Gas­si gehen im Park: Regeln, Lei­nen­pflicht und Rück­sicht für Hun­de­be­sit­zer

Ein Spa­zier­gang im Park ist für Dei­nen Hund Aus­las­tung, Schnüf­fel­stun­de und Sozi­al­kon­takt in einem. Für Dich ist er gleich­zei­tig der Ort, an dem Regeln, Rück­sicht und Erzie­hung auf engs­tem Raum zusam­men­kom­men. Jog­ger, Kin­der, Pick­nick­de­cken, Enten am Teich und 5 ande­re Hun­de auf der­sel­ben Wie­se ver­lan­gen mehr Auf­merk­sam­keit als jede Feld­run­de.

Die Vor­schrif­ten unter­schei­den sich von Stadt zu Stadt, fol­gen aber über­all den­sel­ben Grund­mus­tern: Lei­nen­pflicht, Kot­beu­tel, Abstand und gesperr­te Zonen. Ich gehe seit Jah­ren fast täg­lich mit Hun­den in städ­ti­schen Grün­an­la­gen und habe die Sat­zun­gen vie­ler Kom­mu­nen gele­sen. In die­sem Bei­trag erfährst Du, wel­che Regeln in jedem Park gel­ten, wo Du die Details für Dei­ne Stadt fin­dest und wie Du Kon­flik­te mit ande­ren Park­be­su­chern von vorn­her­ein ver­mei­dest.

Gassi gehen im Park: Regeln, Leinenpflicht und Rücksicht für Hundebesitzer
Gas­si gehen im Park: Regeln, Lei­nen­pflicht und Rück­sicht für Hun­de­be­sit­zer

Das Wich­tigs­te in Kür­ze zum Gas­si gehen im Park

Im Park gilt für Hun­de in fast allen deut­schen Städ­ten Lei­nen­pflicht, gere­gelt über Grün­an­la­gen­sat­zung oder Hun­de­ver­ord­nung der Kom­mu­ne. Du ent­fernst Hun­de­kot sofort, hältst Abstand zu Spiel­plät­zen und Lie­ge­wie­sen und lässt Dei­nen Hund nur auf aus­ge­wie­se­nen Frei­lauf­flä­chen ohne Lei­ne lau­fen.

  • Lei­nen­pflicht in Grün­an­la­gen: kom­mu­nal gere­gelt, meist Lei­ne bis 2 m Län­ge
  • Buß­geld für nicht ent­fern­ten Hun­de­kot: je nach Stadt 10–150 Euro, in Ein­zel­fäl­len bis 1.000 Euro
  • Brut- und Setz­zeit: in den meis­ten Bun­des­län­dern 1. April bis 15. Juli, teils bis 31. Juli, mit ver­schärf­ter Lei­nen­pflicht
  • Spiel­plät­ze, Lie­ge­wie­sen, Bee­te und Was­ser­flä­chen sind für Hun­de fast über­all gesperrt
  • Hun­de­frei­lauf­flä­chen sind die ein­zi­gen Zonen im Park, in denen Frei­lauf erlaubt ist

Ein Park­spa­zier­gang mit Hund funk­tio­niert nur, wenn Du die ört­li­chen Regeln kennst und Dei­nen Hund ent­spre­chend führst. Die Vor­schrif­ten unter­schei­den sich von Stadt zu Stadt, fol­gen aber den­sel­ben Grund­mus­tern: Lei­ne, Kot­beu­tel, Abstand, gesperr­te Zonen. Ich gehe seit Jah­ren fast täg­lich mit Hun­den in städ­ti­schen Grün­an­la­gen und habe die Regeln vie­ler Kom­mu­nen gele­sen. Die­ser Bei­trag fasst zusam­men, was über­all gilt, wo Du nach­schau­en musst und wie Du Kon­flik­te mit Jog­gern, Kin­dern und ande­ren Hun­de­hal­tern ver­mei­dest.

Wel­che Regeln gel­ten für Hun­de in öffent­li­chen Parks?

In öffent­li­chen Parks gel­ten für Hun­de 4 Grund­re­geln: Lei­nen­pflicht, Kot­ent­fer­nung, Betre­tungs­ver­bot für gesperr­te Zonen (Spiel­plät­ze, Lie­ge­wie­sen, Bee­te, Gewäs­ser) und Rück­sicht auf ande­re Besu­cher. Rechts­grund­la­ge ist die Grün­an­la­gen­sat­zung oder Hun­de­ver­ord­nung Dei­ner Kom­mu­ne, ergänzt durch die Hun­de­ge­set­ze der Bun­des­län­der.

Die Grün­an­la­gen­sat­zung regelt das Ver­hal­ten in Parks, Fried­hö­fen und städ­ti­schen Grün­flä­chen. Die Hun­de­ver­ord­nung oder das Lan­des­hun­de­ge­setz regelt die Hun­de­hal­tung ins­ge­samt, also auch Lei­nen­pflicht auf Stra­ßen und Wegen. Bei­de Regel­wer­ke grei­fen im Park gleich­zei­tig. Du fin­dest sie auf der Web­site Dei­ner Stadt unter „Orts­recht“ oder „Sat­zun­gen“. Die Stadt Cott­bus etwa lis­tet ihre Grün­an­la­gen mit den jewei­li­gen Nut­zungs­re­geln öffent­lich auf, eine Über­sicht der Parks für Hun­de­be­sit­zer in der Lau­sitz­stadt zeigt, wel­che Anla­gen sich für den Spa­zier­gang mit Hund eig­nen.

RegelWas kon­kret giltWo gere­gelt
Lei­nen­pflichtLei­ne meist max. 2 m, in Frei­l­auf­zo­nen auf­ge­ho­benGrün­an­la­gen­sat­zung, Hun­de­ver­ord­nung
Kot­ent­fer­nungSofort, mit Beu­tel, Ent­sor­gung im Abfall­ei­merGrün­an­la­gen­sat­zung, Stra­ßen­rei­ni­gungs­sat­zung
Gesperr­te ZonenSpiel­plät­ze, Lie­ge­wie­sen, Bee­te, Tei­che, Brun­nenGrün­an­la­gen­sat­zung
Brut- und Setz­zeitVer­schärf­te Lei­nen­pflicht, oft 1.4.–15.7.Lan­des­na­tur­schutz­ge­setz, Lan­des­wald­ge­setz
Gefähr­li­che Hun­deLei­nen- und teils Maul­korb­pflicht über­allLan­des­hun­de­ge­setz

Wo gilt Lei­nen­pflicht im Park?

Lei­nen­pflicht gilt in Parks fast flä­chen­de­ckend, aus­ge­nom­men sind nur gekenn­zeich­ne­te Hun­de­frei­lauf­flä­chen. Die zuläs­si­ge Lei­nen­län­ge legt die Kom­mu­ne fest, üblich sind 1,5 bis 2 Meter. Eine Schlepp­lei­ne mit 5 bis 10 Metern Län­ge erfüllt die Lei­nen­pflicht in den meis­ten Städ­ten nicht.

Der Grund für die kur­ze Lei­ne: Dein Hund muss jeder­zeit in Dei­ner unmit­tel­ba­ren Ein­wir­kungs­mög­lich­keit blei­ben. Eine 10-Meter-Schlepp­lei­ne erlaubt Kon­takt zu Jog­gern, Kin­dern und ande­ren Hun­den, bevor Du reagie­ren kannst. Flexi­l­ei­nen sind in man­chen Sat­zun­gen aus­drück­lich als „nicht siche­re Füh­rung“ ein­ge­stuft, weil Du die Län­ge nicht schnell genug kon­trol­lierst.

Prü­fe 3 Punk­te, bevor Du die Lei­ne löst:

  1. Steht ein Schild, das die Flä­che als Hun­de­aus­lauf­ge­biet oder Frei­l­auf­zo­ne aus­weist?
  2. Ist Dein Hund abruf­bar, also kommt er auf ein Signal auch bei Ablen­kung zurück?
  3. Läuft gera­de die Brut- und Setz­zeit, in der auch Frei­l­auf­zo­nen teil­wei­se gesperrt sind?

Aus mei­ner Erfah­rung schei­tert der Frei­lauf im Park meist an Punkt 2. Ein Hund, der zu Hau­se und auf dem Feld zuver­läs­sig kommt, igno­riert im Park mit 5 ande­ren Hun­den und einem Fahr­rad­fah­rer das Signal. Trai­nie­re den Rück­ruf des­halb erst auf der Frei­l­auf­wie­se mit Schlepp­lei­ne, bevor Du ganz dar­auf ver­zich­test.

Was pas­siert bei einem Ver­stoß gegen die Lei­nen­pflicht?

Ein Ver­stoß gegen die Lei­nen­pflicht ist eine Ord­nungs­wid­rig­keit. Das Buß­geld liegt je nach Kom­mu­ne zwi­schen 25 und 500 Euro, bei als gefähr­lich ein­ge­stuf­ten Hun­den oder Wie­der­ho­lungs­tä­tern deut­lich höher. Kon­trol­liert wird durch das Ord­nungs­amt, in Groß­städ­ten auch durch Strei­fen des kom­mu­na­len Ord­nungs­diens­tes.

Neben dem Buß­geld trägst Du das Haf­tungs­ri­si­ko. Ver­ur­sacht Dein unan­ge­lein­ter Hund einen Sturz oder einen Beiß­vor­fall, haf­test Du nach § 833 BGB als Tier­hal­ter ver­schul­dens­un­ab­hän­gig. Dei­ne Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung kann die Leis­tung kür­zen, wenn Du gegen die Lei­nen­pflicht ver­sto­ßen hast. Prü­fe die Bedin­gun­gen Dei­ner Poli­ce auf eine Klau­sel zur Lei­nen­pflicht.

Wie ent­sorgst Du Hun­de­kot im Park rich­tig?

Du ent­fernst Hun­de­kot im Park sofort mit einem Beu­tel und wirfst ihn in einen Abfall­ei­mer oder Hun­de­kot­beu­tel­spen­der. Lie­gen las­sen kos­tet je nach Stadt 10 bis 150 Euro, der Buß­geld­ka­ta­log ein­zel­ner Kom­mu­nen sieht bis zu 1.000 Euro vor. Auch am Weg­rand und im Gebüsch gilt die Pflicht.

Hun­de­kot auf Lie­ge­wie­sen und Spiel­plät­zen ist der häu­figs­te Grund für Kon­flik­te zwi­schen Hun­de­hal­tern und ande­ren Park­nut­zern. Im Kot kön­nen Spul­wurm­ei­er und Giar­dien ent­hal­ten sein, die für Kin­der ein Infek­ti­ons­ri­si­ko dar­stel­len. Des­halb sper­ren fast alle Kom­mu­nen Spiel­plät­ze kom­plett für Hun­de, auch ange­leint.

Prak­tisch bewährt: Ich tra­ge immer min­des­tens 3 Beu­tel bei mir, weil ein Hund auf einem 45-minü­ti­gen Spa­zier­gang 2‑mal Kot abset­zen kann und der drit­te Beu­tel für den Fall bleibt, dass einer reißt. Beu­tel­spen­der im Park sind regel­mä­ßig leer.

Wel­che Berei­che im Park sind für Hun­de gesperrt?

Für Hun­de gesperrt sind in Parks in der Regel 5 Berei­che: Kin­der­spiel­plät­ze, Lie­ge­wie­sen, Blu­men­bee­te und Rabat­ten, Was­ser­flä­chen (Tei­che, Brun­nen, Bach­läu­fe) und Sport­flä­chen. Das Ver­bot gilt auch für ange­lein­te Hun­de. Die Kenn­zeich­nung erfolgt durch Schil­der am Ein­gang oder an der jewei­li­gen Flä­che.

Bei Was­ser­flä­chen ist der Grund dop­pelt: Hun­de, die in Park­tei­chen baden, stö­ren Was­ser­vö­gel und ihre Brut, und ste­hen­de Gewäs­ser in Parks kön­nen Blau­al­gen ent­hal­ten, deren Toxi­ne für Hun­de töd­lich sein kön­nen. Lass Dei­nen Hund im Park grund­sätz­lich nicht aus Tei­chen und Brun­nen trin­ken.

Lie­ge­wie­sen sind im Som­mer die Kon­flikt­zo­ne Num­mer 1. Selbst ein freund­li­cher, ange­lein­ter Hund, der neben einer Pick­nick­de­cke schnüf­felt, löst bei Men­schen mit Hun­de­angst Stress aus. Hal­te auf Wie­sen mit Besu­chern min­des­tens 3 bis 5 Meter Abstand zu Decken und Grup­pen.

Was ist die Brut- und Setz­zeit und was ändert sich für Hun­de?

Die Brut- und Setz­zeit ist der Zeit­raum, in dem Wild­tie­re Jun­ge bekom­men und auf­zie­hen. In den meis­ten Bun­des­län­dern läuft sie vom 1. April bis zum 15. Juli, in eini­gen bis zum 31. Juli. In die­ser Zeit gilt in Wäl­dern, Natur­schutz­ge­bie­ten und natur­na­hen Park­be­rei­chen ver­schärf­te Lei­nen­pflicht.

Betrof­fen sind im Park vor allem die Rand­be­rei­che: Gebü­sche, Ufer und Wie­sen, in denen Boden­brü­ter wie Stock­enten, Bläss­hüh­ner oder Fasa­ne nis­ten und Reh­kit­ze abge­legt wer­den. Ein stö­bern­der Hund tötet Jung­vö­gel oder Kit­ze oft, ohne dass Du es bemerkst. Man­che Städ­te sper­ren in die­ser Zeit auch aus­ge­wie­se­ne Frei­l­auf­zo­nen, die an Schutz­ge­bie­te gren­zen.

Bun­des­land (Bei­spie­le)Brut- und Setz­zeitGel­tungs­be­reich
Bran­den­burg1. April – 15. JuliWald und freie Land­schaft
Nord­rhein-West­fa­len1. März – 31. JuliWald und freie Land­schaft
Nie­der­sach­sen1. April – 15. JuliFreie Land­schaft
Schles­wig-Hol­stein1. April – 15. JuliFreie Land­schaft

Die genau­en Daten und Zonen ste­hen im Lan­des­na­tur­schutz­ge­setz und Lan­des­wald­ge­setz Dei­nes Bun­des­lands, prü­fe sie jedes Jahr, da ein­zel­ne Kom­mu­nen stren­ger regeln.

Wie ver­hältst Du Dich gegen­über Jog­gern, Rad­fah­rern und Kin­dern?

Gegen­über Jog­gern, Rad­fah­rern und Kin­dern gilt: Du nimmst Dei­nen Hund kurz an die Lei­ne, führst ihn auf Dei­ner abge­wand­ten Sei­te und lässt ihn sit­zen oder ruhig wei­ter­ge­hen, bis die Per­son vor­bei ist. Kon­takt­auf­nah­me durch den Hund unter­bin­dest Du, auch wenn er freund­lich ist.

Jog­ger und Rad­fah­rer lösen bei vie­len Hun­den Hetz­trieb aus, weil sich ein Objekt schnell von ihnen weg­be­wegt. Ein Hund, der einem Läu­fer nach­setzt, ver­ur­sacht Stür­ze, für die Du haf­test. Trai­nie­re das Signal „Sitz“ oder „Bleib“ gezielt bei vor­bei­lau­fen­den Jog­gern, am bes­ten zunächst mit grö­ße­rem Abstand.

Bei Kin­dern gilt zusätz­lich: Kein Kind darf Dei­nen Hund ohne Dei­ne Zustim­mung strei­cheln, und Du erlaubst es nur, wenn Dein Hund ent­spannt ist und das Kind sich ruhig nähert. Ein Hund, der von einem ren­nen­den Kind umarmt wird, kann aus Schreck schnap­pen. Sag Eltern klar „Bit­te nicht anfas­sen“, wenn Dein Hund das nicht mag, das ist kei­ne Unhöf­lich­keit, son­dern Prä­ven­ti­on.

Wie läuft die Begeg­nung mit ande­ren Hun­den im Park ab?

Bei Hun­de­be­geg­nun­gen im Park fragst Du vor jedem Kon­takt den ande­ren Hal­ter, ob sein Hund Kon­takt möch­te, und hältst bei­de Hun­de ange­leint auf Abstand, bis bei­de zustim­men. Lei­nen­kon­takt zwi­schen ange­lein­ten Hun­den ist kon­flikt­träch­tig, weil die Lei­ne Aus­wei­chen und Beschwich­ti­gungs­si­gna­le ver­hin­dert.

Der typi­sche Pra­xis­feh­ler: Zwei Hal­ter las­sen ihre Hun­de an gespann­ter Lei­ne „Hal­lo sagen“. Bei­de Hun­de ste­hen fron­tal, kön­nen nicht bogen­för­mig aus­wei­chen und die Lei­ne über­trägt die Anspan­nung des Hal­ters. Aus mei­ner Erfah­rung ent­ste­hen die meis­ten Rau­fe­rei­en im Park genau in die­ser Situa­ti­on, nicht beim Frei­lauf. Bes­ser: Bei­de Hal­ter gehen ein Stück par­al­lel neben­ein­an­der mit locke­rer Lei­ne, dann ent­schei­det sich, ob die Hun­de sich mögen.

Auf Frei­lauf­flä­chen gilt: Beob­ach­te Dei­nen Hund, greif bei Mob­bing (ein Hund wird von meh­re­ren gejagt), bei auf­ge­stell­tem Nacken­fell und Fixie­ren ein und ruf Dei­nen Hund ab, bevor die Situa­ti­on kippt. Ein Hund, der beim Spiel stän­dig „unten liegt“ und nicht zurück­spielt, will raus aus der Situa­ti­on.

Was gehört zur Grund­aus­stat­tung für den Park­spa­zier­gang?

Zur Grund­aus­stat­tung für den Park­spa­zier­gang gehö­ren 6 Din­ge: eine Lei­ne mit 1,5 bis 2 Metern Län­ge, ein gut sit­zen­des Geschirr oder Hals­band, min­des­tens 3 Kot­beu­tel, Was­ser und ein Falt­napf, Lecker­lis für den Rück­ruf und die Hun­de­mar­ke mit Dei­ner Tele­fon­num­mer.

Was­ser ist im Som­mer Pflicht: Ein 20 kg schwe­rer Hund ver­liert bei 25 Grad auf einem 45-minü­ti­gen Spa­zier­gang bis zu 0,5 Liter Flüs­sig­keit durch Hecheln. Park­brun­nen und Tei­che sind kei­ne siche­re Was­ser­quel­le. Ein Falt­napf wiegt 30 Gramm und passt in jede Jacken­ta­sche.

Die Hun­de­mar­ke ist neben dem Chip der schnells­te Weg, dass ein ent­lau­fe­ner Hund zu Dir zurück­fin­det. Den Chip liest nur ein Tier­arzt oder Tier­heim aus, die Tele­fon­num­mer auf der Mar­ke ruft jeder Fin­der direkt an.

Wei­te­re häu­fi­ge Fra­gen zum Gas­si gehen im Park

Darf mein Hund im Park ohne Lei­ne lau­fen, wenn er gut hört?

Nein. Die Lei­nen­pflicht gilt unab­hän­gig von der Erzie­hung Dei­nes Hun­des. Nur auf aus­ge­wie­se­nen Hun­de­frei­lauf­flä­chen darfst Du die Lei­ne lösen. Der gute Gehor­sam Dei­nes Hun­des schützt Dich nicht vor dem Buß­geld.

Wie lang darf die Lei­ne im Park sein?

Die meis­ten Kom­mu­nen erlau­ben maxi­mal 2 Meter, eini­ge 1,5 Meter. Schlepp­lei­nen und aus­ge­zo­ge­ne Flexi­l­ei­nen erfül­len die Lei­nen­pflicht in der Regel nicht. Die genaue Län­ge steht in der Grün­an­la­gen­sat­zung oder Hun­de­ver­ord­nung Dei­ner Stadt.

Was kos­tet es, wenn ich den Hun­de­kot lie­gen las­se?

Je nach Stadt 10 bis 150 Euro, ein­zel­ne Buß­geld­ka­ta­lo­ge sehen bis 1.000 Euro vor. Das Ord­nungs­amt ver­hängt das Buß­geld direkt vor Ort oder per Bescheid.

Darf mein Hund im Park­teich schwim­men?

Nein. Was­ser­flä­chen in Parks sind fast über­all für Hun­de gesperrt, um Was­ser­vö­gel zu schüt­zen. Zusätz­lich besteht bei ste­hen­den Gewäs­sern im Som­mer die Gefahr von Blau­al­gen, deren Toxi­ne für Hun­de lebens­ge­fähr­lich sind.

Gilt die Lei­nen­pflicht auch für klei­ne Hun­de?

Ja. Die Lei­nen­pflicht in Grün­an­la­gen gilt für alle Hun­de unab­hän­gig von Grö­ße und Ras­se. Aus­nah­men gibt es nur für Assis­tenz­hun­de im Ein­satz und teils für Dienst­hun­de.

Wo fin­de ich die Hun­de­frei­lauf­flä­chen in mei­ner Stadt?

Auf der Web­site Dei­ner Kom­mu­ne unter „Grün­flä­chen“, „Hun­de­aus­lauf“ oder im Geo­por­tal. Vie­le Städ­te ver­öf­fent­li­chen eine Kar­te mit allen Frei­l­auf­zo­nen und den gel­ten­den Ein­schrän­kun­gen wäh­rend der Brut- und Setz­zeit.

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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen | Autorin | Gründerin von Hund-als-Haustier.de

Tiere sind seit jeher ein zentraler Teil meines Lebens. Durch meine langjährige Erfahrung mit verschiedenen Haustieren sowie fast 20 Jahre im Pferdesport und Hundesport habe ich ein tiefes Verständnis für ihre Bedürfnisse entwickelt. Die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon haben mich dazu bewegt, mich intensiv mit Tierernährung zu beschäftigen und mich zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weiterzubilden. Heute teile ich mein Wissen und meine Erfahrung in Büchern, Ratgebern und Fachartikeln rund um die artgerechte Tierhaltung sowie die Ernährung von Hunden und Katzen.