Dem Hund Kau­spiel­zeug kau­fen: Wor­auf muss ich ach­ten?

Du möch­test Dei­nem Hund Kau­spiel­zeug kau­fen oder Dich ein­fach über das The­ma Kau­spiel­zeu­ge für Hun­de infor­mie­ren? Damit es Dir bei der gro­ßen Aus­wahl an unter­schied­li­chen Vari­an­ten leich­ter fällt, die rich­ti­ge Wahl zu tref­fen haben wir alles Wis­sens­wer­te für Dich zusam­men­ge­fasst. War­um ein Kau­spiel­zeug so wich­tig ist und was Du über Kau­holz, Zahn­pfle­ge und Co wis­sen musst erfährst Du in die­sem Arti­kel.

Hund Kauspielzeug
Kau­spiel­zeug für Hun­de

Braucht mein Hund Kau­spiel­zeug?

Die Ant­wort lau­tet „Ja“! Kau­en liegt Hun­den mehr oder weni­ger in den Genen. Wenn Du nicht willst, dass Dein Hund sich aus Lan­ge­wei­le an Dei­nen Möbeln zu schaf­fen macht und/oder Pro­ble­me mit sei­nen Zäh­nen bekommt, soll­test Du ihm daher unbe­dingt ein Kau­spiel­zeug kau­fen.

Der Kau­trieb beginnt bereits kurz nach der Geburt der Wel­pen und bleibt bis ins hohe Alter erhal­ten.

Bei jun­gen Hun­den ist die­ser Trieb wäh­rend des Zahn­wech­sels des Hun­de­ge­bis­ses beson­ders aus­ge­prägt. Wenn das Zahn­fleisch auf­grund der nach­kom­men­den Zäh­ne anfängt zu jucken und zu schmer­zen fan­gen Hun­de instink­tiv an zu kau­en. Wäh­rend die­ser Pha­se för­dert das Ver­hal­ten den Zahn­wech­sel und wirkt schmerz­lin­dernd.

Bei erwach­se­nen Hun­den sind ent­spre­chen­de Spiel­zeu­ge für den Erhalt der Kau­mus­ku­la­tur sowie zur Zahn­pfle­ge geeig­net.

Außer­dem ist das Kau­en auf einer Kau­wur­zel — oder einem ande­ren für Hun­de geeig­ne­ten Gegen­stand — eine ent­span­nen­de Tätig­keit, mit der sich Dein Vier­bei­ner ange­nehm und hun­de­ge­recht die Zeit ver­trei­ben kann.

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Wor­auf kommt es beim Kauf eines Kau­spiel­zeugs für Hun­de an?

Damit Dein Hund mög­lichst viel Spaß an sei­nem neu­en Kau­spiel­zeug hat, soll­test Du bei der Anschaf­fung gewis­se Kri­te­ri­en berück­sich­ti­gen.

Fol­gen­de Fak­to­ren spie­len beim Kauf eines Kau­spiel­zeugs eine Rol­le:

Grö­ße und Form des Hun­de-Kau­spiel­zeugs

Um sicher­zu­stel­len, dass Dein Hund das Spiel­zeug nicht ver­se­hent­lich ver­schlu­cken kann, soll­te es eine gewis­se Min­dest­grö­ße haben. Zudem soll­te das Spiel­zeug so geformt sein, dass weder die Schnau­ze noch die Zun­ge Dei­nes Vier­bei­ners dar­in fest­ste­cken kön­nen. Nimm daher ein Spiel­zeug, dass min­des­tens 10% grö­ßer ist als das Maul Dei­nes Hun­des, wenn es weit geöff­net ist.

Lang­le­big­keit des Spiel­zeugs

Ins­be­son­de­re, wenn Dein Hund zu den eher „ener­gi­schen“ Kau­ern gehört emp­feh­len wir Dir – nicht zuletzt aus Kos­ten­grün­den — ein ent­spre­chend robus­tes Kau­spiel­zeug zu wäh­len. Auch wenn es kein unka­putt­ba­res Hun­de­spiel­zeug gibt, hal­ten Model­le aus Hart­gum­mi oder Tau-Spiel­zeu­ge deut­lich län­ger als ver­gleich­ba­re Spiel­zeu­ge aus ande­ren Mate­ria­li­en. Falls Dein Hund sein Kau­spiel­zeug zer­stö­ren soll­te, pas­se bit­te auf, dass er kei­ne Tei­le ver­schlu­cken kann!

Hund Kauspielzeug Haltbarkeit
Zer­stör­te Kau­spiel­zeu­ge kön­nen für Hun­de gefähr­lich sein

Wasch­bar­keit des Kau­spiel­zeugs

Wenn Du nicht willst, dass Dein Hund sein dre­cki­ges Kau­spiel­zeug quer durch das Haus schleift, nach­dem er dies im Gar­ten ver­bud­delt hat, soll­test Du ein Exem­plar kau­fen, dass sich leicht waschen / rei­ni­gen lässt. Man­che Kau­spiel­zeu­ge aus Gum­mi las­sen sich sogar in der Spül­ma­schi­ne rei­ni­gen.

Här­te­grad des Hun­de-Kau­spiel­zeugs

In immer mehr Fach­ge­schäf­ten wer­den Gewei­he ange­bo­ten. Die­se sol­len auf­grund ihrer Här­te beson­ders lan­ge hal­ten, sind für Hun­de jedoch voll­kom­men unge­eig­net und kön­nen schlimms­ten­falls zu Haar­ris­sen  oder sogar zum Abbruch von Hun­de-Zäh­nen füh­ren. Damit Dei­nem Hund die damit ver­bun­de­nen Schmer­zen erspart blei­ben soll­test Du sicher­stel­len, dass das Spiel­zeug Dei­ner Wahl nach­gie­big genug ist. Für Wel­pen eige­nen sich wei­che­re Kau­spiel­zeu­ge bes­ser um die Wel­pen-Zäh­ne zu scho­nen.

Schad­stof­fe

Spe­zi­ell beim Kauf von Kau­spiel­zeu­gen aus Kunst­stoff ist Vor­sicht ange­bracht. Weich­ma­cher und ande­re Schad­stof­fe kön­nen nicht nur für uns Men­schen, son­dern auch für unse­re Vier­bei­ner gefähr­lich wer­den. Um dies­be­züg­lich auf Num­mer sicher zu gehen, raten wir Dir „bil­li­ge Chi­na­wa­re“ zu mei­den und auf eine ent­spre­chen­de Kenn­zeich­nung und/oder Zer­ti­fi­zie­rung des Her­stel­lers zu ach­ten.

Unter­hal­tungs­fak­tor

Um Dei­nem Vier­bei­ner mit dem Spiel­zeug eine Freu­de zu machen, soll­test Du des­sen indi­vi­du­el­len Vor­lie­ben berück­sich­ti­gen. Eini­ge Hun­de sind beson­ders wäh­le­risch und las­sen unpas­sen­de Spiel­zeu­ge unbe­ach­tet in der Ecke lie­gen. Kau­spiel­zeu­ge die man mit Leber­wurst, Joghurt oder ande­ren Lecke­rei­en befül­len kann, ste­hen bei sol­chen Hun­den beson­ders hoch im Kurs.

Wo kann ich ein Kau­spiel­zeug für mei­nen Hund kau­fen?

Wenn Du Dei­nem Hund Kau­spiel­zeug kau­fen möch­test kannst Du hier­zu in den nächs­ten Tier­han­del fah­ren. Alter­na­tiv kannst Du das Spiel­zeug auch bequem online bestel­len. Im Inter­net fin­dest Du sowohl eine gro­ße Aus­wahl, als auch Pro­dukt­be­wer­tun­gen ande­rer Käu­fer, an denen Du Dich ori­en­tie­ren kannst. Außer­dem kannst Du schnell die Prei­se ver­schie­de­ner Anbie­ter mit­ein­an­der ver­glei­chen und bekommst das Kau­spiel­zeug für Dei­nen Hund bequem nach Hau­se gelie­fert.

Wel­che Mate­ria­li­en kom­men für Hun­de-Kau­spiel­zeug in Fra­ge?

Kau­spiel­zeug wird aus den unter­schied­lichs­ten Mate­ria­li­en her­ge­stellt. Für wel­ches Mate­ri­al Du Dich letzt­end­lich ent­schei­dest liegt natür­lich bei dir. Um Dir die Wahl zu erleich­tern haben wir die unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en sowie deren Vor- und Nach­tei­le für Dich auf­ge­lis­tet.

Tau-Spiel­zeug

Für Kau­spiel­zeu­ge aus Tau/Seil las­sen sich die meis­ten Hun­de begeis­tern. Taus­ei­le eig­nen sich für Zerr­spie­le und las­sen sich gut wer­fen, sodass man sie auch zum Appor­tier­trai­ning ver­wen­den kann. Da Tau-Spiel­zeu­ge sehr wider­stands­fä­hig sind, kön­nen auch kräf­ti­ge­re Hun­de damit spie­len, ohne dass die­se gleich kaputt gehen. Da Tau-Spiel­zeug natur­ge­mäß nicht split­tern kann und kei­ne schar­fen Ecken oder Kan­ten hat ist das Ver­let­zungs­ri­si­ko für Dei­nen Lieb­ling sehr gering. Wenn das Tau-Spiel­zeug mal zu dre­ckig ist kannst Du es pro­blem­los in die Wasch­ma­schi­ne ste­cken. Wir emp­feh­len Seil-Spiel­zeug aus Baum­wol­le zu ver­wen­den.

Tau-Kauspielzeug
Tau­s­piel­zeug für Hun­de

Tipp: Wenn Dein Wel­pe zahnt, kannst Du die damit oft ein­her­ge­hen­den Schmer­zen lin­dern, indem Du ein Tau-Spiel­zeug befeuch­test und für eini­ge Stun­den in den Tief­küh­ler legst.

Unse­re Tau-Spiel­zeug-Emp­feh­lun­gen:

Hart­gum­mi-Spiel­zeug

Unka­putt­ba­res Hun­de­spiel­zeug ist eine Illu­si­on der Wer­be­indus­trie. Den­noch hal­ten Model­le aus Hart­gum­mi / Kau­tschuk­tuch in der Regel wesent­lich län­ger als Kau­spiel­zeu­ge aus ande­ren Mate­ria­li­en. Dies liegt nicht zuletzt dar­an, dass Hart­gum­mi unan­fäl­lig gegen­über Feuch­tig­keit ist. Ach­te beim Kauf eines sol­chen Spiel­zeugs dar­auf, dass es kei­ne Ecken und Kan­ten gibt, an denen sich Dein Hund ver­let­zen könn­te.

Unse­re Hun­de-Kau­spiel­zeug Emp­feh­lun­gen aus Gum­mi:

Unge­eig­ne­tes Kau­spiel­zeug für Hun­de

Fol­gen­de Kau­spiel­zeu­ge sind für Hun­de unge­eig­net:

  • Schlecht ver­ar­bei­te­te Kau­spiel­zeu­ge oder Spiel­zeu­ge, die aus meh­re­ren Tei­len bestehen, könn­ten von Dei­nem Hund zer­kaut und ver­schluckt wer­den. Ver­wen­de daher nur Kau­spiel­zeug, dass zur Grö­ße Dei­nes Lieb­lings passt und das über eine gewis­se Qua­li­tät ver­fügt.
  • Plüsch­tie­re oder ande­re Kin­der­spiel­zeu­ge gehö­ren aus­schließ­lich ins Kin­der­zim­mer und soll­ten nicht zweck­ent­frem­det wer­den. Sol­che Pro­duk­te gehen nicht nur schnell kaputt, son­dern kön­nen auf­grund der ver­ar­bei­te­ten Mate­ria­li­en schnell gefähr­lich wer­den. Vor allem sich lösen­de Augen oder ande­re Klein­tei­le kön­nen von Dei­nem Hund schnell Ver­schluckt wer­den.
  • Äste und Stö­cke aus dem Wald soll­ten als Kau­spiel­zeug tabu sein. Die­se Mit­bring­sel aus dem Wald sind als Spiel­zeug und zur Zahn­pfle­ge voll­kom­men unge­eig­net und kön­nen Dei­nen Hund Durch abbre­chen­de Split­ter schlimm ver­let­zen.
  • Um Spiel­zeu­ge die BPA, gif­ti­ge Farb­stof­fe oder ande­re poten­zi­ell schäd­li­che Sub­stan­zen ent­hal­ten soll­test Du grund­sätz­lich einen gro­ßen Bogen machen.
Ungeeignetes Kauspielzeug für Hunde
Unge­eig­ne­tes Hun­de­spiel­zeug

Gibt es Alter­na­ti­ven zu her­kömm­li­chen Kau­spiel­zeu­gen?

Du möch­test Dei­nem Vier­bei­ner etwas Abwechs­lung gön­nen oder bist gene­rell kein Freund von künst­li­chem Hun­de-Kau­spiel­zeug? Auch in die­sem Fall muss Dein Hund nicht auf sei­ne Zahn­pfle­ge und Beschäf­ti­gung ver­zich­ten! Im Fol­gen­den ver­ra­ten wir Dir, wel­che Alter­na­ti­ven es zu den her­kömm­li­chen Kau­spiel­zeu­gen gibt.

Kau­wur­zeln für Hun­de

Eine beson­ders belieb­te Alter­na­ti­ve zu den gän­gi­gen Spiel­zeu­gen stel­len Kau­wur­zeln für Hun­de dar. Wie der Name bereits erah­nen lässt, wer­den die­se aus den Wur­zeln eines bestimm­ten Hei­de­krauts gefer­tigt, wel­ches im Mit­tel­meer­raum wächst.

Unse­re Kau­wur­zel-Emp­feh­lun­gen:

Was macht Kau­wur­zeln so beson­ders?

Kau­wur­zeln sind äußerst robust und split­tern nicht, so dass sie sich opti­mal als unge­fähr­li­che Lang­zeit­be­schäf­ti­gung für Dei­nen Hund eig­nen. Selbst­ver­ständ­lich han­delt es sich auch hier­bei nicht um ein unka­putt­ba­res Hun­de­spiel­zeug. Mit der Zeit wird Dein Hund die Wur­zel nach und nach abras­peln, bis schließ­lich nichts mehr davon übrig bleibt. Die dabei anfal­len­den Krü­mel sind jedoch sehr klein und vom Spei­chel so stark auf­ge­weicht, dass das Ver­let­zungs­ri­si­ko gleich null ist.

Vie­le Hun­de­hal­ter geben ihrem Vier­bei­ner eine Kau­wur­zel, um die Zahn­pfle­ge zu unter­stüt­zen. Das andau­ern­de Knab­bern löst den Zahn­be­lag und beugt somit Zahn­stein, Mund­ge­ruch und ande­ren mög­li­chen Fol­ge­er­schei­nun­gen man­geln­der Zahn­pfle­ge vor. Ein wei­te­rer Vor­teil von Kau­wur­zeln liegt in der Tat­sa­che, dass die­se anti­all­er­gen sind. Somit kannst Du Dei­nem Lieb­ling auch dann eine Kau­wur­zel geben, wenn die­ser unter einer Fut­ter­mit­tel­un­ver­träg­lich­keit und/oder ande­ren All­er­gien lei­det.

Kau­kno­chen und tie­ri­sche Kau­ar­ti­kel für Hun­de

Kau­kno­chen sowie ähn­li­che tie­ri­sche Kau­ar­ti­kel, die sich zu Beschäf­ti­gungs­zwe­cken oder zur Zahn­pfle­ge beim Hund ver­wen­den las­sen, bekommst Du in jedem grö­ße­ren Tier­han­del oder kannst sie bequem online bestel­len. Die meis­ten Vier­bei­ner las­sen sich beim Anblick eines Kau­kno­chens nicht zwei­mal bit­ten und Du kannst auf die­se Art und Wei­se für zum Teil stun­den­lan­ge Beschäf­ti­gung sor­gen.

Unse­re Kau­ar­ti­kel-Emp­feh­lung:

Die Vor­tei­le von Kau­kno­chen und Füt­te­rungs­hin­wei­se

Wenn Du Dei­nem Hund hin und wie­der getrock­ne­te Rin­de­roh­ren, Kaustan­gen oder ähn­li­che Kau­ar­ti­kel gibst ist dage­gen nichts ein­zu­wen­den. Im Gegen­teil! Dein Hund freut sich nicht nur über die will­kom­me­ne Abwechs­lung, son­dern rei­nigt außer­dem sein Gebiss. Vor­sicht ist aller­dings bei beson­ders har­ten Kno­chen gebo­ten. Hier­zu zäh­len im Wesent­li­chen alle tra­gen­den Kno­chen. Die­se sind – wie auch Gewei­he – so hart, dass sie den Zäh­nen Dei­nes Hun­des scha­den kön­nen. Auch das Risi­ko von Kno­chen­split­tern soll­test Du nicht unter­schät­zen. Die­se kön­nen in der Spei­se­röh­re und dem Magen-Darm-Trakt zu erheb­li­chen Ver­let­zun­gen füh­ren. Sol­che Kau­kno­chen sind daher nur für „vor­sich­ti­ge“ Hun­de geeig­net und dür­fen aus­schließ­lich unter Auf­sicht ver­füt­tert wer­den.

Ach­tung: Auch wenn Kau­kno­chen gut für die Zahn­pfle­ge sind soll­test Du es mit der Füt­te­rung nicht über­trei­ben. Die Ener­gie­dich­te und ein hoher Pro­te­in­ge­halt kön­nen sonst schnell zu einer Über­ver­sor­gung füh­ren.

Kau­holz für Hun­de

Für Hun­de, die nor­ma­ler­wei­se jeden Ast mit­schlep­pen wol­len, ist ein Kau­holz genau die rich­ti­ge Wahl. Die­ses besteht meist aus dem unbe­han­del­ten Holz des Kaf­fee­baums und fällt auf den Kaf­fee­plan­ta­gen als Abfall­pro­dukt an. Kei­ne Angst, das Holz des Kaf­fee­baums ent­hält kein Kof­fe­in. Als Alter­na­ti­ve zum Holz des Kaf­fee­baums wer­den Kau­höl­zer für Hun­de auch aus dem Holz von Oli­ven­bäu­men her­ge­stellt.

Unse­re Kau­holz-Emp­feh­lun­gen:

Das Kau­holz als unge­fähr­li­che Alter­na­ti­ve zum Stöck­chen

Wenn Dein Hund sich par­tout nicht davon abhal­ten las­sen möch­te, Stöck­chen im Wald zu sam­meln könn­te ein Kau­holz die Lösung des Pro­blems sein. Im Gegen­satz zu den hei­mi­schen Höl­zern ist die Split­ter­ge­fahr beim Holz des Kaf­fee­baums und des Oli­ven­baums deut­lich gerin­ger, so dass Du kei­ne Angst haben musst, wenn Dein Lieb­ling anfängt dar­auf her­um­zu­kau­en. Die von der Form her iden­ti­schen Höl­zer sind in unter­schied­li­chen Grö­ßen erhält­lich, so dass sich für jeden Vier­bei­ner das pas­sen­de Kau­holz fin­den lässt. Da es was­ser­fest ist eig­net sich ein Kau­holz auch für einen gemein­sa­men Aus­flug zum See.

Wel­ches Hun­de­spiel­zeug ist unka­putt­bar?

In Inter­net­fo­ren fin­det man immer wie­der Hun­de­hal­ter die ver­zwei­felt nach einem Spiel­zeug suchen, das ihr Lieb­ling nicht kaputt bekommt.

Unse­rer Erfah­rung nach gibt es so etwas wie ein „unka­putt­ba­res Hun­de­spiel­zeug“ nicht. Was es jedoch gibt, sind gut ver­ar­bei­te­te Spiel­zeu­ge, die deut­lich robus­ter sind als ande­re. Wie lan­ge ein Kau­spiel­zeug hält hängt aber in ers­ter Linie davon ab, wie kräf­tig ein Hund ist, wie oft die­ser das Spiel­zeug benutzt und wie stark er dar­auf her­um­kaut.

Unkaputtbares Kauspielzeug für Hunde
Der Kong gilt als nahe­zu unka­putt­ba­res Kau­spiel­zeug für Hun­de

Als nahe­zu unka­putt­ba­res Hun­de­spiel­zeug unter Hun­de­freun­den gilt der „Kong“. Die­ser wird durch das gleich­na­mi­ge US-Ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men her­ge­stellt und besteht aus beson­ders robus­tem Natur­kau­tschuk.

Unse­re Kong-Emp­feh­lun­gen:

Tipp: Der Kong Clas­sic lässt sich wun­der­bar mit Fut­ter fül­len und sorgt so für extra lan­ge Beschäf­ti­gung!

Was muss ich beach­ten, wenn ich mei­nem Hund ein Kau­spiel­zeug gebe?

  • Lass Dei­nen Hund nicht unbe­auf­sich­tigt, wenn er das Kau­spiel­zeug hat. Dies gilt ins­be­son­de­re für Kau­kno­chen und für „aggres­si­ve­re-Kau­er“ die dazu nei­gen, dass Spiel­zeug und/oder Tei­le davon ver­schlu­cken zu wol­len.
  • Wenn Du Kin­der hast, soll­ten die­se ler­nen, dass Sie Dei­nen Hund in Ruhe las­sen müs­sen, wenn die­ser sich gera­de mit sei­nem Kau­kno­chen ver­gnügt. Eini­ge Hun­de nei­gen zur Res­sour­cen­ver­tei­di­gung und könn­ten ver­su­chen ihr Spiel­zeug zu ver­tei­di­gen.
  • Bring Dei­nem Hund bei, das Spiel­zeug auf Dein Kom­man­do hin los­zu­las­sen. So kannst Du ein­grei­fen, wenn Dein Hund anfängt das Kau­spiel­zeug zu zer­stö­ren oder wenn Du ihn aus ande­ren Grün­den unter­bre­chen musst.

Eig­nen sich Hun­de-Kau­spiel­zeu­ge zur Zahn­pfle­ge?

Regel­mä­ßi­ge Zahn­pfle­ge ist sowohl für uns Men­schen als auch für unse­re vier­bei­ni­gen Beglei­ter enorm wich­tig.

Um Zahn­stein und Co vor­zu­beu­gen und Dei­nem Lieb­ling den Gang zum Tier­arzt zu erspa­ren, sind Kau­kno­chen und ande­re geeig­ne­te Kau­ar­ti­kel ide­al.

Die Kau­tä­tig­keit för­dert eine gute Durch­blu­tung des Zahn­fleischs und sorgt dafür, dass Spei­se­res­te und Zahn­be­lag vom Zahn abge­rie­ben wer­den. Kau­kno­chen sind also nicht nur eine Beloh­nung, son­dern auch eine Mög­lich­keit der Zahn­pfle­ge beim Hund.

Es gibt sogar spe­zi­ell geform­te Kau­spiel­zeu­ge zur Zahn­pfle­ge, die sich mit Zahn­pas­ta fül­len las­sen:

Unse­re Emp­feh­lun­gen:

Mein Hund inter­es­siert sich nicht für sein Kau­spiel­zeug: Was kann ich tun?

Dein Hund hat das Inter­es­se an sei­nem Kau­spiel­zeug ver­lo­ren? Fol­gen­de Maß­nah­men kannst Du tref­fen, damit Dein Vier­bei­ner die Ein­rich­tung in Ruhe lässt und sich wie­der sei­nem Spiel­zeug wid­met.

  • Sor­ge dafür, dass Dein Lieb­ling eine gewis­se Aus­wahl hat. Kau­fe ihm ver­schie­de­ne Spiel­zeu­ge, um Lan­ge­wei­le zu ver­hin­dern.
  • Rich­te Dich nach den Vor­lie­ben Dei­nes Hun­des. Wenn er sich für „nor­ma­le“ Hun­de-Kau­spiel­zeu­ge nicht inter­es­siert, kannst Du ihn statt­des­sen viel­leicht für eine Kau­wur­zel begeis­tern.
  • Hun­de sind Jäger. Es ist daher nicht ver­wun­der­lich, dass ein unbe­weg­li­ches Spiel­zeug auf die Dau­er nicht so span­nend ist. For­de­re Dei­nen Hund zum gemein­sa­men Spiel auf, um ihn auf das Kau­spiel­zeug auf­merk­sam zu machen.
  • Ein beson­ders belieb­ter Trick ist es, dass Spiel­zeug mit gut duf­ten­den Lecker­lies oder bei­spiels­wei­se mit Leber­wurst zu fül­len, die der Hund anschlie­ßend her­aus­be­kom­men muss.
  • Um Lan­ge­wei­le von Anfang an zu ver­mei­den, kannst Du für eine „künst­li­che Ver­knap­pung“ sor­gen und das Spiel­zeug nur für eine gewis­se Zeit zur frei­en Ver­fü­gung zu stel­len. Ein Kau­spiel­zeug, dass nicht per­ma­nent frei ver­füg­bar ist, ist meist deut­lich inter­es­san­ter als eines, dass den gan­zen Tag im Körb­chen liegt.

Tipp: Eine wei­te­re Mög­lich­keit Dei­nen Hund art­ge­recht zu Beschäf­ti­gen sind Intel­li­genz­spiel­zeu­ge.

Fazit zum The­ma „Hun­de-Kau­spiel­zeug“

Wenn Du einen Hund hast gehört ein Hun­de-Kau­spiel­zeug zur abso­lu­ten Grund­aus­stat­tung. Kau­en ist für Hun­de eine Art Beschäf­ti­gungs­the­ra­pie, die unter ande­rem der Zahn­pfle­ge und dem Stress­ab­bau dient. Als mög­li­che Alter­na­ti­ve zu einem han­dels­üb­li­chen Kau­spiel­zeug aus Tau oder Hart­gum­mi kommt ent­we­der eine Kau­wur­zel, ein Kau­kno­chen oder ein Kau­holz in Fra­ge. Auch wenn die Wahr­schein­lich­keit eines Unfalls gering ist, soll­test Du Dei­nen Lieb­ling nicht unbe­auf­sich­tigt mit dem Spiel­zeug allein las­sen und Dich bei der Anschaf­fung an unse­re Rat­schlä­ge hal­ten.

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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Gründerin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.