit einem spe­zi­el­lem Mate­ri­al gefüllt, das sich mit Was­ser voll­saugt. Durch die Ver­duns­tung des Was­sers ent­steht die Küh­lung im Hals- und Nacken­be­reich Dei­nes Hun­des. Sol­che Hals­bän­der eige­nen sich natür­lich nicht zum Befes­ti­gen der Hun­de­lei­ne. Sie wer­den ent­we­der Zuhau­se ohne zusätz­li­ches Hals­band oder drau­ßen zusätz­lich zum nor­ma­len Hun­de­hals­band getra­gen.

Unse­re Emp­feh­lun­gen für Kühl­hals­bän­der:

Hun­de­mar­ken, Adress­an­hän­ger und Hals­band mit Name

In Deutsch­land gibt es in vie­len Städ­ten und Gemein­den die Pflicht eine Hun­de­mar­ke am Hals­band (oder Geschirr) des Hun­des anzu­brin­gen. Die­se dient als Nach­weis dass die Hun­de­steu­er für den jewei­li­gen Hund bezahlt wur­de.

Außer­dem macht es Sinn das Hals­band zur leich­ten Iden­ti­fi­zie­rung Dei­nes Hun­des ent­we­der direkt mit sei­nem Namen und Dei­ner Adres­se und/oder Tele­fon­num­mer zu ver­se­hen, oder ein Adres­sän­hän­ger anzu­brin­gen. Läuft Dein Hund aus irgend­wel­chen Grün­den davon, kann er Dir so leicht zuge­ord­net und schnell wie­der zurück­ge­bracht wer­den.

Adressanhänger für Halsband
Adress­an­hän­ger fürs Hals­band sind sehr sinn­voll

Stel­le bit­te sicher, dass Dei­ne Adres­se und Tele­fon­num­mer immer aktu­ell sind. Bei einem Umzug, müs­sen die Daten geän­dert wer­den!

Unse­re Emp­feh­lun­gen für Hun­de­hals­bän­der mit Namen:

Unse­re Emp­feh­lun­gen für Adress­an­hän­ger:

Die­ses Video gibt Dir einen kur­zen Über­blick über Vor- und Nach­tei­le eines Hals­ban­des:

YouTube

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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Gründerin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.