Arthro­se beim Hund: Ursa­chen, Risi­ko­fak­to­ren und was wirk­lich hilft

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Dein Hund steht mor­gens lang­sa­mer auf, zögert vor dem Sprung ins Auto oder läuft nach dem Spa­zier­gang steif? Hin­ter sol­chen Ver­än­de­run­gen steckt oft eine Arthro­se. Sie ist die häu­figs­te Gelenk­er­kran­kung beim Hund und beginnt meist lan­ge, bevor man etwas sieht.

Arthro­se beglei­tet mich seit vie­len Jah­ren, bei mei­nen eige­nen Hun­den und bei den Hun­den, die ich in der Phy­sio­the­ra­pie sehe. In die­sem Bei­trag erfährst du, wie Arthro­se ent­steht, wel­che Fak­to­ren sie begüns­ti­gen, wie sie behan­delt wird und wel­che Nah­rungs­er­gän­zun­gen wis­sen­schaft­lich tat­säch­lich gut belegt sind.

Arthrose beim Hund
Arthro­se beim Hund

Das Wich­tigs­te in Kür­ze zu Arthro­se beim Hund

Arthro­se ist eine fort­schrei­ten­de Erkran­kung des gan­zen Gelenks, bei der Knor­pel abge­baut wird, sich die Gelenk­kap­sel ent­zün­det und der Kno­chen sich umbaut. Sie ist nicht heil­bar, lässt sich aber mit Gewichts­kon­trol­le, ange­pass­ter Bewe­gung, Phy­sio­the­ra­pie und Schmerz­mit­teln oft über Jah­re gut behan­deln.

  • In einer bri­ti­schen Stu­die mit über 455.000 Hun­den wur­de bei 2,5 Pro­zent pro Jahr Arthro­se dia­gnos­ti­ziert, im Schnitt mit 10,5 Jah­ren.
  • Über­ge­wich­ti­ge Hun­de hat­ten ein 2,3‑fach erhöh­tes Risi­ko für eine Arthro­se-Dia­gno­se.
  • Beim Hund ist Arthro­se meist die Fol­ge einer ande­ren Erkran­kung, etwa einer Hüft- oder Ell­bo­gen­dys­pla­sie oder eines Kreuz­band­ris­ses.
  • Bei den Nah­rungs­er­gän­zun­gen sind Ome­ga-3-Fett­säu­ren am bes­ten belegt; für Glu­cos­amin und Chon­droi­tin fand eine gro­ße Meta­ana­ly­se kei­nen Nut­zen.

Was ist Arthro­se beim Hund?

Arthro­se ist eine chro­ni­sche, fort­schrei­ten­de Erkran­kung des Gelenks. Der Gelenk­knor­pel wird nach und nach abge­baut, die Gelen­kin­nen­haut ent­zün­det sich, der Kno­chen unter dem Knor­pel ver­dich­tet sich und am Gelenk­rand ent­ste­hen knö­cher­ne Anbau­ten, die Osteo­phy­ten. Das Gelenk wird stei­fer, die Beweg­lich­keit nimmt ab und Bewe­gung tut weh.

Häu­fig wer­den Arthro­se und Arthri­tis ver­wech­selt. Arthri­tis bezeich­net eine Gelenk­ent­zün­dung, zum Bei­spiel durch eine Infek­ti­on oder eine Immun­erkran­kung. Bei der Arthro­se steht der Ver­schleiß im Vor­der­grund, auch wenn sie immer wie­der mit ent­zünd­li­chen Schü­ben ein­her­geht. Im Eng­li­schen heißt die Arthro­se „osteo­ar­thri­tis“, was die Ver­wechs­lung zusätz­lich för­dert.

Schädigung des Gelenkknorpels - Arthrose beim Hund
Schä­di­gung des Gelenk­knor­pels: Arthro­se beim Hund

Der Schmerz ent­steht vor allem in der Gelenk­kap­sel, in der Gelen­kin­nen­haut und im Kno­chen, denn der Knor­pel selbst hat kei­ne Ner­ven. Bei län­ger bestehen­der Arthro­se kann sich das Ner­ven­sys­tem zusätz­lich sen­si­bi­li­sie­ren, sodass schon nor­ma­le Bewe­gun­gen schmer­zen.

Wie häu­fig ist Arthro­se beim Hund?

Arthro­se ist die häu­figs­te Gelenk­er­kran­kung beim Hund. In der bis­her größ­ten Stu­die dazu wer­te­ten For­schen­de des Roy­al Vete­ri­na­ry Col­lege die Daten von über 455.000 Hun­den aus bri­ti­schen Tier­arzt­pra­xen aus. Bei 2,5 Pro­zent der Hun­de wur­de inner­halb eines Jah­res Arthro­se an den Glied­ma­ßen fest­ge­stellt. Im Schnitt waren die Hun­de bei der Dia­gno­se 10,5 Jah­re alt. Die Erkran­kung beglei­te­te sie über rund 11 Pro­zent ihrer Lebens­zeit.

Beson­ders häu­fig betrof­fen waren unter ande­rem Rott­wei­ler, Bor­deaux­dog­gen, Labra­dor und Gol­den Retrie­ver, Deut­sche Schä­fer­hun­de, Bor­der Col­lies und Sprin­ger Spa­ni­el. Über­ge­wich­ti­ge Hun­de hat­ten ein 2,3‑fach erhöh­tes Risi­ko. Die tat­säch­li­che Zahl dürf­te höher lie­gen, weil vie­le Hun­de ihre Schmer­zen lan­ge ver­ber­gen und die Ver­än­de­run­gen dem Alter zuge­schrie­ben wer­den.

Wel­che Ursa­chen hat Arthro­se beim Hund?

Beim Hund ist Arthro­se fast immer eine Fol­ge­er­kran­kung. Sie ent­steht, wenn ein Gelenk über lan­ge Zeit falsch belas­tet wird oder insta­bil ist. Die häu­figs­ten Aus­lö­ser sind:

  • Hüft­dys­pla­sie (HD) und Ell­bo­gen­dys­pla­sie (ED), also Fehl­ent­wick­lun­gen der Gelen­ke im Wachs­tum
  • Kreuz­band­riss, nach dem das Knie­ge­lenk insta­bil wird
  • Patell­a­lu­xa­ti­on, bei der die Knie­schei­be aus ihrer Füh­rung springt
  • Osteo­chond­ro­se (OCD), eine Stö­rung der Knor­pel­ent­wick­lung bei jun­gen Hun­den
  • Ver­let­zun­gen, etwa Gelenk­brü­che oder Bän­der­ver­let­zun­gen

Eine Arthro­se ohne erkenn­ba­re Vor­er­kran­kung, die soge­nann­te pri­mä­re Arthro­se, ist beim Hund sel­ten. Das ist eine gute Nach­richt, denn vie­le der Ursa­chen las­sen sich beein­flus­sen.

Wel­che Fak­to­ren erhö­hen das Risi­ko für Arthro­se?

Das Risi­ko für Arthro­se steigt mit Über­ge­wicht, mit fal­scher Ernäh­rung im Wachs­tum, mit hoher Belas­tung jun­ger Gelen­ke, mit bestimm­ten Sport­ar­ten und bei gro­ßen Ras­sen auch mit einer frü­hen Kas­tra­ti­on. Eine sys­te­ma­ti­sche Über­sichts­ar­beit zu Risi­ko­fak­to­ren fasst die Stu­di­en­la­ge dazu zusam­men. Eini­ge die­ser Fak­to­ren sehe ich in der Phy­sio­the­ra­pie immer wie­der, auch sol­che, die in Stu­di­en kaum unter­sucht sind.

Über­ge­wicht

Über­ge­wicht ist der wich­tigs­te Risi­ko­fak­tor, den du selbst in der Hand hast. Jedes Kilo zu viel erhöht die Last auf die Gelen­ke. Fett­ge­we­be gibt außer­dem ent­zün­dungs­för­dern­de Boten­stof­fe ab. In einer lebens­lan­gen Stu­die mit 48 Labra­do­ren bekam die eine Hälf­te ein Vier­tel weni­ger Fut­ter als ihre Geschwis­ter. Die schlan­ken Hun­de ent­wi­ckel­ten spä­ter und weni­ger schwe­re Hüft­ar­thro­sen als die nor­mal gefüt­ter­ten.

Umge­kehrt hilft Abneh­men auch dann noch, wenn die Arthro­se schon da ist. In einer Stu­die mit über­ge­wich­ti­gen Hun­den mit Arthro­se bes­ser­te sich die Lahm­heit schon ab einem Gewichts­ver­lust von 6 Pro­zent deut­lich. Bei einem 30-Kilo-Hund sind das weni­ger als 2 Kilo. Wie du Über­ge­wicht erkennst und abbaust, ist des­halb einer der wich­tigs­ten Schrit­te bei Arthro­se.

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Ernäh­rung im Wachs­tum

Was ein Wel­pe frisst, prägt sei­ne Gelen­ke für das gan­ze Leben. Bei gro­ßen Ras­sen begüns­ti­gen zu viel Ener­gie und zu viel Kal­zi­um Ent­wick­lungs­stö­run­gen wie Hüft­dys­pla­sie, Ell­bo­gen­dys­pla­sie und Osteo­chond­ro­se. In Stu­di­en mit Dog­gen­wel­pen führ­te ein zu hoher Kal­zi­um­ge­halt zu schwe­ren Stö­run­gen der Ske­let­t­ent­wick­lung. Wel­pen, die so viel fres­sen durf­ten, wie sie woll­ten, hat­ten häu­fi­ger Osteo­chond­ro­se der Schul­ter als Wel­pen, die 60 Pro­zent die­ser Men­ge beka­men.

Als Ernäh­rungs­be­ra­te­rin sehe ich hier zwei typi­sche Feh­ler. Der ers­te ist zusätz­li­ches Kal­zi­um zu einem fer­ti­gen Wel­pen­fut­ter, weil man dem wach­sen­den Hund etwas Gutes tun will; ein voll­wer­ti­ges Wel­pen­fut­ter ent­hält bereits alles, was er braucht. Außer­dem gilt ein run­der, schnell wach­sen­der Wel­pe oft als beson­ders gesund. Gro­ße Ras­sen soll­ten gleich­mä­ßig und eher lang­sam wach­sen. Ein gesun­der Wel­pe ist schlank.

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Bewe­gung im Wel­pen­al­ter

Jun­ge Gelen­ke brau­chen Bewe­gung, aber die rich­ti­ge. Eine nor­we­gi­sche Stu­die mit 501 Wel­pen von Neu­fund­län­dern, Labra­do­ren, Leon­ber­gern und Iri­schen Wolfs­hun­den fand ein höhe­res Risi­ko für Hüft­dys­pla­sie, wenn die Wel­pen in den ers­ten drei Lebens­mo­na­ten Trep­pen lie­fen. Frei­er Aus­lauf auf wei­chem, unebe­nem Gelän­de im sel­ben Alter senk­te das Risi­ko dage­gen. Auch der Unter­grund in der Wurf­kis­te spielt nach einer neue­ren Stu­die offen­bar eine Rol­le.

Für den All­tag heißt das: Trep­pen in den ers­ten Mona­ten tra­gen, frei­es Spie­len und Erkun­den auf Wie­se und Wald­bo­den ermög­li­chen, lan­ge gleich­för­mi­ge Mär­sche und wil­de Sprün­ge ver­mei­den.

Ball­spie­len

Ball­spie­le sind für vie­le Hun­de das Größ­te und für die Gelen­ke eine ech­te Belas­tung. Beim Hin­ter­her­ren­nen beschleu­nigt der Hund maxi­mal, bremst abrupt ab, dreht sich und springt. Die­se Kräf­te wir­ken vor allem auf Schul­ter, Ell­bo­gen, Kar­pal­ge­len­ke und Zehen. In einer Stu­die mit Labra­do­ren war das Hin­ter­her­ren­nen nach gewor­fe­nen Bäl­len oder Stö­cken laut der oben genann­ten Über­sichts­ar­beit mit einem 2,4‑fach erhöh­ten Risi­ko für Hüft­dys­pla­sie und Ell­bo­genar­thro­se ver­bun­den.

Ara­gon war als jun­ger Hund ein ech­ter Ball­jun­kie, der nie genug bekom­men konn­te. Die vie­len wil­den Ball­spie­le haben bei ihm zu den Arthro­sen in den Pfo­ten bei­getra­gen. Heu­te rate ich zu Such- und Appor­tier­spie­len, bei denen der Ball liegt oder ver­steckt wird, statt ihn weit zu wer­fen. Der Hund darf ihn dann ruhig holen, aber ohne Voll­gas und Voll­brem­sung.

Hun­de­sport

Hun­de­sport hält fit und stärkt die Bin­dung, belas­tet die Gelen­ke aber stark. In einer Befra­gung zu über 4.700 Agi­li­ty-Hun­den hat­ten 41,7 Pro­zent eine Ver­let­zung, die sie min­des­tens eine Woche aus dem Trai­ning nahm. Am häu­figs­ten war die Schul­ter betrof­fen, gefolgt vom Len­den­mus­kel Ili­ops­o­as. Ein höhe­res Risi­ko hat­ten Hun­de, die vor dem 18. Lebens­mo­nat mit Sprung­trai­ning began­nen oder über Hür­den ober­halb ihrer Schul­ter­hö­he spran­gen. Gum­mi­mat­ten als Unter­grund waren mit einem gerin­ge­ren Risi­ko ver­bun­den.

Ich war selbst im Hun­de­sport aktiv und sehe ihn nicht als Pro­blem, wenn Auf­bau und Belas­tung stim­men: kein Sprung­trai­ning vor dem Ende des Wachs­tums, Auf­wär­men vor jeder Ein­heit, Pau­sen nach Ver­let­zun­gen und regel­mä­ßi­ges Mus­kel­trai­ning.

Kas­tra­ti­on bei gro­ßen Ras­sen

Bei man­chen gro­ßen Ras­sen ist eine frü­he Kas­tra­ti­on mit mehr Gelenk­er­kran­kun­gen ver­bun­den. Eine Aus­wer­tung von 35 Hun­de­ras­sen der Uni­ver­si­tät Davis fand bei Labra­dor, Gol­den Retrie­ver und Deut­schem Schä­fer­hund nach einer Kas­tra­ti­on im ers­ten Lebens­jahr ein zwei- bis vier­fach höhe­res Risi­ko für Hüft­dys­pla­sie, Ell­bo­gen­dys­pla­sie oder Kreuz­band­riss. Bei klei­nen Ras­sen zeig­te sich kein sol­cher Zusam­men­hang. Es han­delt sich um Daten aus einer Kli­nik, die einen Zusam­men­hang zei­gen, aber kei­ne Ursa­che bewei­sen. Wenn du einen gro­ßen Hund hast, lohnt es sich, den Zeit­punkt einer Kas­tra­ti­on mit der Tier­arzt­pra­xis gut abzu­wä­gen.

Zu lan­ge Kral­len

Zu lan­ge Kral­len sind ein unter­schätz­ter Fak­tor. Sie berüh­ren beim Ste­hen den Boden, drü­cken die Zehen nach oben und ver­än­dern so die Stel­lung der gan­zen Pfo­te. Der Hund ver­la­gert sein Gewicht, die Belas­tung von Zehen, Kar­pal­ge­len­ken, Ell­bo­gen und Schul­tern ändert sich und die Mus­ku­la­tur muss stän­dig aus­glei­chen. Dazu gibt es kaum Stu­di­en, in der Phy­sio­the­ra­pie ist es aber eines der ers­ten Din­ge, auf die ich schaue. Hörst du die Kral­len auf har­tem Boden kla­cken, sind sie meist schon zu lang.

Geschirr und Hals­band

Ein Geschirr soll die Schul­ter frei las­sen. Eine klei­ne Stu­die mit neun Hun­den zeig­te, dass bei­de getes­te­ten Geschirr­ty­pen die Stre­ckung der Schul­ter im Schritt und Trab ein­schränk­ten, über­ra­schen­der­wei­se das Y‑Geschirr sogar etwas stär­ker als das Geschirr mit que­rem Brust­gurt. Wich­ti­ger als der Typ ist des­halb die Pass­form: Kein Gurt soll­te über das Schul­ter­ge­lenk lau­fen oder beim Lau­fen in die Ach­sel drü­cken. Wenn dein Hund mit Arthro­se an der Schul­ter oder dem Ell­bo­gen ein Geschirr trägt, lass die Pass­form am bes­ten bei einer Phy­sio­the­ra­peu­tin oder einem Phy­sio­the­ra­peu­ten prü­fen.

Rut­schi­ge Böden und Trep­pen

Flie­sen, Lami­nat und Par­kett sind für Hun­de mit Gelenk­pro­ble­men eine täg­li­che Her­aus­for­de­rung. Rutscht ein Hund beim Auf­ste­hen oder in Kur­ven weg, spannt er dau­er­haft die Mus­ku­la­tur an, um sich zu hal­ten. Sei­ne Gelen­ke belas­tet er dabei ungleich­mä­ßig. Läu­fer und Tep­pi­che auf den Haupt­we­gen, eine rutsch­fes­te Unter­la­ge am Fut­ter­platz und eine Ram­pe statt des Sprungs ins Auto oder aufs Sofa ent­las­ten im All­tag enorm.

Wor­an erken­ne ich Arthro­se beim Hund?

Arthro­se beginnt schlei­chend. Typi­sche Anzei­chen sind:

  • Steif­heit nach dem Lie­gen, die sich nach eini­gen Minu­ten Bewe­gung bes­sert
  • lang­sa­mes Auf­ste­hen, Zögern vor Trep­pen, Sprün­gen oder dem Ein­stei­gen ins Auto
  • kür­ze­re Spa­zier­gän­ge, Zurück­blei­ben oder Hin­set­zen unter­wegs
  • wech­seln­de oder blei­ben­de Lahm­heit, oft stär­ker nach Belas­tung oder bei Käl­te und Näs­se
  • Lecken an einem Gelenk, Unru­he in der Nacht, Gereizt­heit bei Berüh­rung
  • Mus­kel­ab­bau an den Hin­ter­bei­nen oder an der Schul­ter

Vie­le die­ser Ver­än­de­run­gen wer­den als nor­ma­les Altern abge­tan. Dabei sind sie oft ein Zei­chen von Schmer­zen. Für die Ein­schät­zung im All­tag gibt es inzwi­schen vali­dier­te Fra­ge­bö­gen für Hal­te­rin­nen und Hal­ter, die vie­le Tier­arzt­pra­xen ein­set­zen.

Wie wird Arthro­se beim Hund dia­gnos­ti­ziert?

Die Dia­gno­se stellt die Tier­arzt­pra­xis aus dem Vor­be­richt, einer ortho­pä­di­schen Unter­su­chung und meist Rönt­gen­bil­dern. Bei der Unter­su­chung wer­den die Gelen­ke abge­tas­tet, gebeugt und gestreckt, auf Schmerz, Schwel­lung, Knir­schen und Beweg­lich­keit geprüft. Auf dem Rönt­gen­bild sind Osteo­phy­ten, ein ver­eng­ter Gelenk­spalt und Ver­än­de­run­gen am Kno­chen zu sehen.

Die Diagnose von Arthrose über nimmt der Tierarzt
Die Dia­gno­se von Arthro­se über nimmt der Tier­arzt

In mei­nen Fort­bil­dun­gen zum Lesen von Rönt­gen­bil­dern war ein Punkt beson­ders ein­drück­lich: Rönt­gen­be­fund und Beschwer­den pas­sen nicht immer zusam­men. Man­che Hun­de mit deut­li­chen Ver­än­de­run­gen lau­fen erstaun­lich gut, ande­re mit klei­nen Befun­den haben star­ke Schmer­zen. Ent­schei­dend für die Behand­lung ist des­halb, wie es dei­nem Hund im All­tag geht.

Wie wird Arthro­se beim Hund behan­delt?

Arthro­se wird mul­ti­mo­dal behan­delt, also mit meh­re­ren Bau­stei­nen gleich­zei­tig: Schmerz­the­ra­pie, Gewichts­kon­trol­le, ange­pass­te Bewe­gung und Phy­sio­the­ra­pie, Anpas­sun­gen im All­tag und gege­be­nen­falls Nah­rungs­er­gän­zun­gen. Liegt eine behan­del­ba­re Ursa­che vor, etwa ein Kreuz­band­riss, kann eine Ope­ra­ti­on das Fort­schrei­ten ver­lang­sa­men.

Bei den Medi­ka­men­ten ste­hen vor allem ent­zün­dungs­hem­men­de Schmerz­mit­tel wie Meloxi­cam oder Car­profen zur Ver­fü­gung, außer­dem Gal­li­prant bei leich­ter bis mitt­le­rer Arthro­se und der Anti­kör­per Libre­la als monat­li­che Sprit­ze. Gegen chro­ni­sche Schmer­zen setzt die Tier­arzt­pra­xis manch­mal zusätz­lich Gaba­pen­tin oder Aman­t­a­din ein, bei aku­ten Schü­ben Met­ami­zol.

Welche Medikamente helfen Hunden bei Arthrose
Wel­che Medi­ka­men­te hel­fen Hun­den bei Arthro­se

Bei mei­nem Hund Ara­gon war die Schmerz­the­ra­pie ein stän­di­ges Abwä­gen. Meloxi­cam lin­der­te sei­ne Schmer­zen, schlug ihm auf Dau­er aber stark auf den Magen. Libre­la half ihm zunächst deut­lich, bis er Läh­mungs­er­schei­nun­gen der Hin­ter­hand ent­wi­ckel­te. Bei Hun­den mit neu­ro­lo­gi­schen Vor­er­kran­kun­gen wie sei­nem Cau­da-equi­na-Syn­drom sehe ich Libre­la heu­te des­halb kri­tisch.

Was bringt Phy­sio­the­ra­pie bei Arthro­se?

Phy­sio­the­ra­pie ver­bes­sert bei Arthro­se nach­weis­lich die Beweg­lich­keit, erhält die gelenk­sta­bi­li­sie­ren­de Mus­ku­la­tur und hilft beim Abneh­men. In einer Stu­die mit 29 über­ge­wich­ti­gen Hun­den mit Arthro­se ver­lo­ren die Hun­de mit inten­si­ver Phy­sio­the­ra­pie in sechs Mona­ten 13,6 Pro­zent ihres Gewichts, die mit einem ein­fa­chen Heim­pro­gramm 9,3 Pro­zent; Gewichts­re­duk­ti­on und inten­si­ve Phy­sio­the­ra­pie zusam­men ver­bes­ser­ten die Beweg­lich­keit am stärks­ten.

Die Stu­di­en­la­ge ist ins­ge­samt noch dünn, wie zwei aktu­el­le Über­sichts­ar­bei­ten zu phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Metho­den und zu nicht medi­ka­men­tö­sen Behand­lun­gen zei­gen. Am bes­ten belegt sind the­ra­peu­ti­sche Übun­gen und das Unter­was­ser­lauf­band. In einer ran­do­mi­sier­ten Stu­die mit 32 Hun­den mit Hüft­dys­pla­sie ver­bes­ser­ten sich Lebens­qua­li­tät und Ober­schen­kel­um­fang bei den Hun­den, die meh­re­re Behand­lun­gen kom­bi­niert beka­men, am deut­lichs­ten. Für Laser­the­ra­pie gibt es ers­te posi­ti­ve Ergeb­nis­se, für Elek­tro­the­ra­pie wie TENS allein beim Hund bis­her kei­ne Stu­di­en.

Als tier­ärzt­lich geprüf­te Tier­phy­sio­the­ra­peu­tin (in Aus­bil­dung) set­ze ich bei Arthro­se vor allem auf drei Din­ge:

  • Gleich­mä­ßi­ge Bewe­gung: meh­re­re kur­ze Run­den am Tag statt einer lan­gen am Wochen­en­de, im Schritt oder ruhi­gen Trab, mög­lichst auf wei­chem Unter­grund
  • Kraft und Sta­bi­li­tät: ein­fa­che Übun­gen wie lang­sa­mes Gehen über Stan­gen, Gehen berg­auf, Sitz-Steh-Wech­sel oder Balan­ce auf wei­chem Unter­grund
  • Beweg­lich­keit und Ent­span­nung: pas­si­ve Bewe­gungs­übun­gen, Mas­sa­ge und Wär­me für ver­spann­te Mus­ku­la­tur, die Schon­hal­tun­gen aus­gleicht

In der Phy­sio­the­ra­pie erle­be ich immer wie­der, wie viel die­se Bau­stei­ne zusam­men aus­ma­chen, gera­de wenn sie über Mona­te und Jah­re kon­se­quent im All­tag umge­setzt wer­den. Aus lan­gen Spa­zier­gän­gen wer­den dann oft vie­le kur­ze Run­den, aber die Hun­de blei­ben unter­wegs.

Wel­che Nah­rungs­er­gän­zun­gen sind bei Arthro­se gut belegt?

Am bes­ten belegt sind bei Arthro­se Ome­ga-3-Fett­säu­ren, als Zusatz oder als Bestand­teil einer spe­zi­el­len Gelenk­di­ät. Eine Meta­ana­ly­se aus dem Jahr 2022 mit 72 Stu­di­en fand für ome­ga-3-ange­rei­cher­te Diä­ten und Ome­ga-3-Prä­pa­ra­te eine deut­li­che schmerz­lin­dern­de Wir­kung, für Can­na­bi­di­ol eine schwä­che­re, für Kol­la­gen nur eine gerin­ge. Für Glu­cos­amin und Chon­droi­tin fan­den die Autoren kei­nen Nut­zen und emp­feh­len, sie bei Arthro­se­schmer­zen nicht mehr ein­zu­set­zen.

Auch beim Men­schen ist die Lage nicht ein­deu­tig. Die ame­ri­ka­ni­sche Rheu­ma­to­lo­gen-Gesell­schaft und die inter­na­tio­na­le Arthro­se-Fach­ge­sell­schaft OARSI raten bei Knie­ar­thro­se von Glu­cos­amin und Chon­droi­tin ab. Nur die euro­päi­sche Fach­ge­sell­schaft ESCEO emp­fiehlt bestimm­te Arz­nei­mit­tel in phar­ma­zeu­ti­scher Qua­li­tät, nicht aber frei ver­käuf­li­che Prä­pa­ra­te. Einig sind sich alle Leit­li­ni­en in einem Punkt: Bewe­gungs­trai­ning und Gewichts­ab­nah­me sind die Grund­la­ge jeder Arthro­se­be­hand­lung. Die Gelenk­prä­pa­ra­te für Hun­de sind Ergän­zungs­fut­ter­mit­tel und mit die­sen Arz­nei­mit­teln nicht ver­gleich­bar.

Nah­rungs­er­gän­zungStu­di­en­la­ge bei Arthro­se beim Hund
Ome­ga-3-Fett­säu­ren* (Fisch­öl, Algen­öl)gut belegt, deut­lichs­ter Effekt aller Nah­rungs­er­gän­zun­gen
Grün­lipp­mu­schel*gut belegt als Ome­ga-3-Quel­le, in der Meta­ana­ly­se zu den Ome­ga-3-Prä­pa­ra­ten gezählt
Gelenk­diä­ten mit viel Omega‑3gut belegt
Can­na­bi­di­ol (CBD)viel­ver­spre­chend, aber Dosis und Prä­pa­ra­te noch unklar
Kol­la­gen* (vor allem nicht dena­tu­rier­tes Typ-II-Kol­la­gen)schwach, Ergeb­nis­se unein­heit­lich
MSM*sehr weni­ge Stu­di­en
Kur­ku­ma*, Weih­rauch*, Ing­wer*sehr weni­ge, meist klei­ne Stu­di­en
Teu­fels­kral­le*beim Hund kaum unter­sucht, beim Men­schen Hin­wei­se auf Schmerz­lin­de­rung; kann die Magen­säu­re erhö­hen
Glu­cos­amin und Chon­droi­tinkein Nut­zen nach­ge­wie­sen
Wei­den­rin­deent­hält Sali­cy­la­te, nicht zusam­men mit Schmerz­mit­teln geben

Grün­lipp­mu­schel-Prä­pa­ra­te zäh­len zu den Ome­ga-3-Quel­len, wie die Cani­ne Arthri­tis Resour­ces and Edu­ca­ti­on in ihrer Zusam­men­fas­sung der Meta­ana­ly­se erklärt.

Als Ernäh­rungs­be­ra­te­rin ach­te ich bei Nah­rungs­er­gän­zun­gen auf drei Din­ge. Ers­tens zählt die Men­ge an EPA und DHA, nicht die Men­ge an Öl; vie­le Prä­pa­ra­te sind zu nied­rig dosiert, um über­haupt etwas zu bewir­ken. Zwei­tens braucht Omega‑3 Zeit, meist meh­re­re Wochen, bis sich ein Effekt zei­gen kann. Drit­tens passt nicht jede Ergän­zung zu jedem Medi­ka­ment: Wei­den­rin­de ent­hält Sali­cy­la­te, also Ver­wand­te der Ace­tyl­sa­li­cyl­säu­re. Mit ent­zün­dungs­hem­men­den Schmerz­mit­teln soll­te sie des­halb nicht kom­bi­niert wer­den. Ähn­li­ches gilt für Teu­fels­kral­le. Beim Hund ist sie allein kaum unter­sucht, eine klei­ne Stu­die hat sie nur als Teil eines Kom­bi­prä­pa­rats getes­tet. Für den Men­schen legen die bes­se­ren Stu­di­en laut einer Über­sichts­ar­beit eine Schmerz­lin­de­rung bei Arthro­se nahe. Teu­fels­kral­le kann aber die Bil­dung von Magen­säu­re anre­gen. Bekommt dein Hund ent­zün­dungs­hem­men­de Schmerz­mit­tel oder hat er einen emp­find­li­chen Magen, soll­test du sie nur nach Rück­spra­che geben. Stimm jedes Prä­pa­rat des­halb mit der Tier­arzt­pra­xis ab.

Was kann ich zu Hau­se bei Arthro­se tun?

Zu Hau­se kannst du viel tun, damit dein Hund mit Arthro­se bes­ser zurecht­kommt:

  • Lie­ge­platz: ein ortho­pä­di­sches Hun­de­bett mit fes­ter, druck­ent­las­ten­der Fül­lung, an einem zug­frei­en, war­men Platz
  • Rutsch­fes­te Wege: Läu­fer und Tep­pi­che auf Flie­sen und Lami­nat, beson­ders an Stel­len, an denen dein Hund auf­steht oder abbiegt
  • Ram­pe statt Sprung: für Auto, Sofa und Bett
  • Wär­me: Vie­le Hun­de mit Arthro­se mögen Wär­me, etwa einen Hun­de­man­tel bei nass­kal­tem Wet­ter
  • Kur­ze Run­den: lie­ber vier kur­ze Spa­zier­gän­ge als zwei lan­ge, an schlech­ten Tagen eher weni­ger
  • Kral­len kurz hal­ten: regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren und kür­zen
  • Fut­ter­napf erhöht: bei Arthro­se an Ell­bo­gen oder Wir­bel­säu­le kann eine leicht erhöh­te Füt­te­rung ange­neh­mer sein
Orthopädische Hundebetten können bei Arthrose Schmerzen lindern
Ortho­pä­di­sche Hun­de­bet­ten kön­nen bei Arthro­se Schmer­zen lin­dern

Wie wirkt sich Arthro­se auf die Lebens­er­war­tung aus?

Arthro­se selbst ver­kürzt das Leben nicht direkt, sie beein­träch­tigt aber die Lebens­qua­li­tät oft über Jah­re. In der gro­ßen bri­ti­schen Stu­die beglei­te­te sie die betrof­fe­nen Hun­de über rund ein Zehn­tel ihres Lebens. Gut behan­delt kön­nen vie­le Hun­de mit Arthro­se trotz­dem lan­ge aktiv und zufrie­den leben.

Mein Labra­dor Ara­gon wur­de trotz Arthro­sen, Spon­dy­lo­se und Herz­in­suf­fi­zi­enz fast 15 Jah­re alt. Ich bin über­zeugt, dass das kon­se­quen­te Gewichts­ma­nage­ment, die ange­pass­te Ernäh­rung und die jah­re­lan­ge Phy­sio­the­ra­pie einen gro­ßen Anteil dar­an hat­ten.

Wei­te­re häu­fi­ge Fra­gen zu Arthro­se beim Hund

Ist Arthro­se beim Hund heil­bar?

Nein. Die Ver­än­de­run­gen am Gelenk las­sen sich nicht rück­gän­gig machen. Mit Gewichts­kon­trol­le, ange­pass­ter Bewe­gung, Phy­sio­the­ra­pie und Schmerz­mit­teln las­sen sich die Beschwer­den aber oft über Jah­re gut kon­trol­lie­ren und das Fort­schrei­ten ver­lang­sa­men.

Wie viel Bewe­gung braucht ein Hund mit Arthro­se?

Ein Hund mit Arthro­se braucht regel­mä­ßi­ge, gleich­mä­ßi­ge Bewe­gung, aber kei­ne Höchst­leis­tun­gen. Meh­re­re kur­ze Run­den am Tag sind bes­ser als eine lan­ge. Wil­des Ren­nen, abrup­tes Abstop­pen und Sprin­gen soll­test du ver­mei­den.

Hilft Wär­me oder Käl­te bei Arthro­se?

Bei chro­ni­schen Arthro­se­schmer­zen emp­fin­den die meis­ten Hun­de Wär­me als ange­nehm, weil sie die Mus­ku­la­tur ent­spannt. Ein aku­tes, hei­ßes und geschwol­le­nes Gelenk soll­test du dage­gen eher küh­len. Im Zwei­fel frag in der Tier­arzt­pra­xis nach.

Sind Glu­cos­amin und Chon­droi­tin bei Arthro­se sinn­voll?

Nach einer gro­ßen Meta­ana­ly­se aus dem Jahr 2022 haben Glu­cos­amin und Chon­droi­tin kei­nen nach­weis­ba­ren Nut­zen bei Arthro­se­schmer­zen. Auch beim Men­schen raten die meis­ten Fach­ge­sell­schaf­ten von frei ver­käuf­li­chen Prä­pa­ra­ten ab. Bes­ser belegt sind Ome­ga-3-Fett­säu­ren aus Fisch­öl, Algen­öl oder Grün­lipp­mu­schel.

Ab wel­chem Alter bekom­men Hun­de Arthro­se?

Arthro­se kann in jedem Alter auf­tre­ten, wenn eine Vor­er­kran­kung wie eine Hüft­dys­pla­sie vor­liegt. Im Schnitt wird sie mit etwa 10,5 Jah­ren dia­gnos­ti­ziert, beginnt aber oft Jah­re frü­her.

Wel­che Hun­de­ras­sen sind beson­ders betrof­fen?

Beson­ders häu­fig betrof­fen sind gro­ße Ras­sen wie Rott­wei­ler, Labra­dor und Gol­den Retrie­ver, Deut­scher Schä­fer­hund und Bor­deaux­dog­ge, aber auch Bor­der Col­lie und Sprin­ger Spa­ni­el. Grund­sätz­lich kann Arthro­se jeden Hund tref­fen, auch Misch­lin­ge und klei­ne Ras­sen.

Ach­tung: Ich erstel­le mei­ne Bei­trä­ge mit gro­ßer Sorg­falt, kann aber kei­ne Gewähr für Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit über­neh­men. Sie die­nen der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on von Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­tern und erset­zen kei­ne per­sön­li­che Bera­tung, Unter­su­chung oder Dia­gno­se durch eine Tier­ärz­tin oder einen Tier­arzt. Wen­de dich bei Fra­gen zur Gesund­heit dei­nes Hun­des, etwa zu Risi­ken und Neben­wir­kun­gen von Medi­ka­men­ten oder Fut­ter­mit­teln, immer an eine Tier­arzt­pra­xis dei­nes Ver­trau­ens.

Quel­len

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  • Ander­son, K. L. et al. (2020): Risk fac­tors for cani­ne osteo­ar­thri­tis and its pre­dis­po­sing arth­ro­pa­thies: a sys­te­ma­tic review. Fron­tiers in Vete­ri­na­ry Sci­ence 7
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  • Peace­He­alth: Devil’s Claw, Wech­sel­wir­kun­gen und Gegen­an­zei­gen
  • Bar­beau-Gré­go­i­re, M. et al. (2022): A 2022 sys­te­ma­tic review and meta-ana­ly­sis of enri­ched the­ra­peu­tic diets and nut­raceu­ti­cals in cani­ne and feline osteo­ar­thri­tis. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Mole­cu­lar Sci­en­ces 23, 10384
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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen | Autorin | Gründerin von Hund-als-Haustier.de

Tiere sind seit jeher ein zentraler Teil meines Lebens. Durch meine langjährige Erfahrung mit verschiedenen Haustieren sowie fast 20 Jahre im Pferdesport und Hundesport habe ich ein tiefes Verständnis für ihre Bedürfnisse entwickelt. Die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon haben mich dazu bewegt, mich intensiv mit Tierernährung zu beschäftigen und mich zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weiterzubilden. Heute teile ich mein Wissen und meine Erfahrung in Büchern, Ratgebern und Fachartikeln rund um die artgerechte Tierhaltung sowie die Ernährung von Hunden und Katzen.